Forum für Musikschulen / Musikschullehrer

  • Ersteller des Themas hasenbein
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hasenbein
hasenbein
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Hallo Ihr Lieben,

mir fällt auf, daß es im Netz anscheinend praktisch kein Forum gibt, in dem sich Musikschullehrer austauschen (z.B. über Politisches, Organisatorisches, über Methodik und Didaktik, persönliche Erfahrungen etc.).

Es gibt das VdM-Forum, aber da ist überhaupt nichts los.

Habe ich nicht richtig gegoogelt und das coole, gut frequentierte Forum (so wie clavio für Klavier) übersehen?

Oder sind Musikschullehrer einfach nicht an Austausch interessiert??

LG,
Hasenbein
 
C
chiarina
Guest
Hallo Ihr Lieben,

mir fällt auf, daß es im Netz anscheinend praktisch kein Forum gibt, in dem sich Musikschullehrer austauschen (z.B. über Politisches, Organisatorisches, über Methodik und Didaktik, persönliche Erfahrungen etc.).

Es gibt das VdM-Forum, aber da ist überhaupt nichts los.

Habe ich nicht richtig gegoogelt und das coole, gut frequentierte Forum (so wie clavio für Klavier) übersehen?

Oder sind Musikschullehrer einfach nicht an Austausch interessiert??

LG,
Hasenbein


Hach hasenbein,

wie sprichst du mir aus der Seele!. Guck mal, was ich gerade im Comptine-Faden geschrieben habe :p :p :) !

Viele Grüße

chiarina
 
Guendola
Guendola
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Mein Eindruck ist, daß der Online-Austausch zwischen Musiklehrern häufig mit dem virtuellen Einschlagen von Köpfen endet und das könnte ein Grund dafür sein, daß er so selten ist.
 
C
chiarina
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Mein Eindruck ist, daß der Online-Austausch zwischen Musiklehrern häufig mit dem virtuellen Einschlagen von Köpfen endet und das könnte ein Grund dafür sein, daß er so selten ist.


Hallo Guendola,

oh je, hoffentlich stimmt diese Perpektive nicht grundsätzlich! Auf jeden Fall ist es sehr treffend formuliert :D ! Meinst du denn, hier im Forum ist es im Moment auch so?

Viele Grüße

chiarina
 
hasenbein
hasenbein
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Öhm, Guendola, hast Du Derartiges denn schon erlebt?

Gab es früher mal ein richtiges Forum mit Musikschullehrern, und da hat man sich die Köpfe eingehauen, und daraufhin ging es den Bach runter?

LG,
Hasenbein
 
Guendola
Guendola
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Meine Erfahrungen beschränken sich auf dieses Forum sowie auf ein internationales Klavierforum mit ähnlichem Anspruch. Die Streits drehen sich dabei vorwiegend um Dialektik und nur selten um Didaktik.
 
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chiarina
Guest
Meine Erfahrungen beschränken sich auf dieses Forum sowie auf ein internationales Klavierforum mit ähnlichem Anspruch. Die Streits drehen sich dabei vorwiegend um Dialektik und nur selten um Didaktik.

Hallo Guendola,

oh je ....:confused: . Was sagt das bloß über Lehrer aus? Aber ich finde, im Moment ist es doch eher ein konstruktives Diskutieren. Ich hoffe es wenigstens!

Viele Grüße

chiarina
 
R
Raskolnikow
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Fürchte dich nicht, Chiarina :)

Ich finde ihr schlagt euch nicht die Köpfe ein.
Aus meiner Sicht ist das ein sehr aufschlussreicher Faden mit vielen richtigen und guten Ideen bzw. Beobachtungen.
Ich werde mich bei Gelegenheit etwas ausführlicher dazu äußern.

schönen Gruß, Raskolnikow
 
Klavirus
Klavirus
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hasenbein
hasenbein
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Klavirus, ich frage mich im Gegenzug, ob Deine Frage ernstgemeint sein kann :confused:

Ist ja prima, daß man hier über solche Fragen diskutieren kann, aber dies hier ist ein Klavierforum. Ich habe irgendwie mal gehört, daß an Musikschulen auch Lehrer arbeiten, die was anderes als Klavier unterrichten...

