Hotel California von den Eagles

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TheTasteOfPiano

TheTasteOfPiano

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Ich hab mich diesmal mit Hotel California von den Eagles an einen echten Gitarren-Klassiker gewagt und versucht, diesen fürs Piano zu arrangieren. Der Song ist für mich eines der Stücke, die zu den ganz großen Nummern der Musikgeschichte zählen. Ich bin daher gespannt, wie euch meine Instrumentalversion gefällt.

 
fisherman

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Schön gespielt, aber Hotel California ist das nicht (mehr). Statt kraftvoller Riffs Pianogeplätscher und gebrochene Akkorde in der Linken. Da gehört schon etwas mehr Kraft rein, oder? Als Hintergrund-Barpiano ist es natürlich wunderbar.
 
Peter

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Bechsteinfan
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Schließe mich Fishi an. Das Solo fehlt völlig (was wohl wegen der vielen Bendings und Slides auch schwer umsetzbar ist) und der Rhythmus ist auch verschwunden.
Also weniger ein Cover, aber als "Easy Listening" angenehm zu hören.
 
H

hennessy

Guest
also ich kann mir nicht helfen, aber ich finde:
songs der Eagles ohne den Gesang von Don Henley und Glenn Frey sind nur ein müder Abklatsch. Ich hab mal "Desperado" von einem wirklichen Könner am Flügel gehört, aber das beste Instrumental Cover ist trotzdem nicht halb so gut wie die Eagles live.
Viele Grüße
hennes
 
C

Curby

Guest
Ich hab mir grad das Original angehört. Ich wusste die ganze Zeit niccht, ob ich das Lied schonmal gehörte hätte. Vll.... muss n ziemlicher allerwelts Song sein...Moment.. den Refrain kenn ich :-D
 
N

nils1

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Ich wusste die ganze Zeit niccht, ob ich das Lied schonmal gehörte hätte.
What the fuck?! In welcher Welt hat man die letzten 30 Jahre verbracht, um einen Bogen um diesen Song zu machen??

Das gelingt nicht einmal in einem russischen Arbeitslager ohne Radios! Selbst dort, wird er irgend wann mal unter der Dusche gepfiffen!

Einzige Option: du warst in Flüssigstickstoff eingefroren! Man man...
 
N

nils1

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Vorsicht, Nils, hier gibt es durchaus Leute, für die ist Musik erst dann echte bemerkenswerte Musik, wenn der Komponist schon mindestens hundertfünfzig Jahre unter der Erde liegt.

CW
Das ist ja kein Problem. Ich behaupte ja nicht, dass jeder Mensch der Welt die Nummer bemerkenswert finden muss. Das finde ich auch nicht.

Ich behaupte, dass es kaum möglich ist, bei einem Leben mit "normalen" Strukturen wie "Arbeit, Autoradio, Freunde, Fernseher, Kneipen- bar- oder Restaurantbesuche, Eltern, frische Luft, Nachbarn, Internet, Stadtbummel usw., sich diesem Song zu entziehen. Es gehört schon eine gehörige Portion Weltfremdheit und insbesondere Weltignoranz dazu, diesen Song nie gehört zu haben.

Vergleichbar mit: Amerika? Mmh.., schon mal von gehört. Is'n Land, oder? Den Refrain kenn ick.:lol:
 
C

Curby

Guest
Das ist ja kein Problem. Ich behaupte ja nicht, dass jeder Mensch der Welt die Nummer bemerkenswert finden muss. Das finde ich auch nicht.

Ich behaupte, dass es kaum möglich ist, bei einem Leben mit "normalen" Strukturen wie "Arbeit, Autoradio, Freunde, Fernseher, Kneipen- bar- oder Restaurantbesuche, Eltern, frische Luft, Nachbarn, Internet, Stadtbummel usw., sich diesem Song zu entziehen. Es gehört schon eine gehörige Portion Weltfremdheit und insbesondere Weltignoranz dazu, diesen Song nie gehört zu haben.
Arbeit? Erst seit kurzen. Autoradio? Mach ich immer aus. Fernseher? Da schau ich wohl zu wenig und die falschen Kanäle. Kneipen, Bars? Nie. Dnd Restaurats? Einmal im Jahr vielleicht. ELtern? Hören wenig Musik. Frische Luft? Im Wald höre ich ganz bestimmt nicht solche Lieder. Internet? Kann ich mir die Inhalte auch aussuchen.

Das Lied ist einfach so langweilig, dass sich das nicht bei mir eingeprägt hat. Den Refrain kenn ich irgendwoher, das wars aber schin..
 
cwtoons

cwtoons

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Eines hast Du vergessen: Der Song läuft auch in den Aufzügen der Kaufhäuser. Also bitte aufpassen beim nächsten Hosenkauf.

Oder trägst Du keine?

CW
 

cwtoons

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Falls Nils sich beteiligt, schenke ich Dir den Download bei Itunes. Allein ist mir das zu teuer.

