Fingersatz / Sekunde

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Teataster
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ja Hallo,

wie spiele ich am besten Sekunden abwärts / aufwärts?

z.b. C-H, D-C, E-D, F-E, etc.
 
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Pedall
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Am besten mit zwei Fingern.
Empfehlenswert sind zwei nebeneinanderliegende Finger, z. B. für Sekunden abwärts Zeigefinger- Daumen (2-1) oder Mittelfinger-Zeigefinger (3-2) oder Ringfinger-Mittelfinger (4-3) oder kleiner Finger-Ringfinger (5-4).
Für Sekunden aufwärts dann eher in umgekehrter Reihenfolge, also Daumen-Zeigefinger (1-2) usw.
Es geht aber auch anders, z. B. Mittelfinger-Daumen (3-1), je nachdem, was nach der Sekunde kommt...
 
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elli
Guest
Die Idee ist ja hier wohl die, dass Sekundenabfolgen nach unten mit der Sekunde selbst nach oben gespielt wird und dadurch der Klettereffekt erreicht wird. Nach oben dann umgekehrt.

Also abwärts: (rechte Hand)
1,2 - 1,2 - usw., wobei der Daumen nach unten klettert und die Sekunde selbst mit dem Zeigefinger nachklappert - nach oben


aufwärts: (rechte Hand)

2,1 - 2,1 - usw. hier klettert der Zeigefinger nach oben und der Daumen spielt nachgezogen die Sekunde nach unten.

Links dann entsprechend entgegengesetzt, je nachdem.

Das kann dann mit allen nebeneinanderliegenden Fingern durchexerciert werden wie von pedall schon angegeben. Interessant wird es dann bei schwarzen Tasten.
 
Klavirus
Klavirus
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Wenn Du Sekunden spielen willst, kommt es drauf an, wieviele! Dann, fast noch wichtiger: Wieviele Noten in einer Sekunde zu spielen sind!
Merke: Auch ohne Noten ist die Sekunde immer nur ein Teil vom Ganzen.

Klavirus
 
rolf
rolf
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wie spiele ich am besten Sekunden abwärts / aufwärts?

z.b. C-H, D-C, E-D, F-E, etc.
was genau meinst du?
meinst du Doppelgriffe wie diese in der rechten Hand:
Sekunden.png

falls du Doppelgriffe meinst, dann stellt sich die nächste Frage: chromatische oder diatonische Sekundfolgen?
Da gibt es für höhere Tempi (und allesamt stacc. zu spielen) Fingersätze, die an die Fingersätze für kleine Terzen erinnern.
 
Stilblüte
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Ich würde ja sagen: Die untere Taste immer mit links, die obere mit rechts :lol:
 
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Teataster
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ja also ich meine schon: in der rechten hand, nacheinander, sekunde abwärts, terz hoch, über eine oktave, mit einer schwarzen taste :) , F-Dur
 
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Pedall
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ja also ich meine schon: in der rechten hand, nacheinander, sekunde abwärts, terz hoch, über eine oktave, mit einer schwarzen taste :) , F-Dur
Das sind jetzt schon präzisere Angaben.
Noch konkreter wird es, wenn wir wissen, mit welchem Ton die Sache anfängt und mit welchem sie aufhört.
Und wie schnell das Tempo sein soll.

F-Dur hat übrigens normalerweise kein H.
 
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Teataster
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Naja, es ist Anton Diabelli, op.168 No.1 37.Takt
 
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Pedall
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Dann müssen wir die fis''-g''-a''-g''-Figur vorher noch berücksichtigen.
Das c'' am besten mit dem Daumen, dann könnte der Takt folgenden Fingersatz bekommen:
1-2-3-1 - 3-1-3-1 - 3-1-3-1 - 3-2-4-3

Wenn Du dabei stolperst, versuch mal
1-2-3-1 - 3-2-4-1 - 3-2-4-1 - 3-2-4-3
Oder
1-2-4-1 - 3-2-4-1 - 3-2-4-1 - 3-2-4-3
 
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elli
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Hier ist noch eine Alternative:
Dabei ist der Anfang elegant mit Umspielung des Daumens, wie in rastamans Vorschlag, dann wird geklettert mit 3-1 wie von mir oben beschrieben, und schließlich der Abschluss wieder mit fast allen Fingern, so dass der Anschluss an den Folgetakt mit 5 gelingt:
upload_2015-9-23_19-47-38.png
 

rolf
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Naja, es ist Anton Diabelli, op.168 No.1 37.Takt
...ooooch.... also keine Doppelgriffe, schade (die wären interessant gewesen)

@elli & @Rastaman noch zwei Alternativen
2132 4132 4132 4132
3232 3232 3232 3232 (den würde ich nehmen (selbst wenn man im vorangegangenen Takt mit dem 3. Finger den letzten Ton spielt, ist es da kein Problem, mit dem 3. zum c zu fassen))
 
S
Schuberto
Guest
...ooooch.... also keine Doppelgriffe, schade (die wären interessant gewesen)

@elli & @Rastaman noch zwei Alternativen
2132 4132 4132 4132
3232 3232 3232 3232 (den würde ich nehmen (selbst wenn man im vorangegangenen Takt mit dem 3. Finger den letzten Ton spielt, ist es da kein Problem, mit dem 3. zum c zu fassen))

Aus meinem persönlichen (limitierten) Erfahrungsschatz : Ich muss(te) bei solchen "Zwei-Finger-Wechsel-Steigungen" immer aufpassen im Takt zu bleiben. Sonst werden aus Triolen schnell mal abfolgende Achtelnoten und der Takt wird vermanscht, z:b. wird aus einem 4/4 dann ein 8/8 Takt, wenn man nicht genau mitzählt und nicht richtig betont. Ist mir vor allem als absoluter Anfänger passiert (z.B. Mondscheinsonate 1.Satz), ich habe dann solche Zwei-Finger-Wechsel eher vermieden.
 
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Schuberto
Guest
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Schuberto
Guest
ist aber alla breve (zwei Halbe Takt) und das Tempo ist Halbe = 80

Das Notenbeispiel hatte nur einen einzigen Grund: dir vor Augen zu führen, dass der Fingersatz 3-2 3-2 für derartige Fälle tatsächlich (sichtbar) bewährt ist.

Hi Rolf, ich will dir ja gar nicht widerprechen. Ich kann ja nur für mich sprechen, und da muss(te) ich persönlich aufpassen aus dem Zwei-Halbe-Takt nicht einen 8/8 zu machen. Vielleicht geht es nur mir so, ich dachte aber, vielleicht ist ein Hinweis im Anfängerforum hilfreich. Nicht mehr und nicht weniger. Gruss Schubi
 
S
Schuberto
Guest
Es geht doch hier nicht um Triolen. Natürlich passt man den Fingersatz an die Betonungsverhältnisse an, insbesondere wenn fortlaufende Pattern zum Zug kommen.

Ja Elli, dessen bin ich mir bewusst. Ich habe mir erlaubt auf ein persönliches Problem bei einem wiederholten Zweifinger-Wechsel (um den es hier) hinzuweisen und habe dann auf Triolen erweitert, weil es bei mir exakt so (am Anfang) auftrat.

Gehe ich dann richtig der Annahme, dass du auch der Meinung bist , Triolenfolgen nicht mit zwei Fingern zu spielen, auch wenn es aufgrund der Notenabstände praktisch erscheint?
 
 

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