Rachmaninoff Moment Musicaux op.16 no.3

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Jonny Greenwood

Jonny Greenwood

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Ich habe Fragen zum genannten Stück.
Manche Akkorde in dem Stück sind für meine Finger nämlich etwas sehr schwer bis unmöglich zu greifen.
Z.B. der erste Akkord in Takt 4 und der erste in Takt 5.
Verles ich mich, sollte man die komplett greifen können oder welche Note lässt man am besten weg?

Noten dazu gibt es hier:
http://www.sheetmusicarchive.net/dlpage_new.cfm?composition_id=1048

edit:
Frage 2: Ich würde gerne das vom Blatt Spiel besser können und daher dieses Stück nicht schon wieder komplett auswendig spielen. Allerdings finde ich ist es nicht einfach mit einem Rachmaninoff Stück das Blatt Spiel frisch zu erlernen (aufgrund vieler Vorzeichen(wechsel) und komplexen Akkorden). Also hab ich einen Kompromiss gemacht:
Ich spiele nur die linke Hand vom Blatt, denn diese ist recht einfach und spielt Hauptsächlich Oktavgriffe. Dabei könnte ich mir dann schonmal das Mitlesen und den Blick aufs Blatt angewöhnen.
Was haltet ihr davon?


Danke danke

jan
 
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ubik

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Zu erwähnen sei, dass Rachmaninoff eine sehr große Hand hatte. :D

Ich würde den Akkord in Takt 4 mit einem Appregio überwinden, mit diesen Tricks darf man arbeiten.

Den Akkord in Takt 5 kannst du greifen, indem du mit dem Daumen die beiden unteren Töne spielst.

Ich würde mir auf jeden Fall zu diesem Stück Noten besorgen, wo Fingersätze eingetragen sind.
 
Pitt

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Tolle Wahl! Ich liebe das Stück und will es auch bald lernen... Man braucht aber wirklich riesen Hände dafür... ich kann diese Akkorde auch kaum greifen.

Noten mit Fingersatz hab ich bisher auch keine gefunden.

Hier noch eine Einspielung, die ich letztens auf Youtube gefunden habe und mir wahnsinnig gut gefallen hat: http://www.youtube.com/watch?v=hZkxwz32PnI

Leider ist die Soundqualität nicht so gut..

(Die anderen Moment Musicaux von ihm sind übrigens auch hörenswert!)
 
Jonny Greenwood

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Genau diese Aufnahme habe ich mir grade auch angehört. Ich mag die auch.
Und ja die anderen Musicaux sind auch gut.

Es hat sich eine 2. Frage aufgetaen!
Ich hab sie in Post #1 geschrieben.
 
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Guendola

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Hier kannst du dem Pianisten einigermaßen auf die Finger sehen:

http://www.youtube.com/watch?v=UXHAT0rDXX4&feature=related

Auch hörenswert, aber nix zu sehen:

http://www.youtube.com/watch?v=xBYhd1J5E9I&feature=related
(könnte the masters voice von Lochpapier sein, oder auch nicht. Es klingt jedenfalls typischer als die anderen Aufnahmen)

Wenn du Töne weglassen willst, dann würde ich spontan sagen, den tiefsten. Mit Appreggio bzw. einem Ton separat gespielt müßtest du sehr sehr sauber arbeiten, damit das die Dynamik nicht zerreißt.

Sehr voll im Klang, romantisch und vom Ausdruck her auch recht anspruchsvoll aber grifftechnisch wesentlich leichter wäre übrigens das zweite Impromptu Opus 142 von Schubert.
http://www.guendola-productions.de/impromptu2.mp3 (man kann die Akkordtöne durchaus auch gleichzeitig spielen und weniger Pedal benutzen, inzwischen kann ich es besser). Und es vom Blatt zu spielen auch leichter. Mit Schubert lernt man eigentlich, die Töne aus den Tasten zu streicheln. Danach sollte dir Rachmaninoffs Moment Musical auch besser gelingen.

Aber ich will dich nicht von Rachmaninoff abbringen :)
 
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Jonny Greenwood

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Ja ich hab den tiefsten in der rechten Hand weggelassen. Hab Arpeggio mal versucht, aber 1. krieg ich das nicht so 100%ig und dabei schnell hin und zum anderen passt das irgendwie nicht in die Stimmung in dem Moment.
(Ich packe die Frage#2 einfach nochmal hierein)

Ich würde gerne das vom Blatt Spiel besser können und daher dieses Stück nicht schon wieder komplett auswendig spielen. Allerdings finde ich ist es nicht einfach mit einem Rachmaninoff Stück das Blatt Spiel frisch zu erlernen (aufgrund vieler Vorzeichen(wechsel) und komplexen Akkorden). Also hab ich einen Kompromiss gemacht:
Ich spiele nur die linke Hand vom Blatt, denn diese ist recht einfach und spielt Hauptsächlich Oktavgriffe. Dabei könnte ich mir dann schonmal das Mitlesen und den Blick aufs Blatt angewöhnen.
Was haltet ihr davon?
 
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Jonny Greenwood

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Sicher fällt mir das leichter, aber ich meine man sollte auch das vom Blatt Spiel beherrschen.
oder?
 
Guendola

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Sicher fällt mir das leichter, aber ich meine man sollte auch das vom Blatt Spiel beherrschen.
oder?

Es wäre aber nicht besonders clever, das ausgerechnet mit diesem Präludium zu beginnen. Es wurde kürzlich zweimal über das Thema vom Blatt spielen diskutiert, es gibt sogar spezielle Bücher, um das zu lernen. Das würde ich eher empfehlen, wenn du es forcieren möchtest.
 
klavigen

klavigen

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seltsam

da passt was einfach nicht zusammen, wenn man dieses Präludium als vom Blatt Stück nimmt und dann Fragen nach dem Fingersatz stellt.
 
 

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