Große Klavierhändler

J

jack200

Dabei seit
19. Aug. 2009
Beiträge
45
Reaktionen
0
Hallo.
Ich bräuchte einfach mal von Euch große Klavierläden wo man gebrauchte Klaviere kaufen kann, z.B. Klavierhalle.de
Ich wohne zwar in Sachsen doch ihr könnt mir auchGeschäfte in ganz Deutschland nennen. Brauche einfach ein neues gebrauchtes...

LG

Jack
 
Tastenscherge

Tastenscherge

Dabei seit
10. Dez. 2007
Beiträge
3.282
Reaktionen
2.327
Ich wohne zwar in Sachsen doch ihr könnt mir auchGeschäfte in ganz Deutschland nennen.

Warum? Würdest du am anderen Ende Deutschlands ein Klavier ungesehen kaufen wollen oder würdest du so viel Zeit und Geld investieren wollen, um dort hinzufahren? Und wer soll die Wartung in Zukunft übernehmen? Meine Empfehlung ist: schau dich zuerst bei einem Handwerksbetrieb bei dir in der Region um! Und groß heißt nicht automatisch immer gut. Lies dir doch das hier mal durch:

http://www.westera-music.nl/pianowi...=44_45&zenid=e9b6eaad917c4076ad64402b2ca3495e

Und etwas humorvoller hier die Erfahrungen eines Schnäppchenjägers:

http://www.pianova-community.de/informationen/journal/schnaepchenjaeger.html

Das ist so ähnlich wie beim Kauf anderer Konsumgüter. Wenn du *wirklich* selber Ahnung hast, kannst du ruhig beim Discounter einkaufen. Wenn nicht, brauchst du Beratung und auch Service vor Ort. Beim Kauf eines gut gewartetem Klaviers beim Handwerksbetrieb vor Ort ärgerst du dich vielleicht nur einmal, nämlich beim Kauf über den Preis. Wenn du aber beim Discounter kaufst, ärgerst du dich später evtl. öfters. Nämlich wenn dir der Klang oder die Spielart des ungesehen gekauften Instruments doch nicht gefällt. Oder wenn du ständig hinter einem Termin für die Garantiestimmung nachlaufen musst, weil der Händler bei dir vor Ort einfach keinen Klavierbauer hat. Oder weil du merkst, dass der Händler irgendwo gespart hat, um dir etwas billiges anbieten zu können. Oder weil du zu voreilig gekauft hast, da du einen langen Weg auf dich genommen hast, um zu dem Händler zu fahren (Klavierkauf benötigt eine gewisse "Inkubationszeit). Oder, oder, oder.........;)
 
Ambros_Langleb

Ambros_Langleb

Dabei seit
19. Okt. 2009
Beiträge
9.322
Reaktionen
12.011

Nun, es spricht doch einiges dafür, daß die beiden von Dir angeführten Links keine unabhängig voneinander gemachten Erfahrungen wiedergeben, sondern aus derselben Feder oder mindenstens aus demselben Haus stammen. Im ersten Link trifft man auf "die Welt der Flügel und Klaviere", angeboten von einem holländischen Klavierhändler namens Westera. Am Ende des im zweiten Link gebotenen Textes heißt es "Dieser Text wurde uns freundlicherweise von P. Westera (SR) zur Veröffentlichung überlassen." Es handelt sich offenkundig nicht um einen Erfahrungsbericht, sondern einen fiktionalen Text.


