Externe Lautsprecher E-Piano

H
Huber90
Dabei seit
5. Nov. 2019
Beiträge
3
Reaktionen
0
Hallo liebes Forum,
ich bin neu bei euch und habe schon viele Beiträge durchgelesen bezüglich E-Piano mit externen Lautsprechern.
Leider bin ich nicht auf das gestoßen was ich suche.
Ich habe ein Yamaha Arius YDP 143 und möchte nun einen klareren Klang.
Über meine Kopfhörer ist der Klang fantastisch. Über die Lautsprecher finde ich diesen ziemlich dröhnend.
Ich verwende GarageBand und habe mir die Bose Compinion 50 angeschafft.
Leider bin ich immer noch nicht zufrieden.
Gibt es eine Möglichkeit bei GarageBand den Sound besser anzupassen oder wird da einfach kein klarer Klang rauskommen.
Ich freue mich über eure Ratschläge.
LG Haiko
 
R
reymund
Dabei seit
26. Nov. 2017
Beiträge
768
Reaktionen
546
Einfach an eine gute Anlage anschließen, Problem gelöst.
 
hyp408
hyp408
Dabei seit
22. Jan. 2010
Beiträge
857
Reaktionen
346
Ich würde sagen, die Bose Companion SIND eine gute Anlage. Wenns dann immer noch schlecht klingt, dann gibt's mehrere Möglichkeiten:

1.) Das Yamaha mal direkt mit der Anlage verbinden (lass GarageBand mal aussen vor).
2.) Technischer Defekt am Ausgang
3.) … und eines ist auch klar: Mit Kopfhörern wird es immer besser klingen
 
H
Huber90
Dabei seit
5. Nov. 2019
Beiträge
3
Reaktionen
0
Hallo hyp408,
vielen Dank für deine Antwort.
Habe das Yamaha auch direkt mit der Anlage verbunden ohne über GarageBand zu gehen.
Bei tiefer Tonlage ist der Ton einfach nicht scharf.
Habe nun über GarageBand im EQ mal die Mitten und Tiefen raus, klingt schon viel besser.
Jetzt frage ich mich nur ob die Bose Anlage auch ihr Geld Wert ist oder ob es keinen Unterschied geben würde wenn ich günstigere 150€ PC-Lautsprecher dran häng.
Für das Geld könnte ich auch Yamaha HS 5 kaufen.
Was meint ihr
 
hyp408
hyp408
Dabei seit
22. Jan. 2010
Beiträge
857
Reaktionen
346
Bestell Dir bei Thomann die HS 5 (oder dann gleich die HS 7) und probier es aus. Wenn es nicht besser tut, kannst Du sie ja wieder zurückschicken. Eventuell würde auch ein externer Equalizer helfen ...
Von reinen Studiomonitoren wie den Yamaha HS Dingern würde ich mir allerdings nicht allzuviel erwarten, die sind so konstruiert, dass Sie den Sound möglichst linear wiedergeben. Und da liegt vielleicht beim YDP 143 das Problem. Das Ding klingt nicht wirklich gut (was man beim Kopfhörersound vielleicht nicht so merkt).
 
H
Huber90
Dabei seit
5. Nov. 2019
Beiträge
3
Reaktionen
0
Habe ich bestellt, bin mal gespannt.
ich gib dann ein Feedback
Vielen Dank
 
Sven
Sven
Dabei seit
31. Mai 2015
Beiträge
1.766
Reaktionen
1.112
Bose und "gut" passt eigentlich nicht in einem Satz zusammen. Vermutlich sind die Bässe bei denen überhöht, weil das der Standardhörer so erwartet. Bumms -> gut.
 
T
Tastensucher
Dabei seit
13. Aug. 2008
Beiträge
298
Reaktionen
215
Mit Lautsprechern von dieser Firma macht man nichts falsch. Die gibt es aber nicht bei Thomann und kosten annähernd genau soviel wie Dein Klavier.

https://www.me-geithain.de/de/

Man kann aber bei der dort angegebenen Adresse Probe hören und sich dann entscheiden.
 
Joerg // PIANOO.de
Joerg // PIANOO.de
Dabei seit
18. Apr. 2019
Beiträge
6
Reaktionen
1
..."Gut" ist ja immer relativ - bzgl. Klangempfinden oder in technischer Hinsicht. Als Multimedia-Anlage am Rechner oder zum Musikhören wird dein BOSE-System bestimmt gut sein, aber am Digitalpiano wird es nicht taugen, da es für die Wiedergabe von Musikinstrumenten-Signal nicht ausgelegt/konzipiert ist.

