JSB: III. Theil der Clavierübung

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MartinH

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Wer kann mir eine "perfekte" Interpretation empfehlen?
Kenne durchaus so einige, aber irgendwas ist immer...
 
kitium

kitium

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Für das Präludium und Fuge mag ich sehr die Aufnahme von Ozawa. (nein, wirklich!)
Die Version von Karl Richter ist da prächtig. Von ihm gibt es aber, soweit ich weiß, den Rest nicht.
Ich finde die Gesamteinspielung von Helmut Walcha durchaus hörenswert.
 
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MartinH

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Ozawa musste ich erst googeln, die Schönberg-Fassung kannte ich aber zumindest vom Namen, hat aber was, ja. Intelligent orchestriert, da muss man sicher mit den Farben spielen, auch "zulasten" von Klangwechseln inmitten Themen/Linien.
Walcha und Richter sind natürlich vor allem noch historisch interessant (für mich zumindest), zum Thema Artikulation kann man da nichts aktuelles erwarten.
Gerade habe ich wieder Johannes Lang entdeckt, der macht das schon sehr durchdacht und auch positiv eigenwillig. Manches versuche ich dennoch anders zu machen, anderes ziemlich genauso, zB Duetto G-Dur oder a-moll (allgemein stört mich leider die Aufnahmetechnik ziemlich bei dieser Produktion, dieser schmale Strich von Orgel in der Landschaft).
Auch das komplett und automatisch eingestellt bei Youtube, wohl dank dieser neuen Verträge, früher ging sowas ja nicht, Album-Playlist:
View: https://www.youtube.com/watch?v=XMANxodeISI&list=OLAK5uy_lOhPR3xyvn-9OnIjULlM_1eae87CAX-RQ


PS Welche (konzeptionelle) Interpretation der Duette ist am überzeugendsten?
 
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Mendel sein Sohn

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Es gibt auch eine Gesamteinspielung von Ulrich Böhme, in der die Thomaner die entsprechenden Choräle dazu singen — vielleicht nicht perfekt, aber meiner Meinung nach sehr solide und gut gespielt. Ehrlicherweise ist es aber auch die einzige Gesamtaufnahme, die ich wirklich gut kenne, sonst treten Teile daraus ja gern mal einzeln anderswo auf.
 
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MartinH

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Jetzt konnte ich mal etwas intensiver in Halubeks Aufnahme reinhören, gefällt mir sehr gut.
https://open.spotify.com/album/1CgAOqfHdpelpJmiHkQvVY?si=2834DQt5QhiM9vay5vV0rg
Auch klanglich-technisch (ich denke, das macht einiges immer aus, bei vielen wohl unbewusst). Eine gute Mischung aus Individualität und Eingehen auf das Instrument.
PS Kurz aufgemerkt habe ich gerade bei BWV 680, bei 2:18, spielt er da nicht d im Tenor statt g (kannte bisher eigentlich letzteres)?
Momentan die "beste" Aufnahme für mich, im Vergleich dazu zB Johannsen, m.E. irgendwie zu "plakativ" (Wilhadi Stade war das doch...)
View: https://www.youtube.com/watch?v=aiVA5wuRalY


PS2 Ob das ganze so problemlos auf LP/Vinyl kam, frage ich mich doch (starke Bässe, einiges Gegenphasiges)
 
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