Und es fällt ja schon sehr auf, daß das Forum auf der VdM-Seite sehr schwach frequentiert ist (und im übrigen vom Layout so kacke ist, daß man schon deswegen keine Lust hat, da was zu schreiben - *Verschwörungstheoriemodus an* Absicht?? *Verschwörungstheoriemodus aus*).

Meine Vermutung ist ja, daß sich Musiklehrer generell sehr ungerne austauschen, und zwar weil der Methodikunterricht an den Hochschulen im allgemeinen ein absoluter Witz ist. Die allermeisten unterrichten per "learning by doing" (und zwar größtenteils ohne irgendeien Supervision) bzw. machen einfach die Unterrichtsmethoden ihrer eigenen Lehrer nach.

Dies führt dazu, daß die breite Masse der Lehrer in Wirklichkeit verunsichert ist über die Qualität ihres Unterrichts und sich lieber nicht zu sehr in die Karten schauen lassen will. Es herrscht schließlich auch Konkurrenzkampf unter den Lehrern. Und dann gibt es noch diejenigen, die sich für die Superlehrer halten, auf das übrige Kollegium eher herabschauen und froh sind, wenn sie ungestört quasi Privatunterricht unter dem Dach einer Musikschule halten können.

Ausnahmen hiervon, die es selbstredend gibt und von denen ich auch einige kenne, bestätigen die Regel.

LG,
Hasenbein
 

A
Akkordfarbe
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Ich bekomme meine Kollegen so selten zu Gesicht, wir treffen uns ca. 1 x im Jahr auf ein "Instrumentallehrer-Kaffeekränzchen"... Also ich hätte GROßES Interesse an einem Austausch - gerne hier, gerne woanders, gerne auch mit Klavier- und Nicht-Klavierlehrern.

Herzliche Grüße:)

Akkordfarbe
 
hasenbein
hasenbein
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Akkordfarbe, hast Du denn Deinen Kollegen schon mal mehr Austausch vorgeschlagen?

LG,
Hasenbein
 
A
Akkordfarbe
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Klar. Wir haben uns auch ne Zeit lang öfter getroffen (2-3 x im Jahr), dann haben immer weniger Kollegen daran teil genommen, dann ging es immer weniger um Berufliches (es wurde dann doch mehr ein Kaffeekränzchen... ;-( ), und zur Zeit siehr man sich mal ca. 1 x im Jahr und das ist mir persönlich dann doch zu wenig, merke ich.
 
hasenbein
hasenbein
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Es besteht einfach kein Interesse an Austausch.

Man möchte in aller Regel unter dem Dach der Musikschule seinen Privatunterricht durchziehen, denn so muß man keinen eigenen Raum haben, man muß sich nicht um neue Schüler kümmern, und man wird durchbezahlt etc.

So sieht's doch in sehr vielen Fällen (nicht allen) aus, wenn man mal ehrlich ist.

LG,
Hasenbein
 
Shigeru
Shigeru
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Das kommt mir sehr bekannt vor.
Es ist aber auch so, dass die Lehrer total unterschiedliche Vorraussetzungen haben. Der eine Lehrer hat schon 3 Häuser und macht seinen Job nur als Zeitvertreib bis zu seiner Rente, die andere ist alleinerziehend und muss schauen, wie sie durchkommt, einer ist vollzeit angestellt und hat nur noch ein paar Jährchen bis zur Rente und keine große Lust, mehr als 08/15 Unterricht zu machen, der nächste möchte mehr machen, bekommt aber nicht genügend Schüler usw.

Da bleibt eigentlich nur mehr der "Privatunterricht" im kostenlosen Raum über.

Hast übrigens eine PN

Shigeru

Es besteht einfach kein Interesse an Austausch.

