sehr leichte kontrapunktische werke

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iLLumination
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so, ich spiele erst seit knapp einem monat und übe meistens tonleitern und rythmische unabhängigkeit, in dem ich z.b. im bass immer ein leichtes 2 noten-motiv wiederhole und mit der rechten hand dann "improvisiere"^^ also ich spiel einfach in irgendeinem komplizierterem rythmus ein paar tasten innerhalb einer oktave. dann lern ich grade ein menuett von mozart und bachs c dur präludium aus dem wtk 1.

ich bin fest davon überzeugt, dass man als anfänger der rythmischen unabhängigkeit die meiste aufmerksamkeit schenken sollte. da diese improvisations-tour als anfänger nicht nur langweilig ist, sondern auch scheiße klingt :D würde ich lieber sehr einfache kontrapunktische werke spielen. natürlich sind solche kompositionen in der regel komplex und als anfänger so gut wie unmöglich umzusetzen, aber kennt ihr nicht welche, die auch jeder depp mit ein wenig übung hinbekommen könnte?
 
killmymatrix
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Die von dir erwähnte Übung (eine Hand ein festes Muster, die andere improvisiert) finde ich ziemlich gut. Vor allem würde ich das umgekehrt üben: die rechte Hand ein festes Muster, die linke improvisiert.

Sehr geeignet sind die Inventionen von Bach für das Trainieren der Unabhängigkeit der Hände (und der Geläufigkeit der linken Hand). Ich weiß allerdings nicht, ob es damit noch zu früh wäre... ;)
 
Guendola
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Die Inventionen von Bach sind wohl noch etwas zu früh nach 2 Monaten. Das Mozart Menuett ist goldrichtig und es gibt noch viel mehr Musik in der Richtung. Dein Klavierlehrer wird dich sicherlich damit bekannt machen.
 
iLLumination
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Die Inventionen von Bach sind wohl noch etwas zu früh nach 2 Monaten. Das Mozart Menuett ist goldrichtig und es gibt noch viel mehr Musik in der Richtung. Dein Klavierlehrer wird dich sicherlich damit bekannt machen.

ich hab die noten von der 1. und der 8. invention und die beiden stücke als ganzes sind schon recht krank^^ aber ich denke mal, dass die ersten 4 takte der 1. recht schnell drauf haben sollte. vielleicht machts mir ja soviel spaß, dass ich auch den rest lerne. zusammen mit dem c dur präludium als einfacheres stück ja sicher ne schöne kombination

ok, soo schwer schaut die erste invention wirklich nciht aus...(abgesehen von dem rythmus-problem, aber man muss halt schön langsam anfangen)

http://www.youtube.com/watch?v=s8RTs8R3NsQ

achja, kann hier mal wer kommentieren, wie das mit der fingerhaltung von dem spieler im video aussieht? müssten der daumen der linken und der kleine finger der rechten hand nicht locker auf der klaviatur liegen? hab leider keinen klavierlehrer, bin immernoch auf der suche
 
killmymatrix
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ich hab die noten von der 1. und der 8. invention und die beiden stücke als ganzes sind schon recht krank^^ aber ich denke mal, dass die ersten 4 takte der 1. recht schnell drauf haben sollte. vielleicht machts mir ja soviel spaß, dass ich auch den rest lerne. zusammen mit dem c dur präludium als einfacheres stück ja sicher ne schöne kombination

ok, soo schwer schaut die erste invention wirklich nciht aus...(abgesehen von dem rythmus-problem, aber man muss halt schön langsam anfangen)

Die Nummern 1 und 8 sind wohl noch mit die leichtestens, schätze ich mal. :p

Das Problem mit diesen Inventionen ist anfangs (vor allem für die linke Hand) die Geläufigkeit. Schon im ersten Takt der ersten Invention beginnt die linke Hand, das Thema der rechten aufzugreifen, allein dafür die nötige Fingerkontrolle zu erwerben kann eine Weile dauern, gerade wenn die linke Hand eher an Akkorde und Begleitungen gewöhnt ist.

