Persönliche Frage zum Freundschaftskauf eines gebrauchten Klaviers

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SyrinaMercury

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Hallo Ihr Lieben,

Ich habe mal eine persönliche (und moralische) Frage zu einem Kauf, den ich vor ungefähr einem dreiviertel Jahr mit einer Freundin abgeschlossen habe (nur mündlich, nicht schriftlich). Sie ist aus ihrem Elternhaus ausgezogen und die Eltern hatten ihr 2003 ein Kastenklavier gekauft, worauf sie auch das Spielen lernte. Durch den Auszug konnte sie das Klavier nicht in ihre aktuelle Wohnung nehmen und die Eltern wollten es entsorgen, worauf ich ihr anbot, dass ich es ihr abkaufen würde, da genug Platz bei mir wäre und es finanziell bei mir damals noch gut bestellt war. Sie hing sehr an dem Instrument, weil es sie in ihrer Jugend begleitet hat und ihr war es sowieso tausend mal lieber, wenn ich es nehme und sie somit immer mal wieder spielen könnte, als das es vielleicht bei irgendjemanden landen würde, der nicht gut damit umginge.

Sie wollte dafür 1500 € haben. Zuerst hab ich ihr jeden Monat einer 100er in bar gegeben, dann nur noch 50 €, weil das Geld bei mir auch nicht mehr so locker saß.
Bis jetzt habe ich ihr also ca. 1000 € für abgezahlt. Nun habe ich ein Problem:
Ich muss aus meiner Wohnung raus in drei Monaten, weil ich sie finanziell nicht mehr tragen kann und komme bei meinem Partner unter. Er und ich haben uns drauf geeinigt, dass für das Klavier in seiner Wohnung kein Platz wäre und auch eine andersweitige Unterbringung wäre nicht drin, weil ich ja trotzdem die Transportkosten bezahlen müsste, die ich mir jedoch nicht leisten kann. Also möchte ich es gerne in Ankauf geben, auch wenn ich weiß, dass ich im Endeffekt nicht viel für rauskriege, aber im Moment bin ich auf jedes Bisschen angewiesen und es muss ja unbedingt in drei Monaten raus aus der Wohnung sein. Wie ich von meiner Freundin vor einer Woche erfahren habe, war der Neukaufswert 2600 € damals im Jahre 2003. Sind dann 1500 € Gebrauchswert berechtigt? Oder würden auch schon die angezahlten 1000 € reichen? Es ist ein ganz normales Kastenklavier in Schwarzlackoptik für Anfänger, also nichts Extravagantes. Der Herrsteller steht nicht am Klavier dran und auch nicht im Kasten und die Eltern meiner Freundin wissen auch nicht mehr, wie dieser hieß.

Meine moralische Frage: Mir ist es finanziell nicht möglich, die restlichen 500 € weiter monatlich abzuzahlen. Solange das Klavier die nächsten Wochen noch bei mir steht, verstehe ich das, aber ab dem Zeitpunkt, wo ich es in Ankauf gebe und es mir nicht mehr gehört, finde ich es doch sehr unlogisch, ihr weiterhin Geld für etwas zu geben, auf dem ich doch gar nicht mehr spielen kann bzw. was ich doch gar nicht mehr besitze, nur weil wir mal irgendwann mündlich ausgemacht haben, dass ich ihr 1500 € abbezahle. Damals konnte ich die Finanzen auch noch tragen und dachte natürlich, ich hab es für immer, aber harte Situationen erfordern natürlich harte Entscheidungen und Konsequenzen.
Ich weiß, das ich rechtlich auf der sicheren Seite bin, schließlich haben wir damals keinen schriftlichen Vertrag aufgesetzt, aber wie sieht es moralisch aus? Sollte sie es verstehen, dass ich nicht mehr zahlen kann und ihr auch das Geld nicht mehr geben will, weil ich das Klavier nicht mehr besitze? Immerhin hab ich ihr schon 1000 € gegeben, obwohl es im Nachhinein herausgeschmissenes Geld für mich gewesen ist. Ich frage auch, weil ich denke, dass 1000 € für ein fast 10 Jahre altes, gebrauchtes Klavier im Neukauf von 2600 € eigentlich genügen.

