Fingerschmerzen!!! zu angespannt???

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sweetpina

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Hi!
Ich spiele jetzt seit ein paar Jahren, aber ich hatte nie einen Lehrer fuer laengere zeit, auch pausen und alles. also ich hab nie richtig "ehrgeizig" gespielt, hab auch keinen lehrer seit 1 jahr.
jedenfalls immer wenn ich schnelle lange stuecke spiele (z.b. mondschein, 3. teil), tuen meine finger total weh. ist meine haltung falsch, oder sind die zu angespannt? und wenn, wie kriege ich meine finger entspannt? oder liegts daran, dass ich nie wirklich hanon und so weiter gespielt habe, geschweige von arpegien und tonleitern etc. und meine finger nicht flexibel genug sind. ich meine, ich kann schon die stuecke im endtempo spielen, nur es tut halt weh...
naja, ich freue mich ueber jeden vorschlag/tip und andere kommentare!
Danke im vorraus!
 
die finger tun weh ? in wie fern? sitzt der schmerz in den gelenken oder wo ? Also ich denke mal du spielst einfach nicht gelassen...
 
ich wuerde nicht sage, dass ich nicht gelassen spiele. ich glaube, ich hab nur irgendwie die falsche haltung insgesamt, weiss aber nicht wie ich es korrigieren muss. es schmerzt eher im unterarm, nicht in den gelenken.
ist das normal? :?
 
Zuerst mal würde ich dir raten, einen guten Lehrer zu nehmen. Oftmals sieht ein erfahrener Lehrer sofort, was an deiner Haltung etc. nicht stimmt, dazu muss er es aber sehen; ist also schlecht, dir über's Netz Tipps zu geben.
Wenn du sagst, der Unterarm schmerzt, dann ist vermutlich deine Unterarmmuskulatur verspannt; mit ziemlicher Sicherheit beteiligst du zu viele Muskeln am Spiel um das Gefühl von Kontrolle zu gewinnen. Das lässt sich in der Regel durch bewusst entspanntes Spiel verbessern. Dabei muss das nicht notwendigerweise Hanon & Co sein; vielmehr ist bei jeder Art von Spiel (also auch oder gerade wenn du fertige Stücke spielst) auf absolute Entspannung zu achten. Entspannung heißt natürlich nicht, keine Muskeln zu benutzen, das würde ja nicht funktionieren. Aber es heißt, keine unnötigen Muskelgruppen aussen herum zu aktivieren und die benötigten Muskelgruppen sofort nach dem Anschlag wieder zu entspannen. Damit erreichst du ein Maximum an Energieeffizienz, denn prinzipiell benötigst du nicht viel Kraft und Ausdauer um Klavier zu spielen!

Das hört sich sicherlich sehr theoretisch und in der Theorie sehr einfach an, ist es aber nicht. Deswegen kann dir ein guter Lehrer sicherlich brauchbar zur Seite stehen und dir eine Menge Zeit beim Verbessern sparen :wink:

Der Hartmut
 
Hallo sweetpina,

kannst du deine Schmerzen im Unterarm bitte mal etwas näher beschreiben? Vom Handgelenk (Pulsgegend) ausstrahlend Richtung Unterarm oder auch in die Finger? Weiter mittig im Unteram Muskulatur Beugeseite? Muskulatur Streckseite und Schmerz bei Drehung des Unterarmes im Ellbogen (Innen-Außen-Rotation bzw. Pronation-Supination)?

Wu Wei

Sorry, sehe gerade, dass du selbst gar nicht Schmerzen im UA erwähnst, sondern ich das bei Hartmut gelesen habe. Ok, dann beschreib doch bitte trotzdem noch etwas näher Stelle, Art und auslösende Bewegung der Schmerzen.
 
Die schmerzen im unterarm sind aber gerade die zeichen für ->nicht-gelassenspielen<- also bin mir da ziemlich sicher da ichs selber mal die mondscheinsonate gespielt hatte und das selbe problem hatte. Das liegt wahrscheinlich an einer falschen übungsmethode und ungeduld. Du solltest erstmal alles einzelhändig , mit akkordanschlag bis zum vollem tempo oder schneller drauf haben dann wirst auch irgendwann gelassen spielen können.
 
Hallo!

Also was mir sehr geholfen hat " lockere Hände" zu bekommen ist schlicht und einfach Hanon.
Ich habe übe es folgendermaßen:

Vor beginn der ersten 16-tel Gruppe Grundstellung einehem (Handgelenke/Arme gerade rechter Winkel).

Zu Beginn der ersten Gruppe Handegelenk nach unten federn und einen Akzent setzten bzw. ruhig laut betonen. Handgelenk direkt noch oben bis zur ersten Note der zweiten Gruppe 16-tel, Handgelenk nach unten und sofort wieder hoch etc. Und ruhig übertrieben beim "Federn".
Das Tempo ist egal (nur nicht schneller als 108), es sollte sich nur angenehm anfühlen. Das Tempo kommt nach der Entspannung ganz von alleine.

Du kannst auch Akkorde und deren Umkeherungen zum üben federnd anschlagen.

Wenn du Appegien (hoffe es ist richtig geschrieben) immer schön bei der erste Note/Ton Handgelenk federn.

Hoffe es hilft dir ein Wenig

Gruß
Siska


Und immer schön übertreiben.
 
Mhm, ohne festen Lehrer 3. Satz Mondscheinsonate spielen meines erachtens irgenwie komisch. Naja wenn du die kntinuierlich Unterrichts gegabt hast, wirst du bestimmt auch keine richitge Technik habe, denn mit der müsste es keine Schmerzen mehr geben.

Also auch mein Rat: Besorge dier einen gunten Klavierlehrer, der weis sicher was dir helfen wird.

Akura89
 
Da stimmt ich akura schon zu, es nützt nicht viel ein stück wie den 3. satz der mondscheinsonate zu beginnen ohne eine klare vorstellung der technischen anforderungen und des eigenen könnens zu haben. Damit will ich dir jetzt nichts unterstellen, aber ohne lehrer erlangt man einfach keine richtige technik/musikalität und spielt dann mehr oder weniger die stücken so irgendwie dahin. Du wirst das stück wahrscheinlich auch nie in seiner vollendung gut spielen können weil da einfach mehr zu gehört als nur die noten lesen und abspielen zu können. Will dich aber keinesfalls entmutigen, wenn du genug ehrgeiz aufbringst und dir vielleicht mal von jemanden der das stück schon spielen kann beraten lässt dann kannst auch gute fortschritte machen.
 

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