Mein "Werdegang" wird langsam schwierig - Krise!

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Emma

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Hallo ihr,

also wie ihr wisst (oder auch noch nicht) habe ich ja nun schon über 2 Jahre, vielmehr 2/einhalb Jahre Unterricht, immer 2 mal im Monat. Bisher war alles wunderbar, ich machte Fortschritte, wurde gelobt wie schnell ich trotz meines Alters lerne, wie gut ich auswendig lernen kann, meine KL hatte immer positive Worte des Lobes, und ich fand auch dass ich immer besser klarkam. Seit einiger Zeit spiele ich ja keine Bearbeitungen mehr, ich habe dazu keine Lust mehr und habe zuerst die ganzen Sonatinen (Clementi, Kuhlau) gespielt. So langsam finde ich alles irgendwie gleich, und so haben wir seit einigen Wochen begonnen, kleinere Sachen von Beethoven, Schumann, Bach zu spielen (z.B. ein paar ganz leichte Präludien oder eine der Inventionen). Auch ein winzig kleiner, eigentlich schöner Walzer von Chopin ist dabei (glaube der einzige ohne Vorzeichen) das macht mich sehr glücklich und stolz, etwas von ihm zu spielen! Aber meine KL fängt jetzt wirklich an zu mäkeln, das Stakkato nicht beachtet, die Fingersätze falsch, nicht im Takt geblieben und und. Sie sagte mir: "es darf sich nicht Beethoven-ähnlich anhören, sondern du musst es so spielen wie er es komponiert hat". So langsam merke ich plötzlich, dass sich wieder die nächste große Hürde auftut, und ich dachte, es wird jetzt immer einfacher! Könnte es sein, dass ich noch nicht so weit bin? Oder muss ich da durch, meine KL findet dass ich zu ungeduldig bin, da hat sie auch sicher Recht. Wie war es bei euch?
LG
 
Kulimanauke

Kulimanauke

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So langsam merke ich plötzlich, dass sich wieder die nächste große Hürde auftut, und ich dachte, es wird jetzt immer einfacher!
Emma,

das ist Klavier spielen lernen.
Das ist der Weg am Klavier. Das ist einfach so.
Das gilt für alle. Auch für die Profis und Amateure, daß sie sich immer wieder neuen Hürden stellen müssen. Diese Hürden hören einfach nicht auf. Das ist normal so. Je mehr man weiß, um so mehr weiß man, daß man nichts weiß.
Das ist genau die Zeit für Dich, das jetzt zu erkennen.
Hab Geduld mit Dir und mach einfach weiter.

kulimanauke
 
Nora

Nora

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Hallo Emma,

ich weiß nicht, ob Dir meine Erfahrung weiterhilft. Ich schildere sie einfach mal kurz.

Bei mir ist es genau umgekehrt. Ich bin eigentlich ein Jahr lang zu 99% nur kritisiert worden. Als ich so demotiviert war, das ich schon über einen Lehrerwechsel nachdachte, habe ich es dann endlich mal angesprochen. Da kam heraus, das sie die Methode der ständigen Kritik für eine gute Methode hält, um die Leistung ihrer Schüler/innen zu steigern. Ich war wohl aber auch nicht die erste, die das Thema angesprochen hat.

Die Situation hat sich seitdem (ist allerdings noch nicht so lange her) gebessert. Kurz: Kritik ist notwendig, aber auch, dass der Lehrer Fortschritte des Schülers anerkennt und lobt. Wenn Dich die Umstellung in eine Krise stürzt, ist es vielleicht gut, wenn Du es auch einfach ansprichst. Vielleicht kann die Lehrerin den Übergang dann etwas fließender gestalten. ;)
 
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mendelsoehnchen

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Aber meine KL fängt jetzt wirklich an zu mäkeln, das Stakkato nicht beachtet, die Fingersätze falsch, nicht im Takt geblieben
Aha, es fängt also an "interessant" zu werden. :) Was die KL beanstandet sind wichtige Dinge.