Meine noch ganz frischen Erfahrungen mit dem Klavierhandel sind durchaus differenziert. Ich habe mit Anbietern zu tun gehabt, die ich augenblicks in die Kategorie "Kistenschieber" einsortieren würde, die keine genau Vorstellung von dem hatten, was sie da verkauften und noch nicht einmal den versprochenen Rückruftermin wahrgenommen haben. Aber ich habe auch bei einem großen Discounter bei meinem Besuch einen sachkundigen Gesprächspartner gefunden, und hätte keine Bedenken gehabt, bei dem zu kaufen, wenn mir da ein Klavier gefallen hätte. Umgekehrt ist mir auch begegnet, daß man im Klavierfachhandel keinerlei Interesse an meinen Vorstellungen hatte, sondern das Verkaufsgespräch mit beredter Anspielung auf meine Ignoranz und das über jeden Zweifel erhabene Expertentum des Verkäufers zielstrebig auf das Modell gelenkt wurde, das ich vermeintlich "brauchte" -- und, Ergebnis einer glücklichen Fügung, gerade im Laden stand. Und das Erlebnis mit den im zitierten Text beschriebenen "jungen Japanern" habe ich auch im Fachhandel gehabt.

Mein persönliches Fazit: das Studium des Händlers ist genau so wichtig wie das des Klaviers. Und dabei hat sich auch erwiesen, daß meine laienhafte Grundeinstellung, dem Fachhandel einen Vertrauensvorschuß zu Lasten des Discounters einzuräumen, nicht in jedem Fall gerechtfertigt war.

Friedrich
 
J

jack200

Dabei seit
19. Aug. 2009
Beiträge
45
Reaktionen
0
Ich meinte Geschäfte wie z.B. Klavierhalle.de Die sind sehr groß, geben 5 Jahre Garantie und viele haben mit denen gute Erfahrung gemacht. Und genau solche Geschäfte kenne ich halt noch zu wenig und bin davon überzeugt das es mehrere gibt. Natürlich werde ich hinfahren und selbst die Klaviere testen. Klavierstimmen ist kein Problem, da hab ich hier einen Bekannten. Wenn dann halt irgendwas ist und der Händler weit weg ist nehm ich das gern in Kauf, wenn ich das Instrument vorher billiger gekriegt habe.
Also nochmal die Frage: Kennt jemand große Klaviergeschäfte in Deutschland die gebrauchte Klaviere anbieten?

LG Jack
 
Tastenscherge

Tastenscherge

Dabei seit
10. Dez. 2007
Beiträge
3.282
Reaktionen
2.327
Friedrich, stimmt, beide Texte stammen von Westera aus NL und dort scheint es mehr als in D Grossisten zu geben, die keine gelernten Klavierbauer sind oder beschäftigen. Ich hab die auch nur verlinkt um aufzuzeigen, dass groß nicht immer gut bedeutet. Letztlich ist Klavierkauf Vertrauenssache. Und wenn man dem Händler nicht traut (egal ob groß oder klein), dann sollte man sich lieber woanders umschauen.

In meinem Einzugsgebiet, wo ich als Klavierbauer tätig bin, sitzt einer dieser Discounter. Daher habe ich öfter zu tun mit Kunden, die dort gekauft haben und die aber mich buchen, weil sie mit dem Discounter unzufrieden sind was Service angeht. Hauptsächlich geht es dabei um Terminschwierigkeiten bei der Garantiestimmung, aber auch um technische Fragwürdigkeiten. Von daher habe ich nur mit deren unzufriedenen Kunden zu tun und sehe deren zufriedene Kunden erst gar nicht. Aber was ich bisher gesehen habe, fand ich ziemlich abschreckend.
 
Ambros_Langleb

Ambros_Langleb

Dabei seit
19. Okt. 2009
Beiträge
9.322
Reaktionen
12.011
Wenn dann halt irgendwas ist und der Händler weit weg ist nehm ich das gern in Kauf, wenn ich das Instrument vorher billiger gekriegt habe.
LG Jack

Bitte um Entschuldigung, dass ich Dir keine Antwort geben kann (eine mögliche hast Du ja schon selber gegeben), aber eine Gegenfrage stellen möchte: Warum schließt du aus der Größe des Anbieters, daß seine Preise für Gebrauchtinstrumente niedrig(er) sind?