Man möchte in aller Regel unter dem Dach der Musikschule seinen Privatunterricht durchziehen, denn so muß man keinen eigenen Raum haben, man muß sich nicht um neue Schüler kümmern, und man wird durchbezahlt etc.

LG,
Hasenbein
 
Leoniesophie
Leoniesophie
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Bin kein Musiklehrer, aber aus Schülersicht kann ich hasenbeins Beobachtung bestätigen. Mein KL will immer ein bisschen über mir stehen, ich fühle mich mit Ü40 oft wie eine kleiner Schüler. Von Erwachsenenbildung keine Ahnung.Die Pädagogik und Didaktik ist doch Tiel des Studiums, muss man keine Lehrproben geben? Kann sich jeder als KL bezeichnen?
Entschuldigung, merke gerade, dass das ein bisschen am Thema vorbei ist. Beruflich arbeite ich als Selbstständige, da ist das aber genauso. Keiner will sich in die Karten schauen lassen. Ich denke, ein guter KL hat kein Problem damit, sich über Inhalte auszutauschen. Viel Glück bei der Suche nach netten Kollegen. Übrigens: in meiner Berufssparte der Therapeuten gibt es viele und teure Fortbildungen, nur damit man sich mal austauschen kann. Aber Austausch ist wichtig, damit man selbst nicht stehenbleibt und seine Arbeit reflektiert.
 
R
rumba72
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Neues Forum für freiberufliche Musikpädagogen

Guten Abend an alle Kollegen,

unter der Adresse http://www.freie-musiklehrer.de/forum findet sich ab sofort ein neu eingerichtetes Forum, das Meinungsaustausch und Informationen für freiberufliche Musiklehrer und Musikschullehrer bietet.

Ich freue mich auf einen regen Austausch!

Gruß,
Lars
 
Viola
Viola
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Toll, Lars, gute Idee. Ich bin dabei!

@Hase,

ich fürchte, dass angestellte Musiklehrer keinerlei drive haben sich auszutauschen. Wozu? Ist doch egal was sie machen, das Geld kommt jeden Monat.

Auch bei uns gab es mal diverse Treffen. Die Stimmung ist nur immer so, dass alle am krebsen sind und auf der Suche nach den "Machern" sind, wo sie sich mit reinhängen können und von anderen profitieren können. Aber "selbst MACHEN" verstößt gegen das eigene Selbstwertgefühl! Denn: schließlich ist man ja DER absolut geniale KÜNSTLER, dem man den roten Teppich ausrollen muss und der gebeten werden muss...

nun ja, so habe ich das eben erlebt. Viele fähige Leute mit viel Potential, die dann die Gelegenheit nutzen sich mit wenig Aufwand gut dar zu stellen (und die "Macher" auch noch wegen ihrer Unfähigkeit zu beschimpfen...)
Echt, ich habe da Kolleginnen erlebt die völlig ungeniert meine Arbeit für ihre ausgegeben haben und mir dann noch öffentlich attestierten, dass ich unfähig wäre, so eine Veranstaltung durch zu ziehen! Hallo? Ich habe ALLES organisiert, Plakate entworfen, selbst aufgehängt, Handzettel verteil, Ablaufplane erstellt, Listen gemacht usw. Die Damen können noch nicht einmal ihre korrekten Anfangszeiten den Listen entnehmen (ok, wenn man erst ein Jahr in Deutschland ist und die Sprache noch nicht so beherrscht, dann kann man ja wohl mindestens erwarten, dass die Veranstaltungs-Leitung einen bei der Hand nimmt und sich um einen kümmert, das sehe ich natürlich VÖLLIG ein... nur bei der Beschimpfung klappt dann das Deutsch plötzlich druckreif und pressewirksam... tzzz)

Also, soviel zum "Austausch", der gerne die Nehmerqualitäten derjenigen fördert, die von denen, die wirklich an Austausch interessiert sind, profitieren.
 

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