Nun ist meine Freundin kein einfacher Kandidat. Sie war schon sehr erbost, als ich ihr sagte, ich müsse es wahrscheinlich in Ankauf geben und hielt mir vor, dass sie es extra mir anvertraut hätte, weil es dann immer in ihrer Nähe wäre und ich gut damit umginge. Sie meinte, hätte sie das gewusst, dann hätte sie es gleich irgendwo anders verscherbeln können. Von meiner baldigen Zahlungsunfähigkeit hatte ich ihr noch nichts erzählt, weil ich dachte, dann drehe sie gleich am Rad, weil sie selbst jeden Monat auf die 50 € angewiesen ist, die ich ihr gebe.

Für mich ist das echt nicht einfach. Könnt ihr mir da vielleicht helfen?

Liebe Grüße
Syrina
 
Peter

Peter

Bechsteinfan
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Was erwartest Du jetzt? Du erkennst doch selbst das moralische Dilemma. Verkauf das Klavier, gib ihr die restlichen 500 Euro auf einen Schlag und hake die Sache ab. Alles andere wäre daneben. Alleine die Frage hier zu stellen finde ich schon moralisch verwerflich.

Ich weiß, das ich rechtlich auf der sicheren Seite bin, schließlich haben wir damals keinen schriftlichen Vertrag aufgesetzt
Spätestens jetzt ist Euer Deal nachweisbar. Aber unter Freunden überhaupt von rechtlichen Seiten zu sprechen....
 
Tastenscherge

Tastenscherge

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Möglicherweise waren die 1.500.- Euro zu viel, wer weiß. Ist aber total egal, schließlich waren die vereinbart, egal ob mündlich oder schriftlich. Rein rechtlich ist die Sache also sonnenklar, aber nicht so, wie du dir das vorstellst. Und moralisch? Allein schon die Frage ist der totale Knaller. Natürlich bist du in der Pflicht, dich an die Vereinbarung zu halten. Ob du umziehst, pleite bist oder sonst was kann deiner Freundin egal sein. Aber deine Begründung finde ich total daneben: du willst nicht mehr zahlen für etwas, was du ja gar nicht mehr hast. :confused:

Stell dir vor, du kaufst ein Auto auf Kredit und fährst es in der ersten Woche zu Schrott. Was meinst du, wie deine Bank reagieren würde wenn du denen erzählst: ich zahl nicht mehr, weil ich das Auto ja gar nicht mehr habe!
 
pianochris66

pianochris66

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Kann Peter da nur zustimmen, pacta sunt servanda, egal ob schriftlich oder mündlich geschlossen. Wenn sie kein Verständnis für die Situation hat und ein Gespräch mit ihr nicht möglich ist dann ist es auch keine Freundin. Dieses entbindet Dich jedoch nicht zur Zahlung der 500 Euro wenn sie darauf besteht.
 
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Simone79

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Ich schließe mich Peter an...

Verkaufe es und zahle ihr die restlichen 500 Euro, so wie ihr es abgemacht habt..

Daß das Klavier nun situationsbedingt leider weg muß muß sie dann verstehen...nicht aber, daß Du ihr das fehlende Geld vom damaligen Kauf nun nicht mehr zahlen willst...

Lg Simone
 
S

SyrinaMercury

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Danke für eure Antworten,

Sicher wird es das Beste sein, ihr den restlichen, offenstehenden Betrag zu zahlen, sobald es mir möglich ist. Es ging auch nicht darum, dass ich es ihr nicht mehr zahlen will, sondern weil ich es einfach nicht mehr kann, vielleicht hab ich mich da ein bisschen undeutlich ausgedrückt. Ich muss mich ja schließlich entscheiden, ob es mir wichtiger ist zB. erstmal die Stromrechnung zu bezahlen, um nicht im Dunkeln sitzen zu müssen oder das Geld jemandem zu geben, von dem nicht mein Seelenwohl abhängt und der mir nicht so im Nacken sitzt. Da ist es nunmal wichtiger, erstmal die Rechnungen von Behörden, Ämtern und Firmen zu begleichen, was ja wohl verständlich ist.
Natürlich ist es gut, dass es ein Freundschaftskauf war, denn somit kann man sich irgendwie einigen und eine Lösung finden und ich hab ihr auch schon ein Drittel des Betrages pünktlich ausgezahlt. Ich schleiche mich nicht einfach so aus der Situation und bin auch kein Mensch, der einfach aus Willkür nicht zahlt, weil ihm gerade danach ist, sondern es müssen schon driftige Gründe vorliegen. Ausserdem habe ich nie gesagt, dass ich ihr ab Punkt so und so nichts mehr zahlen werde, sondern wollte mich erkundigen, ob man es rechtlich zur Not so machen kann, falls es deswegen Stress zwischen mir und meiner Freundin geben sollte und habe jetzt meine Antwort. Ich werde mit ihr reden und sagen, dass ich ihr das restliche Geld gebe, wenn ich das Klavier verkauft habe und damit hat sich das für mich, mehr kann ich zur Zeit nicht machen.