Studio-Monitore sind eine gute Idee, wobei ich hier nicht nur den Anschaffungspreis, sondern auch die Anwendung im Auge behalten würde. Auf keinen Fall würde ich kleine, billige Boxen kaufen. Es müssen ja nicht gleich Geithains sein (obwohl die natürlich richtig fein sind), aber es dürfen gerne qualitativ gute Studio-Monitore sein.

Vielleicht hilft dieser Ansatz: Ein Einsteiger-Piano wie das YDP-163 wird irgendwann einmal einem neuen, besseren Modell weichen. Gute Studio-Monitore bleiben erfahrungsgemäß länger (und sie klingen auch am nächsten Digitalpiano super, wenn es gute sind!) Da du ja schon mit einer DAW Musik machst, ist diese Orientierung allemal sinnvoll.

Dann wäre da noch die Anwendung: Wo sollen die Monitore/Boxen aufgestellt werden? Auf dem Piano oder möchtest du eine möglichst breite, räumlich wirkende Beschallung? Studio-Monitore im unteren bis mittleren Preisgefüge sind Nahfeld-Monitore. D.h. sie erzeugen das beste Ergebnis im Nahhörbereich. Der geeignete Aufstellort wäre insofern auf dem Piano, links und rechts leicht nach innen angewinkelt sitzt du beim Pianospielen im Sweetspot, so wie mit "großen Kopfhörern". Da du sicher auch die Bässe vom Piano voluminös haben möchtest, sollte der Bass-Lautsprecher nicht zu klein sein.
Gute Erfahrung in Verbindung mit Piano-Sounds habe ich mit Genelec Monitoren gemacht. Aber auch die Yamaha HS sind (vor allem für den Preis) sehr ordentlich - hier würde ich unbedingt die größeren nehmen.
LG, Joerg
 
E
EMoll
Dabei seit
1. Apr. 2015
Beiträge
293
Reaktionen
299
Gute Erfahrung in Verbindung mit Piano-Sounds habe ich mit Genelec Monitoren gemacht.
Sicherlich eine gute, aber auch sehr kostspielige Empfehlung.

@Huber90 Welche Kopfhörer verwendest du Denn?

Was guter Klang ist, ist nämlich sehr subjektiv, und es ist schwer, etwas zu empfehlen. Studiomonitore haben einen einigermaßen linearen Frequenzgang und sind für analytisches Hören gemacht. Das klingt nicht für jeden schön, die meisten Menschen bevorzugen eine sogenannte Badewannenkurve, also angehobene Höhen und Tiefen. Diesen Klang findet man häufig bei Hifi Lautsprechern.
 

Joerg // PIANOO.de
Joerg // PIANOO.de
Dabei seit
18. Apr. 2019
Beiträge
6
Reaktionen
1
@Huber90 Welche Kopfhörer verwendest du Denn?

Was guter Klang ist, ist nämlich sehr subjektiv....

Genau - und mit ähnlichen Worten beginnt ja auch mein Post zu dem Thema. Aber "subjektiv" trifft es noch besser. Da spielt ja auch noch die "äußerst subjektive Hörgewohnheit" mit hinein. Ebenso ist meine Äußerung zu dem Thema nichts anderes als subjektiv.

Eigentlich geht's in dem Thread ja um Monitore, daher möchte ich die Antwort zu den Kopfhörern hinten anstellen. Zu den Genelec Monitoren - ja, die sind kostspielig, aber zu den weiter oben erwähnten Geithains ja fast schon Ramsch-Ware... :-) Eigentlich möchte ich sagen: Es bringt - verglichen mit dem eingangs erwähnten BOSE Multimedia System - rein gar nichts, sich irgendwelche billigen Studiomonitore zu kaufen, mit denen man letztendlich keine Freude hat. Lieber etwas sparen und gute Monitore kaufen. Die ebenfalls genannten Yamaha HS sind gute Studiomonitore für einen extrem günstigen Preis.

In Verbindung mit digitalen Pianosounds habe ich bisher keine guten Erfahrungen gemacht mit 2.1-Systemen. Fullrange-Monitor plus Sub ist okay, aber diese Bass-Woofer/Satelliten-Systeme gehen irgendwie gar nicht. Das kann aber sehr mit meiner Hörerfahrung zu tun haben. Ich finde, diese Systeme tendieren zu diesem "Badewannen-EQ-Klang" - mulmige Bässe und Höhen. Das ist für die Digitalpiano-Wiedergabe schlecht. Der für den Pianoklang essenzielle Mittenklang leidet arg.

