Nocturnes

  • Ersteller des Themas Leoniesophie
  • Erstellungsdatum
Leoniesophie
Leoniesophie
Dabei seit
7. Juni 2010
Beiträge
1.103
Reaktionen
418
Eine Frage zum Fingersatz in Opus 9 No 1

Welcher Finger ist zu empfehlen für die 2. Achtel in der li Hand ( 1.Takt) ?
In meiner Ausgabe steht die 3, die ich im Moment unhandlich finde, deswegen schwanke ich dauernd zwischen der 3 und der 2. Aber irgendwann sollte man sich ja mal festlegen. :D
Deswegen, was ist da sinnvoll?

LG
Leonie
 
Moderato
Moderato
Dabei seit
5. Jan. 2009
Beiträge
4.051
Reaktionen
2.392
Hallo Leonie,
ich denke 3 ist ökonomischer. Nimmst Du 2 auf f, ist die Spanne zum 1 auf des dann groß und danach muß 2 über die schwarzen Tasten zum b. Mir erscheint das unbequem. Stell Dir vor Du hättest genügend große Hände und könntest b, f, des, b als Akkord greifen. Dann ist klar, daß man das f mit 3 spielt. Meine Meinung.

Gruss
Manfred
 
Leoniesophie
Leoniesophie
Dabei seit
7. Juni 2010
Beiträge
1.103
Reaktionen
418
Danke für die schnelle Antwort!

Ich denke, so werd ich das jetzt beibehalten. Dann wird das Ganze wahrscheinlich auch flüssiger und gleichmäßiger, zumal ja das 2. f eh mit 3 gespielt wird. Mir erschien nur das HG so stark abduziert und das Problem ist, daß der kleine Finger irgendwie nicht weiß, wie er das b spielen soll; die Hand kippt immer nach außen ab. Hast Du da noch einen Tipp?

LG
Leonie
 
Chaotica
Chaotica
Dabei seit
12. Jan. 2007
Beiträge
571
Reaktionen
43
Ich empfehle ebenfalls die 3, habe es immer so gepielt und es steht auch so in meiner Ausgabe. Für die ganze Achtelgruppe wäre das dann 5-3-1-2-1-3. Der Mittelfinger ist also beide Male auf dem f, so dass sich die ganze Hand um dieses Zentrum herumdreht (auch, wenn du ein wenig nach oben von dem f wegrücken wirst, wenn du das f eine Oktave höher mit der 1 spielst). Das ist generell der Schlüssel, mit dem man mit der Zeit mehr Sicherheit bei diesen Nocturne-Begleitfiguren gewinnt. Moderatos Vorstellung von einer virtuellen Hand, die größer als die eigene ist und an der man sich orientieren soll, finde ich da wirklich gut.

Von der 2 ist deswegen aus diesem Grund auch abzuraten. Auf Dauer würdest du mit dieser (meiner Ansicht nach) öfter daneben greifen, weil sich die Hand dann zwischen dem zweiten und vierten Achtel dann ziemlich ruckartig bewegt. Womöglich hätte das auch klangliche Nachteile, weil es schwieriger wird, die Achtel gleichmäßig zu spielen.

Wenn die 3 zu unbequem sein sollte, musst du schlicht weniger mit den Fingern binden und dich auf das Pedal verlassen. In anderen Nocturnes von Chopin gibt es mehr als genug dieser Figuren, die nur mit den Fingern gar nicht gebunden werden können. Es gibt also keinen Grund, das hier unbedingt machen zu wollen.

Viel Spaß noch bei diesem schönen Stück!
 
Moderato
Moderato
Dabei seit
5. Jan. 2009
Beiträge
4.051
Reaktionen
2.392
...daß der kleine Finger irgendwie nicht weiß, wie er das b spielen soll; die Hand kippt immer nach außen ab. Hast Du da noch einen Tipp?
Das verstehe ich jetzt nicht. Der kleine Finger auf dem tiefen b als ersten Ton der 6er-Gruppe braucht doch nur fast quer drauf zu latschen.:D Ist doch nichts einfacher als eine entfernte schwarze Taste mit gestrecktem kleinen Finger zu treffen.
 
Leoniesophie
Leoniesophie
Dabei seit
7. Juni 2010
Beiträge
1.103
Reaktionen
418
ja eben !

Gestreckt, das fühlt sich irgendwie gequält an :cool:
 
 

Top Bottom