Achja, auch wenn ein mündlicher Vertrag genau so viel Aussage hat wie ein schriftlicher, so würde letztenendes sowieso nur Aussage gegen Aussage stehen. Es gibt nichts Schriftliches, noch nicht einmal Kontobelege und auch eine Schilderung im Forum ist kein Beweis, da keine Unterschrift und Anonym. So viel zur rechtlichen Situation.

Aber wie gesagt, ich spreche mit ihr und wir werden beide sicherlich auf einen Nenner kommen.
 
hasenbein

hasenbein

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Du solltest Dich was schämen.

Du hast Dich gegenüber Deiner Freundin (so weit scheint es mit der Freundschaft nicht her zu sein) verpflichtet, und jetzt willst Du Dich mit irgendwelchen "Argumenten" da rausziehen.

Bah!! Deine Freundin ist zu recht sehr erbost, an ihrer Stelle würde ich Dir erstmal ein paar Takte geigen!

Wenn Du für 1500 Euro monatliche Ratenzahlung von 100 Euro ausgemacht hast, war Deine finanzielle Lage ja offenbar von vornherein schlecht, sonst müßte man so einen nicht hohen Betrag ja nicht in solchen Winz-Raten abstottern, sondern würde z.B. sagen: Paß auf, 900 geb ich Dir jetzt, der Rest in Kürze, oder so.

Du kannst einfach nicht mit Geld umgehen und bist so eine typische Schuldenmacherin und Zu-teure-Dinge-Käuferin, peng, aus, und jetzt mußt Du die Konsequenzen tragen und hoffentlich daraus lernen.

LG,
Hasenbein
 
S

SyrinaMercury

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@ Hasenbein

Wenn du das so siehst, dann sehe es so.
Ich kann jedenfalls noch mit dir sprechen, ohne irgendwelche Anschuldigungen fallen lassen zu müssen oder habe ich euch auf eure ehrlichen Antworten irgendwie beleidigt? Ich denke nicht. Darüber solltest du mal nachdenken.

Ich weiß gar nicht, was dieses Tara jetzt soll. Immerhin bin ich einsichtig und werde ihr auch das Geld zahlen, sobald es mir möglich ist. Es gibt sicherlich zig Andere User, die bei dem, was ihr zu dem moralischen Bezug geschrieben habt kindischerweise mit Gegenwehr geantwortet hätten, wären sie in der gleichen Situation gewesen. So jemand bin ich nicht und ich erwarte zumindest einen höflichen Umgang, auch wenn jemand die Inhalte eines Beitrages von Grund her fragwürdig findet. Aber gleich beleidigend zu werden und Äusserungen zu erheben, die völlig aus dem Zusammenhang gerissen sind und die nichts mit dem Thema zu tun haben, das finde ich einfach mehr als unpassend, lieber Herr Hasenbein.

Ausserdem machst du mit deiner Art nicht wirklich Werbung für dieses Forum, so dass ich allen Interessierten, die auf der Suche nach einem unvoreingenommen Austausch im Web sind, von diesem Portal abraten werde. Das hat nichts mit den Inhalten meines eingestellten Beitrages zu tun, sondern einfach von der hier gegebenen Usermentalität.
 
hasenbein

hasenbein

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Achja, auch wenn ein mündlicher Vertrag genau so viel Aussage hat wie ein schriftlicher, so würde letztenendes sowieso nur Aussage gegen Aussage stehen. Es gibt nichts Schriftliches, noch nicht einmal Kontobelege und auch eine Schilderung im Forum ist kein Beweis, da keine Unterschrift und Anonym. So viel zur rechtlichen Situation.

Daß Du Dich überhaupt traust, so etwas auch nur zu DENKEN, geschweige denn hier zu schreiben, zeigt, was für eine unanständige Egoistin Du bist und daß Deine Freundin die "Freundschaft" mit Dir schleunigst aufkündigen sollte! Bah!! Schauder!
 