Sie sagte mir: "es darf sich nicht Beethoven-ähnlich anhören, sondern du musst es so spielen wie er es komponiert hat".
Das hört sich auch nach MEINER KL von von damals, daber das ist >50 Jahre her! ;)

So langsam merke ich plötzlich, dass sich wieder die nächste große Hürde auftut,
Du darfst das nicht als Hürde, sondern als Herausforderung sehen!

Gruß Sebastian
 
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Bachopin

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Hi Emma,
Hallo ihr,
...
Aber meine KL fängt jetzt wirklich an zu mäkeln, das Stakkato nicht beachtet, die Fingersätze falsch, nicht im Takt geblieben und und. Sie sagte mir: "es darf sich nicht Beethoven-ähnlich anhören, sondern du musst es so spielen wie er es komponiert hat". So langsam merke ich plötzlich, dass sich wieder die nächste große Hürde auftut, und ich dachte, es wird jetzt immer einfacher! Könnte es sein, dass ich noch nicht so weit bin?
...
zusätzlich zu den guten Beiträgen der anderen:

Ich empfinde bei dem was du schreibst so einen negativen Unterton.
Das finde ich schlecht (oh je, jetzt kritisiere ich auch ;-) ).

Du spielst Klavier für dich und sonst niemanden. Du willst dich verbessern, weil das dein Ziel ist. Du musst lernen dich selbst zu fordern und zu kritisieren. Die Klavierlehrerin ist nur dein von dir gewähltes Werkzeug, damit sie dir dabei hilft. Die neue Hürde darf nicht von aussen kommen. Mach sie zu deiner eigenen von dir bestimmten Hürde, an der du Spass hast sie zu bewältigen.

(Ich hör mich an, wie so ein besch.. Management Coach ;-) )

Gruß

PS: Ganz konkreter Tip zur Interpretation von Stücken: Hör dir gute Aufnahmen der Stücke an, die dir gefallen. Versuch dir den Klang und Ablauf des Stückes über die Aufnahme zu merken und versuch dann den gleichen Klang/Ausdruck zu erreichen. Das ist besser, wie wenn dir jemand sagt da noch mehr Staccato etc. .
 
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Emma

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Zitat von Bachopin:
PS: Ganz konkreter Tip zur Interpretation von Stücken: Hör dir gute Aufnahmen der Stücke an, die dir gefallen. Versuch dir den Klang und Ablauf des Stückes über die Aufnahme zu merken und versuch dann den gleichen Klang/Ausdruck zu erreichen. Das ist besser, wie wenn dir jemand sagt da noch mehr Staccato etc. .
Hi Bachopin,

Genau das mache ich auch immer! Und trotzdem finde ich, dass es bei mir einfach krampfig klingt und bei sogar erst 8-jährigen kleinen japanischen Pianistinnen (wie können die überhaupt schon Chopin spielen, meine KL brauchte 20 Jahre) klingt es so "nebenbei". Aber ich versuche immer, mir das Stück einzuprägen wie ich es höre, meist habe ich es schon gut im Ohr.

und an euch Anderen: Danke für eure "Mutmacher"! Ich mache einfach weiter, gebe mir Mühe und tue alles dafür, wahrscheinlich war ich schon zu verwöhnt, und vielleicht ist es ja wirklich so, dass meine KL mir mehr zutraut, das würde mich stolz machen.
 
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ozzy66

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erst 8-jährigen kleinen japanischen Pianistinnen (wie können die überhaupt schon Chopin spielen
mit 4 anfangen und täglich x Stunden zum Üben verdonnert?
ich versuche das generell als Klangbeispiel zu sehen und nicht als ultimatives Ziel, das man unbedingt 1:1 erreichen muss. Mit der eigenen Interpretation die eigenen Emotionen auszudrücken finde ich viel spannender.
 
Viola

Viola

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Hi Emma,
das ist ein ziemlich normaler Prozess in dem Du steckst und hier ist ja auch das Wesentliche schon zu gesagt worden.

Man sagt immer: Aller Anfang ist schwer! Ich persönlich finde, dass es immer sehr leicht ist, eine Sache anzufangen, auszuprobieren. Wenn man dann etwas in die Materie hineingeschaut hat, dann weiß man erst, was da alles auf einen noch zukommt!

