Kaufempfehlung für Anfängerkind


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flaps
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Hallo zusammen,
unsere 7-jährige Tochter fängt jetzt an mit Klavierunterricht.
Da wir selbst kein Klavier spielen ( spielen beide Geige), stellen wir uns nun die Frage, was wir unserer Tochter am besten anschaffen, ein Klavier oder ein E-Piano.
Wir wohnen im eigenen Haus und haben genug Platz. Wir können uns ein hochwertiges Instrument leisten, können aber nicht einschätzen, ob es in diesem Alter für Anfänger sinnvoll ist.
Freue mich daher total über eure Erfahrungen/ Gedanken.
Liebe Grüße
Flaps
 
cwtoons
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Warum sollte man an der Tochter mit einem E-Piano sparen, wenn Platz und Geld vorhanden sind?

CW
 
DonMias
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Warum sollte man an der Tochter mit einem E-Piano sparen, wenn Platz und Geld vorhanden sind?
Vielleicht deswegen: ;-)
können aber nicht einschätzen, ob es in diesem Alter für Anfänger sinnvoll ist.
Nach im Forum herrschender (und auch meiner) Meinung ist auch und gerade für Anfänger ein hochwertiges Instrument besser als ein elektronisches. Und falls möglich wäre ein Flügel noch besser geeignet als ein Klavier.
 
Henry
Henry
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Hallo zusammen,
unsere 7-jährige Tochter fängt jetzt an mit Klavierunterricht.
Da wir selbst kein Klavier spielen ( spielen beide Geige), stellen wir uns nun die Frage, was wir unserer Tochter am besten anschaffen, ein Klavier oder ein E-Piano.
Wir wohnen im eigenen Haus und haben genug Platz. Wir können uns ein hochwertiges Instrument leisten, können aber nicht einschätzen, ob es in diesem Alter für Anfänger sinnvoll ist.
Freue mich daher total über eure Erfahrungen/ Gedanken.
Liebe Grüße
Flaps
Gerade Anfänger sollten ein gutes Instrument haben, damit die Freude am Musizieren gefördert wird.

Anfängerklaviere sollten vor allem klangschön sein, da empfehlen sich Marken wie Bechstein, Förster, Blüthner, Steinway, Steingräber u.ä.

Von billigen Chinaböllern wie "Schwechten-Berlin" und wie die alle heißen, ist abzusehen - diesen Instrumenten kann man nur als Profi einen Klang entlocken.
 
cwtoons
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Das ist alles richtig. Ein Instrument kann NIEMALS zu gut sein, aber zu schlecht geht immer - auch für Anfänger.

'Ne Geige aus Sperrholz ist ja auch Murks.

CW
 
fisherman
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Auf jeden Fall ein gutes akkustisches Instrument.

Wenn Ihr unsicher seid, kauft ein mittelaltes (10-30 J), gutes Gebrauchtes einer MARKTGÄNGIGEN Marke in einem ebenso gängigen Preissegment (3-8.000), dann habt Ihr im worst Case mit etwas Glück sogar null Wertverlust. Beim Klavier ist - ähnlich wie beim Auto - der Wertverlust in den ersten Jahren am heftigsten.
 
Henry
Henry
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Das ist alles richtig. Ein Instrument kann NIEMALS zu gut sein, aber zu schlecht geht immer - auch für Anfänger.

'Ne Geige aus Sperrholz ist ja auch Murks.

CW
Stimmt.

Mein Neffe hat ein Bechstein von seinen Eltern geschenkt bekommen - ja wenn ich dann mal in der Schweiz dorten bin - i komm garned ran an das Klavier - der ist so vom Klang begeistert daß er fast nur noch dran sitzt und selbst die langweiligsten Stücke mit Freude übt.

Auf einem Chinaböller hätt er des wahrscheinlich nach kurzer Zeit wieder aufgegeben.