Vergleiche doch einfach mal die Preise für wirklich vergleichbare Modelle (Alter, Erhaltunsgszustand) bei dem von Dir genannten Händler mit den Angeboten auf pianova.com (wo wirklich niemand im Verdacht des "Preisdumpings" steht), rechne ein, daß du bei "Deinem" Anbieter wohl keinen Verhandlungsspielraum hast (mit einem örtlichen Händler kannst Du wenigstens über Nachbesserungen am Instrument reden) und daß Du jenseits von 150km die Lieferkosten selbst zu tragen hast, und ziehe Deine Schlüsse.

Friedrich
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ambros_Langleb

Ambros_Langleb

Dabei seit
19. Okt. 2009
Beiträge
9.322
Reaktionen
12.011
Von daher habe ich nur mit deren unzufriedenen Kunden zu tun und sehe deren zufriedene Kunden erst gar nicht. Aber was ich bisher gesehen habe, fand ich ziemlich abschreckend.

Das kann ich mir nach meinen Erfahrungen lebhaft vorstellen. Ich hatte 25 Jahre lang nichts mehr mit einem Klavierhändler zu tun, und war ziemlich erstaunt, wie sich die Branche verändert hat. Als Laie kommt man sich da vor wie Dante in der Unterwelt: ohne einen Vergil als Cicerone wirds mit dem Eintritt ins Paradiso nix.

Friedrich
 
J

jack200

Dabei seit
19. Aug. 2009
Beiträge
45
Reaktionen
0
Warum schließt du aus der Größe des Anbieters, daß seine Preise für Gebrauchtinstrumente niedrig(er) sind?

Meine Erfahrung ist so. Egal welcher Branche. kann auch sein das ich das falsch wahrgenommen habe...
Direkt vergleichen kann ich leider nicht. Es gibt da kein Förster Klavier von ca. 1970 ..
Was hat man dann eig. nach dem Kauf noch groß mit den Händler zu tun? Okay wenns Garantiefälle gibt. Und sonst? Ich habe ja hier einen Bekannten der das Klavier dann komplett "betreut", sodass ich beim Händler nichts mehr machen müsste...

Wenn ich zur Klavierhalle.de fahre dann hauptsächlich um die ganzen Marken mal zu probieren. Dann kann ich wenigstens schon mal aussieben, welche Klaviere in Frage kämen. Und dann würd ich´s entweder direkt da kaufen (wenn's ein gutes Angebot ist) oder Händler in Umgebung suchen, die es anbieten.
So ist erst mal mein Plan...
 
Ambros_Langleb

Ambros_Langleb

Dabei seit
19. Okt. 2009
Beiträge
9.322
Reaktionen
12.011
Meine Erfahrung ist so. Egal welcher Branche.

Ich will Dir natürlich in keiner Weise hineinreden. Aber Du solltest erwägen, ob Deine Erfahrung wirklich 1:1 auf diese Branche übertragbar sind. Denn ein Großteil des Preises für ein gebrauchtes Klavier beruht auf den Arbeitskosten für seine Herrichtung. Die Einkaufskosten sind für jeden in etwa gleich (vom Sonderfall der dutzendweise angekauften halbruinierten asiatischen Schulklaviere abgesehen). Dann kommt die Frage der Ersatzteilkosten: dein "Lieblingshändler" ist nun auch kein solcher Titan, daß er so viel größere Rabatte herausholen könnte, als ein normaler Handwerksbetrieb. Bleibt eben die Frage der Arbeitskosten. Arbeitet er da fachgerecht, kann er nicht billiger sein als ein Klavierbauer. Mir hat ein solcher einmal gesagt, daß er prinzipiell, auch bei neueren Instrumenten, mindestens 14 Stunden für die Inspektion aufwendet. Rechne mal aus, was für "Deinen" Händler da an Bruttolohnkosten aufläuft, wenn er das auch tut.
Als Nachtrag eine Stichprobe, da du Dich nach Feurich erkundigt hast:

Feurich 110:

"Dein" Händler: Baujahr 1963: 3490.--, keine Angaben zur Restaurierung
Händler in Fürth: Baujahr 1970: 2850.-- "restauriert".

