Henle – "alte" oder revidierte Ausgabe kaufen?

Peter

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Bechsteinfan
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Ich würde die erste nehmen. Da sind ausführlichere Bemerkungen mit dabei (12 Seiten mehr).
 
Ambros_Langleb

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Ich würde die erste nehmen. Da sind ausführlichere Bemerkungen mit dabei (12 Seiten mehr).
Ich auch, zumal ausdrücklich vermerkt wird, daß der erste Titel den zweiten ersetzt. Und die hinzugekommenen historischen Hinweise ("inspirieren ließ sich Beethoven vielleicht durch den Klang der Äolsharfe, wie Murray Perahia und Norbert Gertsch auf der Basis neuerer Forschung in den einleitenden Texten zu dieser Ausgabe erläutern.") sind sicher auch interessant.
 
mick

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koelnklavier

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Ich habe die beiden Ausgaben noch nicht detailliert miteinander verglichen, wobei ich nicht glaube, daß es gravierende Unterschiede gibt. Und ob Perahias Fingersätze die Anschaffung lohnen? Interessanter finde ich aber das Erscheinungsbild des neuen Notensatzes, die versucht, das Schriftbild des Manuskripts nachzuempfinden (z.B. im ersten Satz die Aufteilung der Noten in den beiden Systemen). Ich finde die alte Ausgabe von Wallner in dieser Hinsicht lesbarer.
 
Steinbock44

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Das glaub ich gern, und man kanns ja auch kopieren. Aber solange man für seine eigene Arbeit ordentlich bezahlt werden möchte, könnte man das ja auch für die Arbeit anderer gelten lassen.
Hallo Sla019,
was soll der Moralpredigt? Immerhin zeigt der von Mick eingestellten Link direkt zum Henle Verlag. Somit ist dies von Verlag öffentlich und zum lesen gedacht! Für Privatgebrauch kann auch sowas kopiert werden.

Gruss Antoine
 
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Stilblüte

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Ich finde den neuesten Trend von Henle etwas unpraktisch, nämlich IM Notentext (unten an der Seite) viele Fußnoten mit Bemerkungen zu notieren. Das Unangenehme dabei ist, dass die Seitenzahl der Stücke zu- und die Übersicht und Übersichtlichkeit abnimmt. Weiter und großer Notendruck, wenige Zeilen auf einer Seite usw. sind zwar ganz am Anfang besser lesbar, aber das Stück zerfällt dadurch. Außerdem muss man dauernd blättern, bis man es auswendig kann.
Ich finde, das ist ein bedenkenswerter Punkt, habe mir deshalb auch schonmal neue Noten gekauft (ging aber diesmal nicht um Henle).
 
mick

mick

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Ich würde eher die alte Ausgabe kaufen, weil der handgemachte Notenstich von Henle viel schöner ist als der moderne Computer-Notensatz. Und das neue Vorwort stellt Henle ja selbst auf der Webseite zur Verfügung - warum soll man das dann nicht auch lesen?

Ob man nun die alte oder die neue Ausgabe kauft, ist doch egal. Hauptsache, man kauft eine und kopiert nicht einfach die Noten irgendwo.

LG, Mick
 

T

turbo

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Vielen Dank für Eure Anregungen. :)

Ich fasse das für mich persönlich mal folgendermaßen zusammen:

Alte Ausgabe:
• handgemachter Notenstich
• früher oder später nicht mehr im Handel erhältlich

Revidierte Ausgabe:
• ausführlichere Bemerkungen und Hintergrundinformationen
• Notenbild in Anlehnung an das Original-Manuskript
• Computer-Notensatz
• ersetzt die alte Ausgabe
• (in diesem Fall nicht zutreffend: neuere Henle-Ausgaben teilweise mit mehr oder weniger umfangreichen Fußnoten im Notenbild)

Zwar sagt mir persönlich das Notenbild der revidierten Ausgabe besser zu, werde mir aber erstmal die alte Ausgabe bestellen, solange die noch erhältlich ist. :)
 
C

chopin92

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Das selbe gilt wohl auch für die Waldsteinsonate? Ich habe gerade aus Interesse nachgeschaut, ich habe die Ausgabe von Conrad Hansen, allerdings sieht der Notendruck aus wie neu.

http://www.henle.de/de/detail/index.html?Titel=Klaviersonate+Nr.+21+C-dur+op.+53+(Waldstein)_946

http://www.henle.de/de/detail/index.html?Titel=Klaviersonate+Nr.+21+C-dur+op.+53+(Waldstein)_57

Das ist ärgerlich, ich war ein bisschen traurig, dass kein Vorwort dabei war, das hätte ich gerne gelesen. Nun bin ich erst jetzt darauf gekommen, dass es davon auch eine revidierte Fassung mit Vorwort gibt.

Also... Augen auf beim Henle Kauf! :)
 
lavendel

lavendel

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ich bin gerade etwas ratlos, welche der beiden Henle-Ausgaben ich mir kaufen soll:

Herausgeber: Murray Perahia, Norbert Gertsch; Fingersatz: Murray Perahia
http://www.henle.de/de/detail/index.html?Titel=Klaviersonate Nr. 14 cis-moll op. 27 Nr. 2 (Mondscheinsonate)_1062

Herausgeber: Bertha Antonia Wallner; Fingersatz: Conrad Hansen
http://www.henle.de/de/detail/index.html?Titel=Klaviersonate Nr. 14 cis-moll op. 27 Nr. 2 (Mondscheinsonate)_49

Meinungen? :)
Beide, vergleichen und sich selbst ein Bild machen. Und nicht, um maximal 6,50 Euro (!!!!!) zu sparen, die Zeit am Rechner verdaddeln.

lavendel
 
T

turbo

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Fazit, nachdem sich die ältere Ausgabe nun in meinem Besitzt befindet:

Die ältere Ausgabe hat
• gar keinen einleitenden Text,
• insgesamt sieben Anmerkungen (aufgeteilt nach Sätzen 1+1+5), jeweils als Fußnoten unten auf der entsprechenden Seite,
• keinen Anhang,
• weniger ausführliche und gleichzeitig deutlich rudimentärer notierte Fingersatzzahlen.
(Die ältere Ausgabe besteht also praktisch nur aus den Noten.)

Die revidierte Ausgabe (die sich auf der Internetseite von Henle ja digital komplett durchblättern lässt) hat
• ein Vorwort von Gertsch/Perahia,
• zusätzlich einleitende Hintergrundinformationen von Perahia,
• insgesamt vier (1+0+3) Fußnoten jeweils unten auf der entsprechenden Seite,
• ausführliche Anmerkungen im Anhang,
• ausführlichere und gleichzeitig weniger rudimentär notierte Fingersatzzahlen
• und ein etwas anderes Notenbild, in Anlehnung an das Originalmanuskript.

Der höhere Preis der revidierten Ausgabe (6,50 Euro ggü. 6,00 Euro) dürfte allein auf die höhere Seitenzahl zurück zu führen sein.

Bleibt als einziges handfestes Argument für die ältere Ausgabe eigentlich nur der handgemachte Notenstich (im Gegensatz zum Computer-Notensatz der revidierten Ausgabe).

Die Unterschiede im Notenbild und beim Fingersatz sind Geschmacksache, wobei mit persönlich da jeweils die revidierte Ausgabe besser zusagt.
 
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