Piano - Lärmbelästigung

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PianoMartin

Guest
Hallo Zusammen!
Ich hoffe ich bin hier richtig und es kann mir jemand weiterhelfen.
Ich habe vor einem Jahr begonnen Klavier zu lernen.
Da es Spaß macht und auch ganz gut geht habe ich mich entschlossen ein e-Piano zu kaufen. Mein Gedankengang war folgender: Da ich in einer Mietwohnung im zweiten Stock wohne, dachte ich mit einem e-Piano kann man mit Kopfhörer üben und so die Nachbarn nicht stören.
Leider hat sich doch ein Nachbar beschwert, der unter mir wohnt. Er hört dauernd Klopfgeräusche. Vermutlich das anschlagen der Tasten.
Gibt es eine gute Lösung um den Schall, der über das Piano auf den Boden übertragen wird zu Dämmen, oder ganz zu isolieren.
Ich habe es auf einem Teppich stehen. Da reicht aber leider nicht aus.
Vielen Dank für Euren Rat!
 
fisherman

fisherman

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Du musst den Schall entkoppeln. Hier wurde schon einiges dazu geschrieben - ich zitiere mal Kölnklavier:

" Was Schallisolierung angeht, da gabs's schon einige Threads. Ganz kurz: Die Klopfgeräusche der Tastatur, die sich auf den Boden übertragen, lassen sich nicht durch Kork oder Teppich unterbinden. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit Elastomer-Federn (hochwertige Gummi-Untersetzer) gemacht, die die Schallübertragung unterbinden. Schau mal bei Calenberg unter "Schwingungslager" nach:
Calenberg Ingenieure - statische und dynamische Baulager, Unterschottermatten, Gleisbau, Hochbau, Lrmschutz

Auf jeden Fall muss das Digi auf etwas gestellt werden, dass den Körperschall/Klopfgeräusche nicht so direkt überträgt.
 
PianoCandle

PianoCandle

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Einfache Hilfe:
- Fläche der Füße des Instruments stark verbreitern (Holzplatten)
- Unter die verbreiterten Füße Stücke von Bautenschutzmatten legen (dicke schwarze Gummikrümelmatten aus gut sortierten Baumärkten)
Das dürfte die Geräuschkulisse für untere Mithörer schon drastisch reduzieren. U. U. wird das Instrument etwas eierig, aber umfallen wird es bei sorgfältiger Einrichtung nicht.

Gruß
Martin
 
rolf

rolf

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;);)
die Überschrift des Fadens ist schon amüsant: piano (=leise) - Lärmbelästigung :) aber zugegebenerweise: man kann auf dem Pianoforte durchaus Lärm machen :D
 
PianoCandle

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die Überschrift des Fadens ist schon amüsant: piano (=leise) - Lärmbelästigung ...
Tja Rolf - und auf besonders verzwickte Weise amüsant wird das hier dadurch, dass es ja thematisch tatsächlich um leisen Lärm geht, nämlich klopfende Tasten. Meine spontane Reaktion beim ersten Lesen war: das würde mich auch nerven. Wenn ich schon vom Nachbarn dank Digi um den Muckengenuss geprellt werde, will ich auch kein Getrappel hören... :twisted:

Gruß
Martin
 
B

buschinski

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Auch wenn es dem OP jetzt nicht hilft - wer ähnliche Probleme befürchtet, sollte besser ein Stagepiano kaufen und an die Wand hängen. Steht dann nicht auf dem Boden. Ich mache das hier so und bin froh, denn es klappert schon arg laut...
 
Aleko

Aleko

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wie ist es eigentlich mit den Klopfgeräuschen von PC-Tastaturen? Nebengeräusche von Laptops?
Die sind bei weitem nicht so laut wie die Geräusche von einem Digitalpiano, besonders wenn man noch irgendwas in f spielt!
Da mache ich mir auch grade schon Sorgen, wenn das Silentsystem beim Flügel noch lauter ist als DP, wovon auszugehen ist, und jemand über mir eingezogen ist, dann aber gute Nacht Johanna :)
 

R

Rudl

Guest
Ist das Deiner Ansicht nach nun der Grund für die Schallübertragung oder Dein Vorschlag für eine Lösung?

Estrich auf Dämmschicht (S)

Estrich auf Dämmschicht Dies ist der viel beschriebene schwimmende Estrich. Er wird über einer Dämmschicht eingebaut und hat keine unmittelbare Verbindung mit den angrenzenden Bauteilen, er "schwimmt" sozusagen. Der schwimmende Estrich hat sowohl gute Schallschutz- als auch Wärmeschutzeigenschaften. Er dient aber insbesondere zur Verbesserung der Trittschalldämmung.
 
NewOldie

NewOldie

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Deshalb ist es bekanntlich ratsam, nur in leisen Tonarten wie a, e oder h zu spielen! Ggf. das Stück transponieren oder bei Digis die Transpose-Taste drücken!

LG,
Hasenbein
Hallo hasenbein,

gibt es dafür eine rationale Erklärung, zum Beispiel, dass die Anatomie der Hände und die Lage der schwarzen und weißen Tasten mit ihrer unterschiedlichen Hebelwirkung automatisch zu einer tonartspezifischen Dynamik führen?
.... Aber wenn die Transpose-Taste bereits hilft, dann spielen ja wohl eher rein physiologische Gründe hinein. z.B. Hauptkadenzen liegen in einem frequenzempfindlichen Hörbereich.


Lieber Gruß, NewOldie
 
hasenbein

hasenbein

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:D :D Das war jetzt nicht ernstgemeint, ne, NewOldie? :D
 
 

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