Ich denke daß sich die Folgerung anbietet: ein Preisparadies für Gebrauchtinstrumente ist Dein Discounter nicht. Und wenn
sein Angebot für dasselbe Gebrauchtinstrument signifikant billiger ist, dürfte auch signifikant weniger Leistung hineingesteckt worden sein


Friedrich
 
J

jack200

Dabei seit
19. Aug. 2009
Beiträge
45
Reaktionen
0
Deswegen habe ich ja oben geschrieben das ich da "nur" hinfahre um die ganzen Klaviermarken mal zu testen. Kaufen tue ich´s wahrscheinlich woanders... Deswegen sind die Preise jetzt erst mal eher nebensächlich.
Also kennt ihr noch große Klaviergeschäfte? (Egal ob gute Betreuung/schlechte Betreuung) möchte einfach nur Klaviere testen...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
M

Moehre

Dabei seit
21. Nov. 2006
Beiträge
147
Reaktionen
0
Deswegen habe ich ja oben geschrieben das ich da "nur" hinfahre um die ganzen Klaviermarken mal zu testen. Kaufen tue ich´s wahrscheinlich woanders... Deswegen sind die Preise jetzt erst mal eher nebensächlich.
Also kennt ihr noch große Klaviergeschäfte? (Egal ob gute Betreuung/schlechte Betreuung) möchte einfach nur Klaviere testen...

Schon etwas arschig dem Händler gegenüber, welcher die Kosten und ne Menge Arbeit hat die Instrumente jederzeit anspielbereit aufzustellen...

Sicherlich kann ein Onlineversand bzw. Diskounter zu günstigeren Preisen aus irgendeiner Lagerhalle die Klamotten versenden!

Ein echter Beitrag für den deutschen Einzelhandel!!!
 

K

Klavierbaumeister

Dabei seit
1. Jan. 2008
Beiträge
1.328
Reaktionen
188
Deswegen habe ich ja oben geschrieben das ich da "nur" hinfahre um die ganzen Klaviermarken mal zu testen. Kaufen tue ich´s wahrscheinlich woanders...

Das mag bei neuen Klavieren mit kleiner Streuung noch halbwegs funktionieren, bei gebrauchten Instrumenten überhaupt nicht.
Ob und wie ein Instrument klingt, entscheidet im Wesentlichen der überarbeitende Klavierbauer.
Ein gut reguliertes und intoniertes Noname-Klavier kann besser sein als ein schlecht gepflegter Steinway.
Wenn Dir in der Hölle ein Instrument eines Herstellers nicht gefallen hat, dann könnte das auch an dem aktuellem Zustand DIESES einen Klaviers liegen und es wäre schade, wenn Du kategorisch alle Instrumente dieser Marke ausklammern würdest.

Bautzen - Altenberge und zurück sind über 1200km und 11h Fahrt.
Bei angenommenen Selbstkosten von 0,30 Euro/km und 4h Instrumententest vor Ort sind das 360,- Euro + 15h. Wenn Du nur einen durchschnittlichen Job hast, bei dem Du 15,-/Stunde verdienen könntest, dann verschenkst Du 585,- Euro, wenn Du in der Zeit, wo Du im Auto sitzt in einem ordentlichem Job 50,- Euro/Stunde verdienen könntest, dann kostet Dich der Ausflug über 1000,- Euro. Hotelkosten nicht eingerechnet. :confused:
Ob sich so eine Wallfahrt zu einem Masse-Händler lohnt, bei dem man ohnehin nicht kaufen will?:confused:
 
J

jack200

Dabei seit
19. Aug. 2009
Beiträge
45
Reaktionen
0
Schon etwas arschig dem Händler gegenüber, welcher die Kosten und ne Menge Arbeit hat die Instrumente jederzeit anspielbereit aufzustellen...

Sicherlich kann ein Onlineversand bzw. Diskounter zu günstigeren Preisen aus irgendeiner Lagerhalle die Klamotten versenden!

Ein echter Beitrag für den deutschen Einzelhandel!!!

