Klanginstallation

Stilblüte

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Ich habe heut ein experimentelles Klangstück erstellt, was sich Mutige hier gerne anhören können:

Es besteht aus zwei Tracks, die ich übereinander gelegt habe.
#1 Ist das Klangrätsel, das bisher noch nicht gelöst wurde, mehrfach repliziert und teilweise übereinandergelegt.
Ich habe etwas Neues, auch diesmal ist es ein leiser Klang:
#2 Ist eine (einmalig durchgeführte und mit dem jetzt wieder funktionierenden ZoomH4n) live aufgenommene Improvisation im Innenraum eines Flügels, die ich "gespielt" habe, während ich mir Track #1 mit Knopf im Ohr angehört habe. Alle Klänge sind im vorderen Innenbereich erzeugt, weil ich nur den vorderen Pultdeckel aufmachen konnte.

Es ist so gedacht, dass die Möglichkeit besteht, dass hierauf noch weitere Schichten und Lagen hinzuimprovisiert werden von dritten; muss aber nicht.
 
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Gomez de Riquet

Gomez de Riquet

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Liebe Stilblüte,

was mir dazu einfällt, steht unter Vorbehalt: Es ist - nach mehreren Durchläufen - immer noch der erste Höreindruck.

Ich empfinde das Stück als zu lang und in sich widersprüchlich. Die zweite Hälfte - das Klopfgehagel - würde ich als Stück isolieren. Es ist sehr gut.

Die erste Stückhälfte wirkt auf mich unentschieden. Ich würde entweder die Ereignisdichte verringern, dann hättest Du ein meditatives Stück - oder noch ein paar Klangschichten drüberlegen, um den Hörer stärker zu fordern.

"Noch ohne Titel" ist doch ein guter Titel!

HG, Gomez
 
Peter

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Bechsteinfan
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Hat mich irritiert und ich habe nicht weiter gehört.
Fand ich gut, gerade das "Unentschiedene" mit dem Hinweis, dass es so gedacht ist, "dass die Möglichkeit besteht, dass hierauf noch weitere Schichten und Lagen hinzuimprovisiert werden von dritten".
 
Stilblüte

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Danke euch! Ich bekam noch zwei andere gegensätzliche Meinungen: Hörer Nr. 1 war es schon fast zu voll, er würde dort nichts mehr dazuimprovisieren wollen. Nr. 2 fand, das sei eine prime Improvisationsgrundlage.

Ich muss dazusagen, dass meine hinzugefügte Impro völlig planlos war, ich hab mir nicht mal im Vorhinein überlegt, welche Klangeffekte im Inneren ich nutzen will, weil ich dafür keine Zeit hatte. Das ist währenddessen entstanden. Aber genau deshalb habe ich auch nur ein einziges Take gemacht, es ist also ein eingefrorenes Ausprobieren.
 
 

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