S

SyrinaMercury

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Lieber Hasenbein, vielleicht hast du es ja schon vergessen oder noch nicht gelesen, aber ich möchte dich gerne nochmals auf die Forenregeln verweisen. Gerade Nr. 1 und Nr. 2 solltest du dir vielleicht nocheinmal genauer anschauen ;)



"Standard Forum-Regeln - bitte zuerst lesen!

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Moderation

Das Forum wird von Moderatoren betrieben. Diese Personen sorgen für ein reibungsloses Funktionieren des Forums. Dazu gehören auch Maßnahmen wie Zensur, Editieren oder Löschen von Beiträgen, Schließen von Themen oder das Sperren von Nutzern. Sämtliche Maßnahmen dieser Art sind nicht persönlich zu werten sondern werden objektiv und nur im Interesse aller User getätigt.

Hier die Regeln der Moderation:

1. Sofern praktikabel, werden keine Beiträge komplett gelöscht.

2. Zu moderierende Beiträge werden editiert

- Der beanstandete Passus wird durch [...] markiert/ersetzt

- Der Beitrag wird mit "moderiert/teilweise moderiert" so wie einem Verweis auf die beanstandete Regel gekennzeichnet

3. Der zu moderierende Beitrag wird vor dem Editieren im internen Moderatoren-Forum gespeichert

4. Es gibt keine Diskussion um die Entscheidung der Moderation (Regel 10). Wer sich ungerecht behandelt fühlt, kann eine persönliche Nachricht an Fabian schicken. Er wird sich die Sache dann ansehen und endgültig entscheiden."

Möchte ja weiterhin, das es hier respektvoll zugeht.

Liebe Grüße
Syrina
 
fisherman

fisherman

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Sag mal, hältst Du es für richtig, ein neues Forum zu betreten und den Altmitgliedern als erstes (mit Post #4) die Forenregeln zu erklären? Betrittst Du auch ne Party und holst nach 3 Sätzen die Hausordnung heraus? Ich finde das sehr, sehr ungeschickt. Auf jeden Fall bestätigt es Hasis Einschätzung!
 
Destenay

Destenay

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Hallo

Ein mündlicher Vertrag ist genauso ein gültiger Vertrag wie ein schriftlicher. Der Unterschied besteht nur in der einfacheren Nachweisbarkeit bei der schriftlichen Form.

Du musst dich also grundsätzlich daran halten! Geändert werden kann der Vertrag nur, wenn ihr euch gemeinsam darauf einigt.

Wenn du das Klavier ohnehin nicht behalten kannst, ist die sauberste Lösung es zu verkaufen und die restlichen 500€ abzubezahlen.

Dich mit deinen irrelevanten Ausreden aus dem gültigen Vertrag winden zu wollen, wird dich mindestens deine "Freundin" kosten.

Nimm es als nicht ganz preisgünstige Erfahrung auf dem Weg zum erwachsen werden.

Grüße

Jörg


" Ein mündlicher Vertrag ist genauso ein gültiger Vertrag wie ein schriftlicher " denkste!!!!!!!!! geh mal in so einem Fall vors Gericht, dann wirste mit abgeschnittenen
Hosen herauskommen.
Daher immer einen schriftlichen Vertrag anfertigen, ansonsten läuft es wie hier- mit diesem doch etwas fiesem Verhalten.

Cordialement
Destenay
 
S

SyrinaMercury

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Ja, ich finde es richtig. Wenn sich scheinbar die alt eingesessenen "Hasen" noch nicht einmal an die Standards erinnern bzw. halten können, dann frage ich mich echt, in was für einem unseriösen Portal ich hier gelandet bin?

Wie dem auch sei, danke für eure Hilfe.
 
Fips7

Fips7

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Hallo Syrina,

zu deinem fragwürdigen Ansinnen, deiner Freundin den Rest des Geldes nicht mehr zu bezahlen: selbstverständlich musst du ihr die restlichen 500.- EUR bezahlen, völlig egal, ob du das Klavier zu deiner Verfügung hast oder nicht.
Mir kam noch in den Sinn, dass deine Freundin wohl auch deshalb so erbost ist, weil sie eben an dem Klavier hängt und es bei dir in sicheren Händen wähnte. Sicher wollte sie es später wieder von dir zurückkaufen. Deshalb: frag sie doch mal, ob sie es wieder von dir zurückkaufen würde, d.h. dann könnte sie dir die 1.000.- EUR, die du ihr bezahlt hast, zurückgeben und es würde wieder ihr gehören. Wenn das für sie schwierig ist, findet sie vielleicht jemand anderen, der ihr Klavier für sie in Obhut nimmt. Ich finde jedenfalls, dass du ihr die Chance zum Rückkauf geben und das Klavier nicht sofort an eine fremde Person verkaufen solltest.

