Mit Klavierspielen aufgehört - und bereue es

  • Ersteller des Themas Castati
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Hui, mein lieber Scholli, mein Kompliment, denn vom Schreiben her klingst du ziemlich jung. :ballon:
Hält Klavierspielen jung? Das würde erklären, warum ich so auf auf um die 20 geschätzt werde.

Jedenfalls fordert es den Einsatz kognitiver und psychomotorischer "Kompetenzen" in komplexer Interaktion und steht daher vielleicht nicht zu Unrecht im Verdacht, zum Erhalt geistiger Fitness mehr beizutragen als das Betrachten von "Wer wird Millionär". Also - wenn Du Dein Übevolumen drastisch steigert, kannst du nächstes Jahr bestimmt eine Kinderbahncard beantragen! ;)
 
Du benötigst exakt 11 Monate, 3 Tage und 27 Minuten.
Ähm, und wie viele Stunden?;-)

Ich bin jetzt 28 und am Zeitproblem hat sich leider nichts geändert. Ich denke, es würde mir nicht gelingen, jeden Tag zu üben und auch nicht mehr so lange wie damals. Das ist ein Grund, warum ich davor zurückschrecke, wieder anzufangen. Der andere ist der, dass ich Angst habe quasi von Null anfangen zu müssen, weil es jetzt schon fast vier Jahre her ist.
Aber wichtig ist auch die Antwort auf die Frage, für wen man eigentlich spielt. Für andere, denen man Rechenschaft schuldig ist? Oder für sich, weil man das Recht hat, sich selbst etwas Gutes zu tun? Selbst der Berufsmusiker, bei dem ersteres eine wichtige Rolle spielt (er bekommt sein Honorar nicht fürs Nichtkönnen), sollte letzteres nicht aus dem Blickfeld verlieren. In umso höherem Maße gilt das für alle, die in ihrer Freizeit musizieren: Wer der Ansicht ist, dass das Klavierspielen das Leben bereichert, sollte nicht lange grübeln - ran an die Tasten!

@Castati: Nicht zu viel nachdenken über ein mögliches Scheitern oder potenzielle Hindernisse, sondern erst mal loslegen. Und zwar am besten schon heute. Wenn Probleme auftreten, gibt es Möglichkeiten, Hilfe von Experten in Anspruch zu nehmen. Übrigens gibt es unter Klavierlehrern viele Spezialisten für die Arbeit mit Erwachsenen, die sich in ihrem Unterrichtskonzept auf deren Mehrfachbelastung durch Berufstätigkeit und familiäre Verpflichtungen eingestellt haben. Außerdem geht es darum, die knappe Übezeit gut zu strukturieren und nicht darum, möglichst lange am Instrument zu sitzen.

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Dieses Motto gilt nicht nur für rheinische Karnevalisten: Nicht lange reden, sondern einfach tun! In diesem Sinne frohes Schaffen!

LG von Rheinkultur
 
Also - wenn Du Dein Übevolumen drastisch steigert, kannst du nächstes Jahr bestimmt eine Kinderbahncard beantragen! ;)
Wollte die Deutsche Bahn AG die nicht nächstes Jahr abschaffen?

Das scheint dann nur bei Frauen zu funktionieren. :musik:
Sie IST ja auch noch jung!
Schon Otto Reutter sang einst in einem Couplet, dass Frauen nicht altern, sondern nur reifen...!



Allerdings stammt diese These aus dem Couplet "Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß".

LG von Rheinkultur
 
Peter , Du Schmeichler !!!!!:-D
Ich hab mein Leben lang mit jungen Leuten zu tun gehabt . Da muss man sich anpassen und Klavier spielen hält das Gehirn fit!
Aber ich machs auch nicht nur deswegen . Es war immer schon ein grosser Wunsch von mir . Nie Zeit gehabt . Und nun hab ich Zeit ! Wunsch geht jetzt in Erfüllung mit einem Lehrer , den man sich nur wünschen kann !
Liebe Grüsse
Monique


äääähhh! Muss mich entschuldigen . Habe gelogen ! War 69 als ich mit Klavierchen anfing!:puh: :lol:
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Anfangen, Castati, nicht überlegen anzufangen. Nur durchs Tun wirst Du merken, ob es Dir noch/wieder Spaß macht oder Dich frustriert.

lavendel
 

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