Es ist ermutigend, dass Du Deine Ohren schon so gut geschult hast, dass Du Unterschiede zwischen Deinem Spiel und dem Spiel von anderen wahrnimmst, denn viele Azubis hören gerne das, was sie hören WOLLEN und nicht das, was sie wirklich von sich geben. Dabei meint man im Allgemeinen, dass einen die Ohren nicht betrügen könnten, seufz, aber genau DAS ist der Fall. Will man das erkennen? Tut es vielleicht "weh", die Wahrheit zu hören? In Deinem Fall stellst Du Dich der Herausforderung! Sehr sehr schön!
Ob Du je so (gut?) spielen wirst wie jemand anderes ist völlig unerheblich. Es geht nur um Dich beim Klavier spielen lernen! Um die Erweiterung DEINER Wahrnehmung, Deiner Fähigkeiten, Deiner Fertigkeiten! Alles andere ist egal. Sieh es mal so: Beim Hochsprung gibt es auch nur den Springer und die Latte.

Ich drücke Dir die Daumen fürs weitere Spiel (welches so voran kommt wie es eben voran kommt - und manchmal meint man vorrübergehend, dass man schlechter wird).

Alles Liebe

Viola
 
lavendel

lavendel

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hallo emma,

ich habe etwas ganz ähnliches erlebt wie du. wurde am anfang nur gelobt, und nach einem guten jahr kam plötzlich kritik. ich habe dann gleich an mir gezweifelt, mich gefragt, ob das am anfang alles nur show war, ich garnicht so gut bin etc.. habe innerlich daran richtig geknabbert, aber das habe ich jetzt mit viel nachdenken darüber zum glück auch überwunden.

ich weiss, dass ich vieles einfach nach knapp zwei jahren noch nicht kann und nicht können kann. und ich kenne meine schwächen sowieso. das viele loben am anfang hat bei mir den wunderbaren effekt gehabt, mir selbstvertrauen einzuflößen und mir nicht gleich mit all der kritik, die auch damals schon berechtigt gewesen wäre, den spaß zu nehmen und mich in meinem (alten) denken zu bestärken, dass ich eben NICHT musikalisch bin. wenn mein anfangsunterricht anders gelaufen wäre, hätte ich das spielen nach kurzer zeit drangegeben. ich sehe es auch so: das fundament (auch des spaßes!!! und) des willens, "richtig" klavierspielen zu lernen ist gelegt, und jetzt wird es durch die kritik interessante (!) arbeit.

lavendel
 
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cbirkholtz

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Sie sagte mir: "es darf sich nicht Beethoven-ähnlich anhören, sondern du musst es so spielen wie er es komponiert hat".
Ich hoffe das gilt lediglich in der Lehrnphase oder ist es bei Klassik generell so, dass die künstlerische Interpretationsfreiheit eher gehemt denn gefördert (wie z.B. im Jazz) wird? Das fände ich sehr schade, denn meines Erachtens würde das den klassischen Musiker vom Künstler zum Rezitator degradieren (absichtlich so provokant geschrieben).

Ich fine es nämlich sehr schön wenn ein Stück auch mal eher "based on..." ist.

z.B.


http://www.youtube.com/watch?v=ubji1BJiYvw

Christian
 

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cbirkholtz

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Hi,

interessantes Video.

Wenn ich sie richtig vertehe sagt Sie auch, was da geschrieben steht ist "nur" als Rahmen zu sehen. Spiele so wie Du es fühlst. Habe ich das richtig verstanden?

Christian
 
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pianoboe

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Das am Anfang ist die c-Moll Variation aus den Eroica-Variationen op. 32 von Beethoven
 
8Finger&2Daumen

8Finger&2Daumen

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Emma, willst du denn eigentlich nur gelobt werden von deiner KL? Oder hast du das Gefühl, sie erwartet zuviel von dir von Stunde zu Stunde? Dann sprich das doch mal an bei ihr. Und nimm ihre Kritik und Hinweise als Chance, genau da anzusetzen. Du wirst sehen, wieviel du daran lernen kannst, selbst wenn du die Fingersätze nochmal umprogrammieren musst und es evtl. nur ganz, ganz kleine Schritte sind, die du gehen wirst.

