Nach 5 Tagen aus der Übung?

B

Basti

Dabei seit
6. Apr. 2009
Beiträge
17
Reaktionen
9
gelöscht
 
Zuletzt bearbeitet:
L

Lalona

Guest
...bei mir liegt das dann ander Konzentration...mach doch Pausen! Ist sowieso empfehlenswert -- alle eineinhalb stunden 20 minuten weg.
;) Finde ich nicht so tragisch sowas...
 
B

Bachopin

Dabei seit
5. Nov. 2008
Beiträge
2.475
Reaktionen
268
Hi Basti,

wenn ich eine nicht zu lange Pause gemacht habe, kann ich dann meistens gefühlsmäsig besser spielen. Das wird auch durch entsprechende wissenschaftliche Untersuchungen des Lernens bestätigt, da dann das Körper/Geist-System (der Mensch ;-) ) die Zeit hat entsprechende neue Verbindungen und Fähigkeiten aufzubauen.

Ich weiss ja jetzt nicht wie und was (Hanon rauf und runter?) du spielst, aber ganz allgemein sollte Klaviertechnik auf natürlichen Bewegungen beruhen, die der Körper praktisch mühelos ausführen kann.

Oder anderst gesagt Klaviertechnik sollte nicht aus Bewegungen bestehen zu dem der Körper durch "unnatürliche" Anstrengungen erst gezwungen werden muss.

Gute Klaviertechnik erkennt man also daran, dass sie wenig an Qualität verliert, wenn man wenig oder sogar gar nicht spielt

Aber es gibt natürlich auch noch externe Gründe (Krankheit, Überlastung, Stress, Ernährung, ..), die zu Problemen oder sogar Schmerzen führen können.

Gruß
 
rolf

rolf

Dabei seit
18. Feb. 2008
Beiträge
28.526
Reaktionen
18.741
Oder anderst gesagt Klaviertechnik sollte nicht aus Bewegungen bestehen zu dem der Körper durch "unnatürliche" Anstrengungen erst gezwungen werden muss.

Gute Klaviertechnik erkennt man also daran, dass sie wenig an Qualität verliert, wenn man wenig oder sogar gar nicht spielt

hierzu aus P.P Werners "neue Methodik und Didaktik am Klavier" (1993):
Ich erinnere mich eines Interviews mit Wilhelm Backhaus, in dem er sagte: "Ich beschäftige mich nun wieder einmal seit zwei Jahren mit der a-Moll-Etüde op.10,2 von Chopin."
Man wird sich fragen, was dieser Künstler an ihr arbeitet, wo er sie jeden Tag konzertreif vortragen konnte! Dieser Einwand ist nur teilweise berechtigt: denn im glaublichen Besitz der technischen Mittel zum öffentlichen Vortrag verliert die Hand auf Dauer gesehen die Disposition für die extrem liegenden Voraussetzungen zur Bewältigung dieser schweren Konzertetüde, die immer wieder vertieft und verfeinert werden muß.


spätestens bei sehr schwierigen Sachen merkt jeder, dass eine längere Pause Auswirkungen auf die Ausdauer hatte. was nun "schwierige Sachen" sind, hängt vom jeweiligen Niveau ab.

also nach 5 Tagen nicht gleich alles wieder stundenlang können, ist völlig normal - das kommt nach einer Weile wieder zurück.

Gruß, Rolf
 
B

Bachopin

Dabei seit
5. Nov. 2008
Beiträge
2.475
Reaktionen
268
Hi rolf,

..
spätestens bei sehr schwierigen Sachen merkt jeder, dass eine längere Pause Auswirkungen auf die Ausdauer hatte. was nun "schwierige Sachen" sind, hängt vom jeweiligen Niveau ab.

also nach 5 Tagen nicht gleich alles wieder stundenlang können, ist völlig normal - das kommt nach einer Weile wieder zurück.
...

ja, ich war unpräzise. Ausdauer und absolute Höchstleistungen erreicht man selbstverständlich nur durch entsprechendes regelmäsiges Training.
Mein obiger Post bezog sich auf die Technik eines Standard Kl4spielers (was immer das ist ;-) ) und ich hatte nicht den Eindruck, dass Basti ein Hochleistungs-Konzertpianist ist.

Das mit der "natürlichen" Technik, die sich dadurch auszeichnet, dass sie bei Pausen wenig (nicht nicht) an Qualität verliert, stammt auch nicht von mir. Ich weiss im Moment aber nicht die Quelle.

Ausserdem seh ich es ja an mir, dass da etwas wahres dran ist.
Wobei ich mein Qualitäts-Niveau natürlich nicht wirklich unabhängig beurteilen kann. :D

Gruß
 
 

Top Bottom