CW
 
Peter

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Bechsteinfan
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Curby, Du spielst oder spieltest Gitarre und Hotel California enthält eines der genialsten Gitarrensoli. Wenigstens daher solltest Du schon mal in Kontakt gekommen sein. ;)
 
Tastenjunkie

Tastenjunkie

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Das verlinkte Cover inkl. Video hat die gewohnte (wertneutrales Adjektiv !!! ) Mr.- Pianoman-Qualität.

Mir geht aber aus folgendem Grund dabei der Hut hoch: Das Gitarrensolo in Hotel California wird an vielen Stellen" das beste aller Zeiten genannt" Eine Besonderheit (wenn nicht DIE Besonderheit) daran ist die harmonisierende Mehrstimmigkeit (also 2 Leadgitarren, die die Melodielinie im Solo streckenweise zweistimmig spielen). Das ganze mündet in den dann im Fadeout mehrfach wiederholten Dreiklangsfiguren, die auch zweistimmig gespielt werden (und die machen den größten Teil der Ohrwurmqualität des Songs aus). Das ist heute nichts besonderes mehr, war aber 1977 in massentauglichen Rocksongs noch nicht so gängig.

Die Dreiklangsfiguren spielt Mr. Pianoman sogar noch ... einstimmig aber anstatt in der Wiederholung die Möglichkeit einer Steigerung mit Hilfe eines orginellen und durchdachten musikalischen Hilfsmittels zu nutzen (Dreiklangsfiguren zweistimmig, was weder schwierig zu transkribieren noch zu spielen ist), setzt er das ganze bloß eine Oktave hoch und packt seinen albernen Streicherteppich dazu (der auch hier wieder hinterherhinkt - Hallooooooo! Pass doch endlich mal die Attack-Time der Streicher der Realität an).

Musikalische Steigerung versus Alleinunterhalter-Keyboard-gestützte Steigerung ?! Oh je... Aber ich bin mir eigentlich sicher, dass Mr. Pianomans Zielgruppe da kaum einen Unterschied wahrnimmt.

Wenn Du, Mr. Pianoman, zu blöd wärst zweistimmige Dreiklangsfiguren in Deinem Arrangement zu realisieren, dann würde ich meine Klappe halten. Ich glaube aber nicht dass Du zu blöd oder unmusikalisch dafür bist, sondern denke, dass Du vor lauter Video-Frickelei und "Ich-mach-jetzt-mal-wieder-ein-total-emotionales-Piano-Cover"-Gedöhns vergessen hast, das musikalische Material gebührend unter die Lupe zu nehmen.

Aber das ist Dir wahrscheinlich zu akademisch, weil Du einfach nur Dein Publikum berühren und Emotionen teilen willst. Das allein ist aber der falsche Weg!
Dizzy Gillespie hat gesagt: "You don't PUT FEELINGS INTO the music, you get feelings FROM the music. But first you got to learn how to play properly". Kapiert?! Schämen! Genau hinhören! Unterricht nehmen! Über den Tellerrand schauen!

LG

TJ
 
cwtoons

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TJ, jetzt hast Du Dir die Mühe der Analyse und die Mühe einer schlüssigen Argumentation gemacht. Ich teile Deine Meinung.

Solche Argumente können einem Musiker, der nur Barmusik von Tophits und nichts weiter geplant hat, wurscht sein. Ob er Hotel California oder House Of The Rising Sun verarbeitet, ist egal. Beides wird ziemlich gleich klingen, wenn man nur 08/15-Arrangiermethoden verwendet. Und dem 08/15-Publikum gefällt 's.

Ich finde diese Version vom kalifornischen Hotel völlig uninteressant.

CW
 
N

nils1

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Ich denke, man darf nicht den Fehler machen, das Cover mit dem Original zu vergleichen. Ich habe mit diversen Bands und Musikern ebenfalls Coverstücke gespielt. Die oberste Priorität war zumindest bei uns, dem Song einen eigenen Spirit zu verleihen. Denn ein Stück einfach nachspielen, zu versuchen, den original Spirit zu kopieren, gelingt zum einen nicht, und wäre, selbst bei Erfolg, künstlerisch komplett überflüssig.

Man sollte ein Cover als autark stehendes Musikstück interpretieren und verstehen. Lediglich Grundakkorde und Melodie werden übernommen.

Hotel California lebt von den Gitarren. Fertig. Dieser Spirit kann unmöglich am Klavier nachgebaut werden. Hier einen Vergleich zu versuchen, kann nur scheitern. Die einzige Frage, die sich stellt, ist, ob durch das Cover ein neuer Spirit entstanden ist.

Die Frage: Welches ist besser oder kommt es dem Original nahe, stellt sich keineswegs.
 
C

Curby

Guest
Man sollte ein Cover als autark stehendes Musikstück interpretieren und verstehen. Lediglich Grundakkorde und Melodie werden übernommen.

Die Frage: Welches ist besser oder kommt es dem Original nahe, stellt sich keineswegs.
Doch die stellt sich sehr wohl. Wenn du ein Cover spielst, sollst du doch gezielt an das Original erinnert werden. Sonst hat das Projekt Cover sein Ziel verfehlt.
 
 

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