Wie Kulimanauke sagt: freu dich über dein Spiel und über das, was du schon gelernt hast! Ich wünschte, ich könnte mal wieder an die Tasten. Ich musste aufgrund einer kürzlichen OP eine Zwangspause einlegen und ich weiß nicht, wann ich wieder üben darf/kann.

Liebe Grüße,
8 untätige F und 2 nach oben gehaltene D
 
Haydnspaß

Haydnspaß

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Ich hoffe das gilt lediglich in der Lehrnphase oder ist es bei Klassik generell so, dass die künstlerische Interpretationsfreiheit eher gehemt denn gefördert (wie z.B. im Jazz) wird?

Aus dem, was Pires sagt, darf man aber nicht schließen, daß man ihrer Meinung nach spielen darf wie es einem gerade paßt.

Wenn dieser Kursteilnehmer die erste Variation legato gespielt hätte, wäre Frau Pires sicher genauso entrüstet gewesen wie über sein staccato.

Man muß eben einerseits die im Notentext festgelegten Vortragsanweisungen genau beachten. Aber dann muß man eben auch den richtigen Ausdruck - passend zu diesen Vortragsanweisungen - finden. Es gibt zig verschiedene Arten staccato zu spielen, deshalb ist es nicht die Frage staccato - ja oder nein? sondern staccato - welche Art von staccato? :)
 
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Debbie digitalis

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Hallo ihr,

also wie ihr wisst (oder auch noch nicht) habe ich ja nun schon über 2 Jahre, vielmehr 2/einhalb Jahre Unterricht, immer 2 mal im Monat. Bisher war alles wunderbar, ich machte Fortschritte, wurde gelobt wie schnell ich trotz meines Alters lerne, wie gut ich auswendig lernen kann, meine KL hatte immer positive Worte des Lobes....., und so haben wir seit einigen Wochen begonnen, kleinere Sachen von Beethoven, Schumann, Bach zu spielen (z.B. ein paar ganz leichte Präludien oder eine der Inventionen). Auch ein winzig kleiner, eigentlich schöner Walzer von Chopin ist dabei (glaube der einzige ohne Vorzeichen) das macht mich sehr glücklich und stolz, etwas von ihm zu spielen! Aber meine KL fängt jetzt wirklich an zu mäkeln, das Stakkato nicht beachtet, die Fingersätze falsch, nicht im Takt geblieben und und..... So langsam merke ich plötzlich, dass sich wieder die nächste große Hürde auftut, und ich dachte, es wird jetzt immer einfacher! Könnte es sein, dass ich noch nicht so weit bin? Oder muss ich da durch, meine KL findet dass ich zu ungeduldig bin, da hat sie auch sicher Recht. Wie war es bei euch?
LG
Hallo Emma,

die Beschreibung deines bisherigen Klavier-Werdegangs finde ich sehr interessant und kann sie sehr gut nachvollziehen. Allerdings hatte ich von Anfang an eine KL, der es nicht eben lag, überschwänglich zu loben. Das hat mich anfangs irritiert, denn auch wenn die kleinen Anfängerstücke anfangs wirklich gut klappten kam nur ein gedehntes "Jaaa" in einem positiven Tonfall und dann noch eine ganze Latte von interessanten Details, die man in der Tat - auch bei den ganz einfachen Sachen - schon hätte berücksichtigen können. So war ich mit Lob von der KLin nie verwöhnt.