zum Thema Kopfhörer:
Ich habe einige Kopfhörer ausprobiert und bin letztendlich bei einem Klassiker geblieben: AKG K702. Der war mal deutlich teurer, heute gibt es den für etwas über 100 Euro zu kaufen. Ich bevorzuge ein offenes System, denn damit kann man stundenlang spielen - mit einem geschlossenen Kopfhörer gelingt mir das nicht. Der K702 ist ohrumschließend und liegt angenehm leicht auf. Eigentlich würde ich gerne den noch mal viel besseren K712 PRO nehmen, aber ich habe mich doch sehr an den K702 gewöhnt. Mal sehen - ist ja bald Weihnachten, der 712 wurde ja auch deutlich im Preis gesenkt :-)
Ein weiterer offener Kopfhörer, den ich am Digitalpiano sehr gut fand: beyerdynamic DT-880 PRO (irrtümlicherweise hatte ich hier DT-770 PRO geschrieben, sorry für die Verwechslung). Das ist ja auch ein Studioklassiker mit gutem Klang. Für den AKG habe ich mich entschieden, da ich mit dem bei meinen Recording-Projekten irgendwie besser zurechtkam. In diesem Zusammenhang konnte ich außerdem feststellen, dass der Höreindruck im Vergleich zu Studiomonitoren recht ähnlich zu sein schien. Bitte nicht verwechseln - ich meine damit nicht: "Das klingt genauso wie Monitor...". Sondern eher das: Wenn man zwischen Kopfhörer und Studiomonitoren abwechselnd hört, dann ist der Höreindruck recht ähnlich. Wie ich finde, eine positive Eigenschaft.

Zu dem Thema Kopfhörer haben wir auf PIANOO.de einen kleinen Übersichtsartikel, den ich gerne in diesem Zusammenhang erwähnen möchte - ich hoffe, das ist okay, wenn ich den empfehle...:
https://www.pianoo.de/kopfhoerer-fuer-digitalpiano-gute-klangqualitaet-begeistert/



LG, Joerg
 
Zuletzt bearbeitet:
virtualcai
virtualcai
Dabei seit
28. Sep. 2010
Beiträge
1.260
Reaktionen
833
Joerg, bei Beyerdynamic meinst Du wohl den offenen DT 880. (Wobei der DT770 für einen geschlossenen auch sehr gut ist, der DT990 hingegen schwächer als die anderen, was auch immer die Zahlen bedeuten sollen)
 
Joerg // PIANOO.de
Joerg // PIANOO.de
Dabei seit
18. Apr. 2019
Beiträge
6
Reaktionen
1
Hoppla - verflixt, natürlich meinte ich den 880. Danke für den Hinweis auf die Verwechslung! Den DT990 habe ich noch nie probiert, wohl aber die beiden anderen Modelle 770 und 880.
 
backstein123
backstein123
Dabei seit
10. Juli 2016
Beiträge
396
Reaktionen
364
Ich hab mich bewusst für den DT770 entschieden.
Weil es den DT990 nur mit 300ohm gibt, der macht aber aus meinen kawai cn35 eine Spieldose. :-|
Es ist einfach falsch, wenn du super gut piano spielen kannst, weil der Kopfhörer keine Lautstärke über piano zulässt.
Und noch eine KH verstärker dazwischen schalten, hielt ich nicht für die Lösung.
Der DT770 mit 80ohm finde ich top, und ich höre (im Vergleich zum 990)auch Dynamik in meinen Spiel :super:

Aber warum ich eigentlich frage ;
Gibt ein paar Monitore (so klasse Yamaha hs5) den Klavier sound "besser" (ja ich weiß, subjektiv) wieder als es das verbaute Lautsprecher System kann? :denken:

Ich frag mich halt, mein Klavier strahlt Bässe nach unten und Höhen nach oben ab, vermutlich so wie es ein akustisches Klavier ungefähr tut.
Mit 2 Monitor hab ich dann den ganzen Sound von links /rechts kommend...
 
Joerg // PIANOO.de
Joerg // PIANOO.de
Dabei seit
18. Apr. 2019
Beiträge
6
Reaktionen
1
Das Lautsprecher-System im Digitalpiano vs. Monitore/Boxen - das ist ein komplexes Thema. Es handelt sich um zwei verschiedene Wiedergabe-Konzepte.
Über Monitore klingt das Digitalpiano eher wie eine Studio-Aufnahme und nicht wie ein akustisches Klavier, das man im Wohnzimmer spielt.

Das Thema ist komplexer als man denkt, da wir von einem Digitalpiano erwarten noch mehr erwarten:
- Es soll klingen wie eine perfekte Aufnahme,
- der Kopfhörerklang soll uns in den Konzertsaal hineinversetzen,
- ja - und beim Klavierüben soll es einfach klingen wie ein Klavier im Wohnzimmer.

