Notenhöhen lernen

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Karkus

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Hallo,
ich hab da mal sone Frage zum Thema Notenhöhen. Es gibt ja Menschen die können einfach so sagen, ach das ist ein D, wenn sie den Ton hören. Ich persönlich spiele schon seit 10 Jahren sehr erfolgreich Klavier aber kann sowas immer noch nicht. Ist es ein Talent oder kann man das auch noch lernen, ich weiß es leider nicht, kann mir da jemand helfen?
Gruß Philipp
 
Sebi

Sebi

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Hi,
Also wenn ich das richtig verstanden hab, hätte man das asolute Gehör, wenn man das von dir beschrieben beherrscht.
Ob man das lernen kann...glaube nicht. Veilleicht zu einem gewissen grad.
Hab aber ehrlichgesagt nicht viel ahnung ;-)

Gruß ---Sebi
 
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Karkus

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Frage ist, ob man das so ein absolutes Gehör nennen kann weiß ich ja nicht ;) nur so die normalen Tonlieter durch....also es gibt ja noch leute die sagen können, dass ein Ton verstimmt ist. Aber ich glaube bei dieser Frage kann mir dann nur jemand helfen, der dazu auch in der lage ist (also diese noten zu unterscheiden können). Denn ich finde das würde mir mehr als nur ein bisschen helfen noch besser zu werden.
 
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Karkus

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Danke sehr dafür, ich hoffe dass jemand der so ist, nochmal diesen Beitrag hier lesen wird, der dazu auch noch in der Lage ist. XD sonst muss ich mir ein neues Forum suchen und ich bin ehrlichgesagt nicht so die Forumperson
 
killmymatrix

killmymatrix

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Joah, du sprichst vom absoluten Gehör und die gute Nachricht: Es ist erlernbar! Eine sehr gute Grundlage bietet diese Site, die sich auf den Kurs von David-Lucas Burge stützt.

Allerdings wird wohl nicht jeder, der sich nicht aktiv damit beschäftigt, diese Fähigkeit mit der Zeit lernen, würde ich sagen. Wer aktiv daran arbeitet soll laut David-Lucas Burge diese Fähigkeit innerhalb von einigen Monaten bis zu einem Jahr erlernen können.

PS: Laut dem Online-Chang hilft das mentale Spielen (das Spielen gelernter Stücke in Gedanken), das absolute Gehör zu entwickeln. Das glaube ich persönlich allerdings weniger, es kann höchstens sein, dass man sich hier die Tonhöhen wirklich einbrennt, wenn man das selbe Stück in korrekter Tonhöhe gedanklich immer und immer wieder spielt. Stelle ich mir aber als recht ineffiziente Methode vor. ;)
 
Haydnspaß

Haydnspaß

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Viel wichtiger als das absolute Gehör wäre in jedem Fall ein gut trainiertes relatives Gehör. Daß man also Intervalle und Akkorde gehörsmäßig identifizieren kann.

Ich will jetzt aber nicht behaupten, daß ich selber das könnte :cool:
 
stephen

stephen

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es gibt ja noch leute die sagen können, dass ein Ton verstimmt ist.
Das ist dann eben relatives Gehör.

ich hoffe dass jemand der so ist, nochmal diesen Beitrag hier lesen wird
Ein paar fallen mir ein, von denen habe ich aber in den letzten Tagen nichts gelesen - es ist Urlaubszeit (auch wenn der Blick nach draußen andere Informationen liefert). Geduld :)
 
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Karkus

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Hey,
also danke ersteinmal für das gute Feedback, es hat auf jedenfall sogar die Diskussion geholfen ;) Ich gucke mir mal die Site an und werde dann ja sehen, ob ich es noch dazu bringen kann oder nicht. Denn es stimmt schon, dassich auch ohne sehr gut zurechtkam. Jedoch mussich schon sagen, dass mir es dann ja noch weiterhilft, weil ich ohne aufs Blatt zu gucken von der Erinnerung dann weiß welche Tonlage die nächste Note hat und dann weiß, ob es nun Ein E, G oder sonst was ist oder nicht?
 
Toccata

Toccata

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Hallo Karkus!

Also glaub mir - ein absolutes Gehör ist wirklich nicht immer ein Segen!
Und ein gutes relatives Gehör ist tatsächlich bei entsprechendem Training erlernbar und vor allem wesentlich nützlicher!
Ob ein absolutes Gehör auch erlernbar ist wage ich zu bezweifeln - das ist meiner Ansicht nach Veranlagung, aber wie schon gesagt: sei froh, dass Du es nicht hast! :)
 

Toccata

Toccata

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... von der Erinnerung dann weiß welche Tonlage die nächste Note hat und dann weiß, ob es nun Ein E, G oder sonst was ist oder nicht?
Dazu "reicht" Dir schon ein relatives Gehör. Wenn Du eine Ausgangsnote hast, z.B. ein C - dann kannst Du mit einem gut geschulten relativen Gehör ohne weiters sagen wie die nächste Note (z.B. ein G) klingt.
Grundvoraussetzung sind dabei allerdings ein paar Theoriekenntnisse.
Und um sich dieses Wissen anzueignen bedarf es eigentlich nur etwas Zeit und kein besonderes Talent! ;)
 
Leichenbraut

Leichenbraut

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@Toccata: Ich stelle mir ein absolutes Gehör insofern hinderlich vor, dass man Schwierigkeiten z.B. beim Transponieren bekommen könnte. Außerdem kann ich mir nicht ausmalen, wie es ist, ein Lied zu hören und jeden Ton benennen zu können. Stört das nicht die Musik?
 
Toccata

Toccata

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Nein - beim Transponieren ist es ganz und gar nicht hinderlich, eher das Gegenteil ist der Fall. Wenn ich ein Stück transponiere (was vor allem beim korrepetieren sehr häufig vorkommt) dann tu ich mir mit absolutem Gehör wesentlich leichter, weil ich die Töne in der neuen Tonart innerlich HÖRE und somit recht schnell weiß, was ich spielen soll.
Und das Notenbild und Gehörtes nicht zusammenpasst - daran hab ich mich mit der Zeit schon gewöhnt. ;)

Und die Fähigkeit jeden Ton sofort benennen zu können kann und muss man manchmal ausschalten. Ich sitze jetzt also nicht z.B. in einem Konzert und denke in Noten mit sondern höre ganz genauso wie alle anderen die Musik als ganzes.
 
 

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