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Dieter Woyniewicz (der "Pianograf") präsentiert seine umfangreiche Piano und Flügelsammlung. Unikate von den Pianisten Horowitz, Serkin sowie Instrumente von Steinway und Bechstein sind zu sehen und zu spielen in Weilburg auf dem Webersberg.
Da sind aber spannende Instrumente dabei und der Besitzer scheint sich zu kümmern. Von dem 1951er Horowitz Steinway erzählte mir mein Techniker, dass er dort zur Wartung gewesen sei.
wenn er denn noch am Leben ist.
("Seit 1993 im Ruhestand"...)
Ich hatte vor einem halben Jahr Kontakt mit der Tochter, die die Sammlung nach und nach auflösen möchte.
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Werde ich morgen tun. Der besagte Flügel ist aber wohl schon nicht mehr in ihrem Besitz; er wurde vor zwei Wochen durch meinen Leib- und Magentechniker umfangreich gewartet und zwar nicht an diesem Standort.
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Nichts ist daran skurril. Flügel werden angeboten, verkauft und gekauft oder gar verschenkt.
Gilt auch für D-Flügel, die eine deutlich geringere Käuferschaft haben als ein B-211.
D-Flügel zu kaufen ist kein Problem, Angebote gibt es genug, aber die wenigsten davon haben einen Reiz für mich. Die Ausnahmen sind halt so Kracher wie ein Hamburger D, der von Horowitz 1951 in London gespielt wurde und auch von ihm signiert ist.
Hat vielleicht auch damit etwas zu tun, dass ich in den 80ern Horowitz-Aficionado war (und in gewissen Grenzen immer noch bin), ihn mehrfach gehört habe und das Glück hatte, mal in Berlin seinen Klaviertechniker zu treffen. Der mich dann freundlicherweise mit in die Philharmonie genommen hat, wo er den Flügel für das Konzert am nächsten Tag vorbereitet hat. Und mich zum Schluss auch ein wenig drauf spielen liess.
Ein anderer Kracher ist ein D-Flügel, auf dem ich aktuell meine Hand habe, denn er ist zwar als 'D' deklariert, obwohl es den offiziell erst seit 1892 gibt - und besagter Flügel hat a) einen Capo d'Astro, der bereits ab Ton 35 losgeht und b) dessen Stegstifte nicht parallel zum Capo oder den Agraffen ist, sondern um ca.30° versetzt sind, so dass jeder Chor eine andere Saitenlänge hat. Das Pendant dazu hat Bechstein noch länger gebaut und eine schöne Doku dazu gibt's auch auf youtube, re: Salisbury, Aimard.
Sind vielleicht nicht alles Instrumente, die die Begierden des Klavierhelden wecken. Es wäre trotzdem wünschenswert, wenn er mich einfach auf 'Ignore' setzen würde. Wirklich jetzt, wäre echt nett von ihm.
Habe ich getan und gerade eine Stunde mit ihm telefoniert; er ist also noch quicklebendig und der D-Flügel wirklich vor ein paar Wochen verkauft worden. Mal schauen, was es mit dem C aus Schloss Windsor auf sich hat...
Kann bitte jemand diesen Flügel kaufen und erlösen? ;)
Ich bin beeindruckt, dass das so hält.
Martelletti al ragù
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#212
Genau. Richtige Frage: Wie kann das so halten? Also das Notenpult ist ja eh nicht original - was den Flügel freut, denn so liegt der Vorderdeckel nicht punktuell, wie bei nem geschweiften Pult, sondern in voller Breite auf. Druckstellen also minimiert. Aber wieso rutscht das Pult nicht nach vorne weg? Ist ja vor und nicht etwa hinter der Schlossleiste ? Ist das Pult wohl mit nem Scharnier festgeschraubt, das nach vorne nicht mehr als 90 Grad zulässt? Das ist echt ne gewagte Konstruktion/prekäres Gleichgewicht/Mega-Belastung auf kleinsten Schräubchen: Wenn man da eine einzigen Ton anschlägt oder wenn eine Elfe drüberspaziert - oder Elfenbeinchen-Spitzentanz oder so -, da poltert alles in sich zusammen ... Kawumm! Oder andersrum: Dass es hält - selbst wenn die Kamera mit Blitz reindrischt: physikalische Sensation, Nobelpreis! !
Sunshine Yellow
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#213
Das "Pult" besteht, wenn ich es richtig sehe, aus zwei Bildschirmen. Den Rechner dazu kann man unter dem Flügel sehen. Da ist offensichtlich jemand voll in den Bereich digitale Noten eingestiegen
Ja, die ganze Breite, mit e-ink und Schreibmöglichkeit mit Stift wäre schon nicht schlecht. Aber das hier ist einfach nur komplette Unfähigkeit bzw. Unverständnis.