Pedalspiel

  • Ersteller des Themas Hobbyorganist
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Die Pedale schön zart bewegen, dass sie nicht häßlich anfangen, so zu klappern, dass es jeder hört, finde ich noch wichtiger als die Knie zusammenzuhalten.

Das war bei mir der Auslöser: ich übe an einer kleinen Orgel (13/II) und kräftige Pedalbenutzung führt zum "Prellen", also zu Doppelanschlägen, denn die Orgel setzt dem Pedalspiel nur einen kleinen Widerstand entgegen.

Abgesehen davon, dass man damit wahrscheinlich jeden Pedalrepetitionswettbewerb gewinnt (wenn es so etwas gibt), ist das natürlich unerwünscht und klingt echt hässlich.:tuba:

Besonders kämpfe ich noch mit Pedalsechzehnteln in Bachs h-moll, die bei mir dazu neigen, neben besagtem Prellen ein rhythmisches Eigenleben zu entfalten. Jede Form von Kontrollwut hat hier bisher versagt. Es hilft bisher nur locker, locker, locker. Und noch lockerer.

Und bevor ich es vergesse: Mit den geschlossenen Knien habe ich in den vergangenen Tagen nach langer Zeit wieder ein bißchen experimentiert und es hat sich bewährt.

Also Dank an Axel!
 
Mindenblues, der C-Kursus hat sich für mich im Moment leider erledigt, da ich einfach nicht genug Zeit an der Orgel verbringen kann und der Stundenplan doch mehr für Studenten als für Berufstätige geeignet ist. Außerdem komme ich zur Zeit eh kaum in die Kirche, da ich mir vormittags den Schlüssel zur Orgel besorgen müßte, und da muß ich entweder arbeiten oder ich habe Spätdienst und dann habe ich natürlich auch keine Zeit (vormittags ist mir zu früh zum üben, da ist der Geist noch nicht wach, es reicht aber zum Arbeiten :D ).

Wenn ich kann, spiele ich aber noch und ich habe die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, vom Pastor oder Kantor irgendwann doch einen eigenen Schlüssel zur Orgel zu bekommen.
 
@ Guendola:
Schade mit dem C-Kurs, aber vielleicht klappts ja irgendwann später damit. Ich muß sagen, es ist nicht unbedingt der Schein, den man dann in der Tasche hat, mir hat der Kurs insbesondere auch mit Musiktheorie, Orgelkunde, Chorleitung viel gebracht.
Dass der Stundenplan bei euch mehr für Studenten als für Berufstätige geeignet ist, ist wirklich schade. Bei uns war der Kurs auf jeden Samstag nachmittag gelegt, damit kam ich klar.

Bzgl. Orgelschlüssel - vielleicht hilft mein Trick: einfach so oft klingeln und nach dem Schlüssel fragen, bis es dem Pfarrer auf den Sack geht und er endlich einen der (bestimmt vorhandenen) Reserveschlüssel rausrückt oder jemanden benennt, der einen Schlüssel seit ein paar Jahrzehnten ungenutzt rumliegen hat.

(vormittags ist mir zu früh zum üben, da ist der Geist noch nicht wach, es reicht aber zum Arbeiten :D ).

Hehe, das geht mir genauso. :D
 
Bzgl. Orgelschlüssel - vielleicht hilft mein Trick: einfach so oft klingeln und nach dem Schlüssel fragen, bis es dem Pfarrer auf den Sack geht und er endlich einen der (bestimmt vorhandenen) Reserveschlüssel rausrückt oder jemanden benennt, der einen Schlüssel seit ein paar Jahrzehnten ungenutzt rumliegen hat.

Im Moment schaffe ich es mit etwas Glück einmal pro Woche an die Orgel, nämlich nach der Chorprobe. Leider ist Donnerstag einer der Tage, wo manche Zeitarbeiter (und auch andere) langsam müde werden und dann muß ich einspringen, deswegen wird es nicht jede Woche etwas.

Das mit dem Klingeln ist eine gute Idee aber im Moment investiere ich die dafür notwendige Energie vor allem in Beethovens Pathetique, das macht noch mehr Spaß ;)
 

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