Aber wenn der Plattz und das Geld da ist, würde ich natürlich nach nehen Spitzenistrumenten schauen - am besten Flügel:

Steinway, Bösendorfer, Förster, Fazioli, Steingräber usw. aber ned unter 1,80
 
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Flieger
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Seid ihr sicher, dass die Tochter langfristig Klavier spielen wird?
Wenn nein, dann ist vielleicht ein Mietkauf eines guten Instruments die beste Variante.

Und ja, akustisch und je besser desto besser... ;)
 
NoEPiano
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Ganz klar Klavier.
E-piano ist für Anfänger das schlimmste was passieren kann. Kannst Du keine Fingerhaltung lernen, kein legato. Keinen Anschlag und versaust Dir von Anfang an das Gehör etc.
Ein E-piano ist ja auch gar kein Instrument. Anders als z.B. bei der E-Geige oder E-Gitarre wird der Ton beim E-piano nämlich nicht auf natürliche Weise erzeugt.
Wie soll man ein Instrument auf etwas lernen, was gar kein Instrument ist?
 
NoEPiano
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Ein Ersatz vielleicht.
Für Profis aber ganz sicher nicht.

Jedes akustische Klavier und sei es noch so schlecht, ist besser als jedes E-piano.
Einzige Bedingung ist, dass es technisch ok ist und die Stimmung hält.
Ist aber nur meine bescheidene Meinung.
 

Stilblüte
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Kann man sich leicht beantworten mit einer etwas umformulierten Frage:

Mein Sohn möchte Geige spielen lernen. Reicht die Plastikgeige, die ich vor 10 Jahren auf dem Jahrmarkt beim Schießstand gewonnen habe zum Ausprobieren? :005: Spaß beiseite - bitte bitte bitte kein E-Piano. Die Dinger machen nur die ersten paar Tage Spaß, wenn man die ganzen Knöpfe ausprobiert. Sobald es um echte Klänge, um Resonanz, Vibration und genaues Hören geht, schwingt da nichts mehr.
 
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flaps
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Ich hatte eher praktische Gedanken im Hinterkopf, wie beispielsweise
 
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flaps
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Vielen herzlichen Dank für euren einstimmigen Meinungen zum Klavier.
Dann weiß ich schon, dass es ein Klavier wird.
Ehrlich gesagt hatte ich das E-Piano im Hinterkopf aus praktischen Gründen.( flexibel umstellbar, mit Kopfhörern spielbar etc.)
Allerdings bin ich doch sehr erstaunt, dass für eine 7-jährige Anfängerin ein Bechstein empfohlen wird.
Mit 18 bekommen unsere Kinder auch keinen Porsche Turbo, auch wenn wir es bezahlen könnten😉
Wir werden in ein Fachgeschäft gehen und uns beraten lassen.
 
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flaps
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Seid ihr sicher, dass die Tochter langfristig Klavier spielen wird?
Wenn nein, dann ist vielleicht ein Mietkauf eines guten Instruments die beste Variante.

Und ja, akustisch und je besser desto besser... ;)
An sich ist sie sehr beständig und hat noch kein Hobby aufgegeben.
Daher denke ich schon, dass sie dabei bleibt.
Mietkauf kenne ich gar nicht, da werden wir uns auch mal informieren.
 
Henry
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Allerdings bin ich doch sehr erstaunt, dass für eine 7-jährige Anfängerin ein Bechstein empfohlen wird.
Meine Begründung habe ich doch dargelegt, und das ist keine persönliche Meinung von mir, sondern eine Beobachtung, welche ich schon seit Jahrzehnten machen.

Aber wie gesagt, es kann natürlich auch ein Förster , Steingräber oder ähnliches sein.
 
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flaps
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Meine Begründung habe ich doch dargelegt, und das ist keine persönliche Meinung von mir, sondern eine Beobachtung, welche ich schon seit Jahrzehnten machen.

Aber wie gesagt, es kann natürlich auch ein Förster , Steingräber oder ähnliches sein.
Das sollte auch keineswegs Kritik sein, sondern eher Verwunderung, dass es normal zu sein scheint, mehrere 10.000€ für eine Anfängerin auszugeben.
Wie gesagt, wir kennen uns mit der Thematik nicht aus und werden uns dann bald ausführlich beraten lassen.
 
 

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