Ah, ein ganz schlauer. Wie soll ich sonst die Klaviere testen?
Übrigens wette ich mit dir, das wenn ich dem Personal vorher sagen würde das ich eig. nur probieren will und wahrscheinlich nichts kaufe, das Sie mich trotzdem herein lassen würden...
Denn wenn ich da drinn von irgendeinem DIng richtig begeistert bin und der Preis stimmt dann kauf ich´s auch da...
 
J

jack200

Dabei seit
19. Aug. 2009
Beiträge
45
Reaktionen
0
Bautzen - Altenberge und zurück sind über 1200km und 11h Fahrt.
Bei angenommenen Selbstkosten von 0,30 Euro/km und 4h Instrumententest vor Ort sind das 360,- Euro + 15h. Wenn Du nur einen durchschnittlichen Job hast, bei dem Du 15,-/Stunde verdienen könntest, dann verschenkst Du 585,- Euro, wenn Du in der Zeit, wo Du im Auto sitzt in einem ordentlichem Job 50,- Euro/Stunde verdienen könntest, dann kostet Dich der Ausflug über 1000,- Euro. Hotelkosten nicht eingerechnet. :confused:
Ob sich so eine Wallfahrt zu einem Masse-Händler lohnt, bei dem man ohnehin nicht kaufen will?:confused:


Keine Kosten - mein Vater hat ein Firmenwagen und ich bin erst 16 ;)
Aber der Tipp mit den überarbeitenden Klavieren ist gut, danke dafür.
Macht die Sache leider nicht einfacher... :) Mal sehen
 
A

Axels

Dabei seit
30. März 2008
Beiträge
269
Reaktionen
1
Keine Kosten - mein Vater hat ein Firmenwagen und ich bin erst 16 ;)
Aber der Tipp mit den überarbeitenden Klavieren ist gut, danke dafür.
Macht die Sache leider nicht einfacher... :) Mal sehen

Dein Vater wird sich sicher schon freuen, Dich durch halb Deutschland zu fahren. Ich wünsche Dir viel Glück beim kauf, aber eigentlich kann ja bei Deiner Vorgehensweise nichts schief gehen.

Gruß
Axels


P.S. Irgendwie erinnerst Du mich da an jemanden hier im Forum, der auch so eine elegant Vorgehensweise hat/hatte.
 
J

jack200

Dabei seit
19. Aug. 2009
Beiträge
45
Reaktionen
0
Dein Vater wird sich sicher schon freuen, Dich durch halb Deutschland zu fahren. Ich wünsche Dir viel Glück beim kauf, aber eigentlich kann ja bei Deiner Vorgehensweise nichts schief gehen.

Gruß
Axels

Meinem Vater ist es egal, da er eh die Strecke fährt.
Außerdem sehe ich keine andere Möglichkeit mir mein Klavier auszusuchen.
 
J

jensen1

Dabei seit
28. Apr. 2009
Beiträge
613
Reaktionen
471
Fahr doch lieber nach Berlin. Dort gibt es eine Menge kleiner Geschäfte mit Klavieren in allen Preis- und Qualitätsklassen. Da hast du wirkliche Vergleichsmöglichkeiten und die Strecke ist auch wesentlich kürzer als nach Altenberge, von Bautzen aus. In Berlin kaufst du dir einfach ein Tagesticket der BVG und dann klapperst du die Läden ab. Das dürfte mehr Chancen auf Erfolg haben, als die Fahrt zur klavierhalle.

Noch etwas: Wenn dir das Förster Klavier gefällt (du schriebst darüber im anderen Thread), dann such dir ein solches Klavier aus privater Hand und lasse es in Ordnung bringen. Im guten Zustand ist das durchaus ein brauchbares Klavier. Der Marktwert eines solchen Klavieres beträgt ein paar (wenige) hundert Euro. Lass einen guten Klavierbauer einen Tag daran arbeiten und du hast ein ordentliches Instrument für überschaubare Kosten. Förster Klaviere werden gelegentlich aus privater Hand z.B. über Ebay angeboten.
 