Es sollte einleuchten, dass das mit zwei kleinen, nach unten abstrahlenden Lautsprechern kaum zu machen ist. Erweitert man aber das Lautsprechersystem, wird's dann aufwendig und teuer, was bei einem Einsteiger-Piano in keinem Verhältnis steht. Zwei nach unten strahlende Lautsprecher sind hier tatsächlich das einfachste und Beste, was man machen kann. Und bei den neueren Modellen wie Kawai CN29/39 oder auch Yamaha Arius YDP144/164 ist schon erstaunlich, was die Hersteller aus diesen Systemen herausholen mit Hilfe von EQ-Profilen, adaptiven Loudness-Funktionen...

Es gibt ja durchaus gute Ansätze, die das Digitalpiano als Schallquelle authentischer klingen lassen. So etwa das Dreikanal-Sampling beim Yamaha AvantGrand, Binaural-Sampling für den räumlichen Kopfhörer-Sound und nicht zuletzt das Transducer-Resonanzboden-System beim Kawai CA98, das eine omnidirektionale Klangabstrahlung bewirkt. Dass wir bei den genannten Systemen dann auch in der Oberklasse unterwegs sind, zeigt, dass dieser Aufwand recht kostspielig ist.

Und ja - eine zu hohe Impedanz beim Kopfhörer ist am Digitalpiano weniger gut - 250 Ohm (wie in dem Fall) gehen dabei noch in Ordnung, finde ich. Aber das Lautstärkeempfinden ist bekanntlich sehr individuell - das muss man ausprobieren.
 
Gelöschte Mitglieder 10077
Gelöschte Mitglieder 10077
Dabei seit
13. Sep. 2015
Beiträge
3.380
Reaktionen
1.814
Es sollte einleuchten, dass das mit zwei kleinen, nach unten abstrahlenden Lautsprechern kaum zu machen ist. Erweitert man aber das Lautsprechersystem, wird's dann aufwendig und teuer, was bei einem Einsteiger-Piano in keinem Verhältnis steht. Zwei nach unten strahlende Lautsprecher sind hier tatsächlich das einfachste und Beste, was man machen kann.

Daß nach unten gerichtete Breitbandlautsprecher eine reine Notlösung sind und auch nicht das Beste, was man machen kann, zeigen Kompaktgeräte mit auf den Spieler gerichteten Mehrwege-Systemen wie Roland FP-90, Yamaha P-515 oder Kawai ES8, insbesondere wenn in das Instrument noch anständig Holz und Metall verbaut wird, wie in einer richtigen Lautsprecher-Box. Im Idealfall HAT das Instrument keinen Lautsprecher, sondern IST einer.

Entsprechend klingen die auch wesentlich besser als die Plastik-"Ghettoblaster" aus der Einsteigerklasse bei nicht wesentlich höheren Kosten.
 
Joerg // PIANOO.de
Joerg // PIANOO.de
Dabei seit
18. Apr. 2019
Beiträge
6
Reaktionen
1
Zustimmung, aber: Einsteigerklasse gibt's für knapp 500 Euro und weniger, die von dir genannten Modelle sind alle deutlich teurer (auch wenn natürlich nicht nur die Lautsprecher, sondern auch Tastatur, Sounds, User-Interface, Verarbeitung dort vom höheren Preis abgebildet werden). Ich bin außerdem nicht von der Bauweise als Stage/Portable Piano, sondern von der Homepiano-Optik ausgegangen. Und dort wird es dann glaube ich schon aufwendig, wenn man Speaker nach vorne/oben abstrahlend einbaut. Kann mir nicht vorstellen, dass so einen Lautsprechergrill wie bei den genannten Modellen bei einem Homepiano jemand akzeptieren würde. Im Grunde will man als Homepiano doch ein Instrument, das möglichst gar nicht nach Technik und Elektronik aussieht (?)
 
Gelöschte Mitglieder 10077
Gelöschte Mitglieder 10077
Dabei seit
13. Sep. 2015
Beiträge
3.380
Reaktionen
1.814
Dieser Thread handelt von externen Lautsprechern für ein Yamaha Arius und nicht von Instrumenten für knapp 500 €.

Wer etwas will, was nicht wie ein Lautsprecher aussieht, wird halt mit dem resultierenden Klang leben müssen. Ansonsten sind die von mir aufgezählten Instrumente nicht für die Bühne gedacht, sondern werden mit passendem Unterstell in Wohnräumen, Kirchengemeinde o. ä. aufgestellt. Die Mobilität ist nur eine Option.
 
 

Top Bottom