Seriennummer/ Infos bei May-Berlin Klavier

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Enebene

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Hallo Zusammen,

Wir haben uns aufgrund des Klangs, der Größe und der Exrra Garantie dazu entschieden ein Klavier von May-Berlin mit Renner Technik zu erwerben.

Ich würde nun gerne, rein aus Interesse wissen wie alt es etwa ist, kann aber keine Seriennummer finden.

Einzig auf den Hämmern ist eine Nummerbmjt Tinte aufgestempelt, die mir aber im Internet auch nicht weiter geholfen hat.

Wo findet man beim May sonst die Seriennummer?
Kann man über das Logo ider so auf das Baujahr (ca.) schließen?
Oder gibt es noch alte Kataloge wo wir unsere Geräte identifizieren können?

Es ist ein kleines Klavier, 1, 10m hoch, 1,30m breit, aber dennoch 88 Tasten. Leisezug gibt es nicht (einer zum anklappen wurde mal nachgerüstet war aber bestimmt nicht Orginal)
Farbe ist ein dunkles Holzfarbenes, Stark Gemasertes Furnier.
Und der Schriftzug, Gold, rechte Innenseite der Klappe, ist "May-Berlin" "Made in Western Germany"

Irgendwer eine Idee/Hinweis wie wir gier seiter kommen?

Danke und Gruß
Benedikt
 
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joerch

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Ein Foto würde natürlich helfen.

Das Bild, daß ich bei dieser Beschreibung allerdings vor Augen habe, ist ein eichefurniertes Kleinklavier im modernen Gehäuse oder auch mit gedrechselten Konsolen.
Das Baujahr wäre dann ca 1970 +- 5 Jahre.
Die Seriennummer war wahrscheinlich so eine Stanznummer auf einem Klebestreifen, die geht schonmal verloren.
Meist findet sich aber irgendwo auf dem Resonanzboden noch eine Nummer, sonst findet man auf der Rückseite der Mechanik deren Herstellungsdatum.
 
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Enebene

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Hallo Joerch,

Und danke für deine erste Einschätzung.
Hier ein paar Bilder und die Nummer auf den Hämmern, die aber im Zusammenhang mit May keine Erkenntnisse gebracht hat.

Ich habe an der Rückseite etwas gedehdn, dass aussieht als wenn da ein Zettel ala Typenschild geklebt hat.
Dann muss ich wihl die Tage noch mal den Resonanzboden innen untersuchen, draußen konnte ich nichts finden.
20201231_115553.jpg20201231_115513.jpg20201231_115639.jpg20201231_115705.jpg
 
mangore

mangore

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Bei diesen 60er/70er Jahre Mays steht die Seriennummer auf einem Aufkleber, der innen an der linken Seitenwand angebracht ist.

$_59.JPG
 
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Enebene

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Hi Mangore,

Da ist leider nichts mehr.
Vermutlich ist die druafgegangen als der Leisezug nachgerüstet wurde, das ist nämlich genau an der Stelle montiert.
Du sagt 60er/70er Jahre, dann hab ich auf jeden Fall schon mal einen weiteren Anhaltspunkt.

Danke und Gruß
Benedikt
 
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joerch

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Die Nummer auf den Hämmern wird die Baunummer sein und ergibt ein Baujahr von ungefähr 1963, was aufgrund des Gehäusestils sehr plausibel ist
Ich hatte ein etwas späteres Modell vor Augen.
Eiche ist es auch nicht, vielleicht Rüster/ Ulme.

Sind die Hämmer frisch abgezogen?
Sieht etwas ungleichmäßig gemacht aus.
 
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Enebene

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Hallo Joerch,

Erstmal frohes Neues und hoffe gut gestartet zu sein.

Danke für die Einschätzung zum Alter.

Was meinst du mit Hämmer frisch abgezogen? Und was ist ungleichmäßig?
Jede Taste hat einen tollen Klang, wobei ich den Ton der hohen Tasten auf Klavier und Flügel novh nie richtig *toll* fand. Klingen mir im Vergleich zu anderen Instrumenten auf dem Klavier zu direkt, zu klirrend, zu wenig schwingend (weiß nicht genau wie man das besser bezeichnen kann).

Ich frage sonst den Meister wenn er in ein paar Monaten zum nachstimmen kommt. Dann muss er auch die eine Quietschende Taste nachstellen.

Gruß
Benedikt
 
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joerch

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Ich will dich jetzt nicht verunsichern, aber die Hämmer sind etwas ungleichmäßig was Länge und Winkel anbelangt.
Aus dieser Perspektive sehe ich allerdings nicht, ob die Scheitel, also die Kontaktflächen zu den Saiten, auch so schräg sind.
Wenn die Scheitel so schräg wären, wie es aus diesem Blickwinkel den Anschein hat, würden die 3 Saiten nicht gleichmäßig getroffen und der Klang würde leiden und z.B. auch klirren.

Man kann das leicht selbst kontrollieren, indem man den Hammer leicht an die Saiten drückt und dann die 3 Saiten einzeln anzupft.
Wenn alles gleichmäßig ist, werden alle 3 Saiten abgedämpft. Klingt eine Saite nach, ist was schief.

Daß der Klang im Diskant beim Klavier meist etwas dünn ist, z.B. im Vergleich zur Geige, ist aber systembedingt.
 
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Enebene

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Diskant, wieder was gelernt.

Ich schau mir dss mal an, ob die Hämmer gleichmäßig auf die 3 Saiten treffen. Vielleicht ist es aber auch das Bild.

Die Hämmer sind auf jeden Fall nummeriert (eingestantzte Nummern) und in der Richtigen Reihenfolge.
 
 

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