Noch schwieriger wirds dann, wenn man die Hände zusammenführen will - ich kann mir durchaus vorstellen, dass eine extreme Ausprägung des mentalen (inneren) polyphonen Hörens dazu befähigkeit, beide Hände von Anfang an zusammen spielen zu lassen. Aber in den meisten Fällen wird man wohl die Hände aufeinander abpassen müssen und das kann gerade bei der Komplexität der linken Hand (verglichen mit Stücken, in denen die linke Hand fast nur Begleitmuster und Akkorde spielt) ziemlich fordernd sein.

Das härteste ist allerdings, wirklich beide Stimmen gleichberechtigt, transparent und unabhängig zu spielen. Die Inventionen sind anfangs keine leichte Sache, doch man kann ungeheuer viel von ihnen lernen.
 
Guendola
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Die Inventionen sehen leicht aus aber das täuscht. Es gibt zwei unabhängige Stimmen, quasi zwei Sänger, die sich ergänzen, mal gegeneinander und mal miteinander singen - und so muß es auch klingen. Sonst ist es die Mühe nicht wert. Warum willst du dich jetzt mit dem abquälen, was dir später leicht fallen wird? Es gibt viele leichtere Stücke, an denen du wesentlich schneller was lernen kannst. Aber mach was du willst, die Erfahrung, einmal richtig gegen eine Wand zu laufen hat auch ihren Wert.
 
iLLumination
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Die Inventionen sehen leicht aus aber das täuscht. Es gibt zwei unabhängige Stimmen, quasi zwei Sänger, die sich ergänzen, mal gegeneinander und mal miteinander singen - und so muß es auch klingen. Sonst ist es die Mühe nicht wert. Warum willst du dich jetzt mit dem abquälen, was dir später leicht fallen wird? Es gibt viele leichtere Stücke, an denen du wesentlich schneller was lernen kannst. Aber mach was du willst, die Erfahrung, einmal richtig gegen eine Wand zu laufen hat auch ihren Wert.

ich bin ja nicht versessen auf die inventionen, also immer her mit den besagten stücken! ;)
 
Axel
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Hallo,

auf dem Weg zu den Inventionen gibt es viele spannende Sachen zu entdecken. Ein schönes Heft "Polyphones Spiel" gibt es in der Reihe Piano step by step aus dem Könemann-Verlag.
Gibt es in Buchhandlungen oder modernen Antiquariaten.

Schöen Grüße
Axel
 
K
Klangrede
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Also... für einen Monat Klavierspielen ist das C-Dur Präludium aus dem WTK 1 wirklich gut! Ansonsten kann ich mich meinen "Vorrednern" nur anschliessen. Mit den Inventionen solltest Du vielleicht noch etwas warten. Die sind wirklich schwerer als sie aussehen. Schau doch mal bei mutopia.org. Dort findest Du einige einfache Präludien (z. B. BWV 926) aus dem Clavierbüchlein für W. F. Bach.

Weiterhin viel Spass an den Tasten :)

Gruss
Michael
 
D
Dieter Wölfel
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Hallo,

ist das wirklich normal, das C-Dur Präludium nach einem Monat Klavierspielen, also vier mal Unterricht, anzugehen? Ich verstehe die Welt nicht mehr.

Gruß
Dieter
 
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Hallo,

ist das wirklich normal, das C-Dur Präludium nach einem Monat Klavierspielen, also vier mal Unterricht, anzugehen? Ich verstehe die Welt nicht mehr.

Gruß
Dieter

ka, habe ja leider keinen lehrer, aber das c dur präludium ist halt das einfachste, das ich kenne, ohne dass es alzulangweilig ist. unterricht werde ich erst in kürze haben. habe soeben mit der leiterin der örtlichen musikschule telefoniert. wenn bei den lehrern noch was frei ist, fange ich nach den osterferien an.

axel und klangrede haben mir gute tipps gegeben. die einführung ins polyphone spiel habe ich mir bestellt und aufgrund klangredes link habe ich auch ein leichtes bach präludium gefunden. das mit der 1. invention habe ich allerdings jetzt aufgegeben - die ersten beiden takte kann ich zwar, aber zuviele noten für einen newbie. da säß ich ja monate dran ;)
 
 

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