Manchmal, wenn ich dachte: Das kannst du jetzt aber so gut, dass die KLin einfach sagen muss: "Super, prima, da habe ich nichts mehr zu ergänzen", war ich ziemlich frustiert, wenn sie dann doch noch eine ganze Reihe von Details fand, die ich hätte besser machen können. Das war also der Zustand, den ich gewohnt war. Dann hatte ich mal vergangenes Jahr um die Weihnachtszeit eine Klavierfassung des Winters aus den Vier Jahreszeiten zu spielen. Das Stück gefiel mir sehr gut und ich übte es mit großer Motivation, hörte auch ganz verschiedene Aufnahmen von dem original Orchesterstück. Als ich das Stück dann der KLIn zum ersten Mal vorspielte, sagte sie nur: "Großartig, vorspielreif". So etwas hatte ich noch nie gehört - ohne jede weitere Zusatzbemerkung.

An diesem Punkt dachte ich: Jetzt hast du es geschafft, jetzt weisst du, wie du die Stücke vorbereiten musst, ohne dass die KLIn dir trotz ihres gedehnten "Jaaa" noch ein Assortiment von Verbesserungsvorschlägen präsentiert.

Aber weit gefehlt: Von da an gabs überhaupt keine Bearbeitungen und Arrangements mehr, sondern nur noch Originalstücke. Und ich gebe zu, dass es trotz ausreichenden Übens jetzt immer jede Menge Kommentare gibt, jede Menge in die Noten und über einzelne Takte geschrieben wird.

Natürlich wäre mir der Wohlfühl-Modus mit uneingeschränktem Lob auch angenehmer. Aber ich weiß, dass ich Spätanfänger und hinsichtlich des Klavierspielens kein aussergewöhnliches Naturtalent bin. Also sehe ich die zahlreichen Anmerkungen zu meinen pianistischen Präsentationen einfach positiv. Aus anderen beruflichen Zusammenhängen (die das organisationale Lernen und lernende Organisationen betreffen) weiss ich, dass das Lernen aus Fehlern, eine bedeutende Lernquelle ist. Also Ohren auf für die Anmerkungen der KLin.

Und noch ein Tipp liebe Emma:
Ich spiele ja ausschließlich auf einem Digi und habe daher die Möglichkeit, mein Spiel direkt mit dem Digi aufzunehmen. Mach das mal und höre es dir an. Dann hast du auch bei Stücken, von denen du meinst, dass du sie schon ziemlich gut kannst mal den Eindruck, wie es für aussenstehende Ohren klingt und du hörst dann wirklich mal den (zweieinhalbjährigen) Anfänger in dir!:D

Aber auf jeden Fall:
Trotzdem weitermachen! Neue Hürden sind ein Zeichen dafür, dass es voran und aufwärts geht. Ohne Hürden kein Fortschritt:D

Liebe Grüße

Debbie digitalis
 
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Emma

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Und noch ein Tipp liebe Emma:
Ich spiele ja ausschließlich auf einem Digi und habe daher die Möglichkeit, mein Spiel direkt mit dem Digi aufzunehmen. Mach das mal und höre es dir an. Dann hast du auch bei Stücken, von denen du meinst, dass du sie schon ziemlich gut kannst mal den Eindruck, wie es für aussenstehende Ohren klingt und du hörst dann wirklich mal den (zweieinhalbjährigen) Anfänger in dir!:D
Ja, Debbie,

genauso handhabe ich es auch, habe auch ein Digi, allerdings sollte ich es öfters mal aufnehmen, beim letzten Mal hörte ich natürlich ganz klar den Unterschied, aber meistens muss ich ihn gar nicht hören. Ich merke es einfach, ich fühle, wenn ich "noch nicht soweit bin". Ich bin zu ungeduldig, das ist mein größtes Problem, daran arbeite ich auch. Und mein zweites Problem ist, dass ich meistens an mehreren Stücken gleichzeitig herumdoktor, aber im Moment kann ich nicht anders. Die Sicherheit in den Fingersätzen, das gleichmäßige Spielen, das habe ich noch nicht, und das frustriert mich halt einfach. Weil ich vom Kopf her schon viel weiter bin und es dann nicht begreife, weil ich hab das Stück schon komplett im Ohr, das ist ein ganz blödes Gefühl! Aber ich werde einfach weiter daran arbeiten, was soll ich sonst tun, aber es beruhigt mich ungemein, dass ihr alle die gleichen Probleme habt/hattet!:)
LG
 
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