Inharminizität Umsponnene Saiten berechnen

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Lander

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hat Jemand eine Ahnung wie das geht?
 
Häretiker

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Lander

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aha, das werde ich mir angucken.
nebenbei habe ich meine Problematik jetzt besser definieren können... nämlich, im Fachkunde Klavierbau (U. Laible) steht so was wie "der Anteil des Kupferdrahtes wird in einen Zylinder aus Stahl umgerechnet, die dann mit den Taylorischen Formel bearbeitet werden kann...jedoch ist der Rechenaufwand sehr groß.." und dann wird gewechselt nach den Rechenstab. Ich würde aber gerne genau diese Rechenmethode irgendwo finden. Gibt es da Ideen?
 
Tastenscherge

Tastenscherge

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Ich habe mir mal die Mühe gemacht, das zu Papier zu bringen, was über Inharmonizitätsberechnung steht in dem Buch "Der Piano- und Flügelbau" von Herbert Junghans. Allerdings gilt das nur für blanke Stahlsaiten. Wie man das für umsponnene Saiten berechnet, weiß ich auch nicht.

Inhamonizität.jpg



Die Taylorsche Formel kann aus vier Variablen für eine Saite eine fehlende Variable errechnen, wenn die anderen drei gegeben sind. Die Variablen sind: Durchmesser (d), Tonhöhe (n), Länge (l) und Zugkraft (p). Dafür gab es den legendären Rechenschieber Doppelrechenstab TF65/2. Da konnte man wirklich ganz einfach die jeweiligen Variablen einstellen und die fehlende vierte daraus ablesen. Das war kein normaler Rechenschieber. Heute gibt es ja Computer für so etwas.

So, @Lander nachdem ich mir die Mühe gemacht habe: verrätst du mir auch, warum und wofür du das wissen willst? Bist du Klavierbauer? Oder Physiker? Oder einfach nur neugierig?
 
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Lander

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@Tastenscherge , vielen Dank für die Mühe. So weit war ich leider schon, die Blanksaiten kann man wunderbar berechnen, und habe ich auch mit Excel schon länger in schöne tabellen gegossen. Jedoch die Umsponnene Saiten und vor allem deren Berechnung wirken noch magisch auf mich. Aber die Information haben Sie verdient: Ich bin Maschinenbauer, mit ein projekt (Ein Klavier, so leicht wie es nur geht - wohl mit einige kompromisse)...
 
Henry

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Ich bin Maschinenbauer, mit ein projekt (Ein Klavier, so leicht wie es nur geht - wohl mit einige kompromisse)...

Entsprechende Leichtbauweise hat es bereits gegeben, und sich ned durchsetzen können - klar, eine Gußplatte aus Aluminiumguß hält auch die Spannung, und ist um ein vielfaches leichter als eine Eisengußplatte, es ist nur ein erfolgloses Unterfangen und rechnet sich in keinerlei Hinsicht.
Was ich interessanter fänd, den Mißklang im zu kreuzenden Übergang zu reduzieren.

LG
Henry
 
altermann

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Entsprechende Leichtbauweise hat es bereits gegeben, und sich ned durchsetzen können - klar, eine Gußplatte aus Aluminiumguß hält auch die Spannung, und ist um ein vielfaches leichter als eine Eisengußplatte, es ist nur ein erfolgloses Unterfangen und rechnet sich in keinerlei Hinsicht.
Was ich interessanter fänd, den Mißklang im zu kreuzenden Übergang zu reduzieren.

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Henry

Im Kreuzgang laufen nur Mönche. Die sind meistens alt und tragen Hörgerät. Insofern lohnt der Aufwand nicht.

Gruß altermann
 
 

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