Klavier hatte 443Hz und sollte gestimmt werden

  • #22
Heißt für mich, beim nächsten Male beide Instrumente vom gleichen Klavierstimmer stimmen lassen und mit diesem dann vorab meine Wünsche/Vorstellungen mitzuteilen.
...aber diese Wünsche könnten sich alleine auf den Klangwunsch beziehen und nicht auf eine Frequenz. Dann kann der Stimmer entscheiden, was zu tun ist.
Sagst Du ihm: Ich hätte gerne 439 Hz, dann stimmt er beide so und Du bist hinterher enttäuscht.
Jedes Instrument hat seine Wohlfühlstimmung, vor Allem dann, wenn es Jahrzehnte auf einer bestimmten Stimmung gestanden hat.
Mein Stimmer würde nie ein Instrument gewaltsam von 443 auf 440 herunterziehen, es sei denn, ich bestehe darauf, was ich nicht tue.
 
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  • #23
Ich habe mir gerade den Wiki-Artikel zum Kammerton durchgelesen.
Danach hatte ich im Grunde nur eine einzige Frage ... wie lange dauert es wohl noch, bis der Kamerton bei 500hz angekommen ist?

Man denke doch mal an die armen Sänger(innen), die eine Strauß-Coloratur, die dieser schon am äussersten Ende von A-Dur komponiert hatte, bald in B-Dur herausquetschen sollen.
 
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  • #24
wie lange dauert es wohl noch, bis der Kamerton bei 500hz angekommen ist
Das kommt auf den Klimawandel an.
Bei 16 Grad erklingt eine Orgelpfeife a' mit 440 Hz.
Jeder Erhöhung um 1 Grad Celsius erhöht die Stimmung um 0,8 Hz.
 
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  • #25
Bei 16 Grad erklingt eine Orgelpfeife a' mit 440 Hz.
Ist es deswegen in Kirchen immer so kalt?

Ich finde es einfach schade ... das brilliance-battle der Orchester gepaart mit dem loudness-war in der Rock- und Popmusik kneift so langsam arg in den Ohren.
 
  • #26
wie lange dauert es wohl noch, bis der Kamerton bei 500hz angekommen ist?
Ich denke, dass sich die Besitzer von nicht (bzw. nur in engen Grenzen) stimmbaren Instrumenten stark dagegen wehren. Da kann zB ein 10k-Saxophon wertlos werden.
 
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  • #27
Da kann zB ein 10k-Saxophon wertlos werden.
Naja ... "geplante Obsolescenz" passt doch ziemlich gut in unsere Zeit ... und auch Instrumentenbauer müssen "wirtschaftlich" arbeiten.

Ausserdem war das in den letzten 300 Jahren nicht anders ... hat es geholfen?
Nein ... nichtmal statistische Verfahren, internationale Konferenzen oder Friedensverträge haben geholfen, bei einem Ton zu bleiben. Aber es gibt ja auch einen Grund ... brillianter als andere klingts halt nur, wenn es eigentlich ein bisschen zu hoch ist.
 
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  • #28
Ich dachte durch stimmen auf 440Hz würde dieses manchmal etwas grellere bei den hohen Tönen des 96er weggehen.

Schimmel sind allgemein recht Diskantlastig, ganz gleich auf welcher Tonhöhe die sind.

Hab schon Schimmel erlebt, die hatten derart durchdringende Höhen, da hat es einen die Knopflöcher zusammengezogen.

Mittels Intonation kann man die Schärfe beim Anschlag rausnehmen, die Töne selbst bleiben allerdings intensiv.

Der stark glockige Klang, liegt nicht jedem; wenn es Dich arg stört, wäre zu überlegen wie man die Raumakustik dämmt.
 
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  • #29
wie lange dauert es wohl noch, bis der Kamerton bei 500hz angekommen ist?
Völlig unrealistisch.

Der höchste Kammerton lag bei 466 Hz, der tiefste bei 392 Hz.

Willst ein Klavier auf über 466 Hz stimmen, brauchst ne Gußplatte und Saiten aus Netherit - und des ist unbezahlbar :rauchen:
 
  • #30
Das war auch garnicht so ernst gemeint @Henry.
 
  • #31
Das war auch garnicht so ernst gemeint @Henry.

Kein Thema - beschaffe mir 5 kg Netherit um ein paar Gußplatten und Saiten her zustellen.

Ich bezahle mit 666 kg feinstgeschliffener Diamanten a 88 Karat :rauchen:
 
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  • #32
Man denke doch mal an die armen Sänger(innen), die eine Strauß-Coloratur, die dieser schon am äussersten Ende von A-Dur komponiert hatte, bald in B-Dur herausquetschen sollen.
Bei 500 Hz sind wir bereits fast bei C`` (523,25 Hz).

Interessant wäre hier "die Königin der Nacht" :teufel:
 

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