J

jack200

Dabei seit
19. Aug. 2009
Beiträge
45
Reaktionen
0
Fahr doch lieber nach Berlin. Dort gibt es eine Menge kleiner Geschäfte mit Klavieren in allen Preis- und Qualitätsklassen. Da hast du wirkliche Vergleichsmöglichkeiten und die Strecke ist auch wesentlich kürzer als nach Altenberge, von Bautzen aus. In Berlin kaufst du dir einfach ein Tagesticket der BVG und dann klapperst du die Läden ab. Das dürfte mehr Chancen auf Erfolg haben, als die Fahrt zur klavierhalle.

Noch etwas: Wenn dir das Förster Klavier gefällt (du schriebst darüber im anderen Thread), dann such dir ein solches Klavier aus privater Hand und lasse es in Ordnung bringen. Im guten Zustand ist das durchaus ein brauchbares Klavier. Der Marktwert eines solchen Klavieres beträgt ein paar (wenige) hundert Euro. Lass einen guten Klavierbauer einen Tag daran arbeiten und du hast ein ordentliches Instrument für überschaubare Kosten. Förster Klaviere werden gelegentlich aus privater Hand z.B. über Ebay angeboten.

Das wäre natürlich auch eine Möglichkeit.
Doch warum habe ich da mehr Chancen?
 
J

jensen1

Dabei seit
28. Apr. 2009
Beiträge
613
Reaktionen
471

Du bist nicht auf einen Händler beschränkt. Du kannst alle Qualitätsklassen, von der billigen Überarbeitung bis hin zur exzellenten Reparatur von Gebraucht-Instrumenten an einem Tag im direkten Vergleich anspielen. Durch die geringere Entfernung kannst du auch den Tag besser nutzen.

In der Klavierhalle sehen die Instrumente auf den Bildern immer erstmal ansprechend aus. Es wird da ein großer Teil des Budgets in die Überarbeitung des Gehäuses gesteckt, mit der psychologischen Wirkung, dass man vom Äußeren auf die klangliche Qualität schließt. Das bedeutet, obwohl das Klavier total abgespielt sein mag, bzw. wie beim Förster-Klavier inhärente Mängel bestehen, wird unterstellt, dass es gut klingt und spielt, weil es gut aussieht.

Bei begrenztem Budget würde ich ein Klavier wählen, was ein Klavierbauer technisch überarbeitet hat und welches aber vom Gehäuse her noch original ist. So kommt das gesamte Budget eher der Bespielbarkeit und dem Klang zugute.
 
J

jack200

Dabei seit
19. Aug. 2009
Beiträge
45
Reaktionen
0
Du bist nicht auf einen Händler beschränkt. Du kannst alle Qualitätsklassen, von der billigen Überarbeitung bis hin zur exzellenten Reparatur von Gebraucht-Instrumenten an einem Tag im direkten Vergleich anspielen. Durch die geringere Entfernung kannst du auch den Tag besser nutzen.

In der Klavierhalle sehen die Instrumente auf den Bildern immer erstmal ansprechend aus. Es wird da ein großer Teil des Budgets in die Überarbeitung des Gehäuses gesteckt, mit der psychologischen Wirkung, dass man vom Äußeren auf die klangliche Qualität schließt. Das bedeutet, obwohl das Klavier total abgespielt sein mag, bzw. wie beim Förster-Klavier inhärente Mängel bestehen, wird unterstellt, dass es gut klingt und spielt, weil es gut aussieht.

Bei begrenztem Budget würde ich ein Klavier wählen, was ein Klavierbauer technisch überarbeitet hat und welches aber vom Gehäuse her noch original ist. So kommt das gesamte Budget eher der Bespielbarkeit und dem Klang zugute.

Ah, endlich erklärt mir mal einer warum die Klavierhalle nich so gut ist. Vielen Dank!
Die Fahrt zur Klavierhalle ist gestrichen. Hast Recht, wenn ich viele Händler hab, hab ich auch unterschiedlich aufbereitete Klaviere und nicht wie bei der Klavierhalle alle vom selben aufbereitet.
 
 

Top Bottom