Grüße von
Fips
 
Pirata

Pirata

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Ja, ich finde es richtig. Wenn sich scheinbar die alt eingesessenen "Hasen" noch nicht einmal an die Standards erinnern bzw. halten können, dann frage ich mich echt, in was für einem unseriösen Portal ich hier gelandet bin?

Unseriös sind höchstens deine Ideen wie du deine Freundin über den Tisch ziehen kannst. Das Geld, das du für den Verkauf des Klavieres bekommen würdest, würdest du wohl - so wie ich dein erstes Post verstehe - behalten, weil du es dringend brauchst. Ist dir schon mal in den Kopf gekommen, dass dies evtl. genau die 500 Euro sind, die deiner Freundin noch zustehen?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
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megahoschi

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Peinliche Frage zum Freundschaftskauf eines gebrauchten Klaviers

Ja, ich finde es richtig. Wenn sich scheinbar die alt eingesessenen "Hasen" noch nicht einmal an die Standards erinnern bzw. halten können, dann frage ich mich echt, in was für einem unseriösen Portal ich hier gelandet bin?

Wie dem auch sei, danke für eure Hilfe.

Es hält Dich keiner auf. Tschüssi!
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S

SyrinaMercury

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Hallo Fips,

Ja, das Angebot habe ich ihr schon gemacht, aber sie kann es leider nicht zurückkaufen. Sie hängt sehr daran. Mein Beitrag mit dem Nichtbezahlen war eigentlich auch nur darauf bezogen, für den Fall, dass sie sich quer stellt und das Geld sofort verlangt und wir im Streit auseinander gehen, auch wenn es arschig von mir ist, sie hat nichts schriftlich, dass ich ihr monatlich etwas auszahlen muss und das wäre wirklich der letzte Weg, den ich gehen würde, so sieht die rechtliche Lage nunmal aus. Unsere Freundschaft hängt leider auch aus anderen Gründen am seidenen Faden. Ich will nicht, dass ihr denkt, ich habe kein Gewissen und würde sie hintergehen, immerhin habe ich ansonsten immer pünktlich gezahlt und wir werden uns auch auf menschlicher Basisi irgendwie einigen können.

Aber all das Rechtliche ist jetzt erstmal nicht Thema hier in diesem Forum und sei es dahingestellt wie es ist. Ich wollte lediglich auch wissen, wie hoch der Gebrauchswert von einem ehemals 2600 € und 10 Jahre altem Kastenklavier mit bereits beschriebenen Merkmalen hat. Aber es ist natürlich auch nicht klar, welchen Hersteller es hatte, somit könnt ihr mir natürlich auch nur geringfügig helfen, was ich ja auch verstehe. Mir ging es nur darum, ob ich sie dann nicht vielleicht überzeugen kann, dass wir es bei 1000 € belassen können für den Fall, dass es diesen Gebrauchswert hätte (Viele 2500 € Neukauf-Klaviere in dem Format, werden nämlich schon ab 1000€ gebraucht angeboten, wie ich gesehen habe), angesichts der Situationen. Und wie geschrieben, da nichts schriftlich ist, kann ich ja mit ihr reden und da wird sich schon eine Lösung für uns beide finden.

LG Syrina
 
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Ich wollte lediglich auch wissen, wie hoch der Gebrauchswert von einem ehemals 2600 € und 10 Jahre altem Kastenklavier mit bereits beschriebenen Merkmalen hat.
Ich verstehe nicht warum du deine finanzielle Lage und dein Sozialverhalten hier breit treten musst, wenn es nur um eine Schätzung geht? Stell Bilder von dem Teil rein und hoff, dass jemand dir mit der Schätzung behilflich sein kann. Wie und was du dann machst, ist dir überlassen ..... Interessanter wäre ein Bericht über die Spielqualität, des Klanges usw. des Klaviers...ist doch ein Klavier Forum!
 
 

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