Nemetschke-Klaviere?

  • Ersteller des Themas Tastenscherge
  • Erstellungsdatum

Tastenscherge
Tastenscherge
Dabei seit
10. Dez. 2007
Beiträge
3.457
Reaktionen
2.538
Ich würd gern mehr über die Klaviere wissen und dachte, ich mach mal einen neuen Thread dazu auf.

Deren Homepage sieht ja so aus, als wenn die Klaviere in Wien produziert würden. Es findet sich zwar ein kleiner Hinweis auf die Zusammenarbeit mit einer Joint-Venture Klavierfabrik, aber ansonsten nur Fotos aus der Produktion in Wien. Weiß jemand, wie das läuft? Lassen die sich die bezogenen Rasten liefern und die Gehäuse? Und die werden dann in Wien zusammengesetzt?

Schicke Gehäuse haben die ja. Und anscheinend auch eine Rennermechanik. Was kosten die denn so? Und wie ist der Klang und die sonstige Qualität? Von pfeifenden Übergangsdämpfern und gebrochenen Mechanikstützen mal abgesehen :D
 
R
Roman aus Wien
Dabei seit
26. März 2006
Beiträge
101
Reaktionen
3
Nemetschke und Brodmann Vienna Edition

Die Menge der bisherigen Antworten lässt mehrere Schlüsse zu:

Entweder

1. gehören die vielen Besitzer von Nemetschke-Klavieren nicht zu den Lesern dieses Forums, weil sie lieber Klavier spielen als vor dem Rechner zu sitzen, oder

2. sie wollen einfach nichts dazu schreiben, oder

3. es gibt vielleicht gar nicht so viele Besitzer von Nemetschke-Klavieren.

Da Nemetschke-Klaviere offensichtlich auch von Brodmann als "Vienna Edition Pianos"
(siehe: http://www.brodmann-pianos.at/307.html?&L=1)
vertrieben werden, könnte die Erweiterung der Frage auf Nemetschke- und Brodmann-Vienna Edition Pianos eventuell zu mehr Antworten führen.


Grüße aus Wien
Roman
 
R
Roman aus Wien
Dabei seit
26. März 2006
Beiträge
101
Reaktionen
3
Nemetschke und Brodmann Vienna Edition

Ich habe mein Pianino im Sept. 2006 gekauft und im Mai 2007 geliefert bekommen. Das Gehäuse ist tatsächlich eine Augenweide und sehr solide gearbeitet.

Mit dem Klang bin ich ebenfalls zufrieden. Ich konnte ein Nemetschke-Pianino jedoch nur einmal im selben Raum mit einem anderen Klavier, einem Bohemia vergleichen. Der Klang des tschechischen war deutlich grundtöniger ruhiger, das Nemetschke obertonreicher farbiger.

Die Herstellung war damals laut Herrn Nemetschke so organisiert:
Das Rohmaterial (Resonanzbodenholz, Furnier, etc.) wird von Europa nach Nordkorea geschickt und kommt von dort als bezogener Rasten samt Gehäuse wieder zurück. In Wien werden dann Klaviatur und Mechanik eingebaut.

Roman aus Wien
 

Anhänge

  • Seitenansicht.jpg
    Seitenansicht.jpg
    218,7 KB · Aufrufe: 31
  • Unterrahmen.jpg
    Unterrahmen.jpg
    216,6 KB · Aufrufe: 28
  • Mechanik komplett.jpg
    Mechanik komplett.jpg
    245,1 KB · Aufrufe: 18
 

Top Bottom