erledigt: Burgmüller op 100 - welche Ausgabe ist empfehlenswert ?

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Klaus60

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Hallo zusammen,
ich widme mich demnächst dem Standardwerk Burgmüller op. 100.
Mein Klavierlehrer hat selbst einen älteren Druck.

Kauf:
Hier gibt es ja durchaus unterschiedliche Ausgaben, die sich bereits im ersten Stück bei den zB Bindungsbögen unterscheiden,
und Fingersatz .
Die Noten scheinen überall identisch zu sein. -> siehe PDF, erste paar Takte des No. 1.

Also gehts schwerpunktmäßig um Papierqualität, sauberen , gestochen scharf lesbaren Druck, (eine Prüfung ist bei den low-res Previews nicht möglich) , die Bindung (aufklappbar, Stabilität) , und den Umschlag.

Alternativ habe ich gesehen, dass es auch online bei Musescore eine sehr gute Qualität vom Layout gibt, die aber dann bei bei mir mit sehr einfach mit Tinte ausgedruckt würden.

Kopieren muß ich die Seiten eh, da ich zum Start eines Stücks relativ viel notiere, was dann peu a peu wieder wegkommt, da nicht mehr benötigt.

Wer kennt ein paar dieser unterschiedlichen Fassungen und gibt eine
Empfehlung ?
 

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Wiedereinsteigerin38

Wiedereinsteigerin38

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Hallo zusammen,
ich widme mich demnächst dem Standardwerk Burgmüller op. 100.
Mein Klavierlehrer hat selbst einen älteren Druck.

Kauf:
Hier gibt es ja durchaus unterschiedliche Ausgaben, die sich bereits im ersten Stück bei den zB Bindungsbögen unterscheiden,
und Fingersatz .
Die Noten scheinen überall identisch zu sein. -> siehe PDF, erste paar Takte des No. 1.

Also gehts schwerpunktmäßig um Papierqualität, sauberen , gestochen scharf lesbaren Druck, (eine Prüfung ist bei den low-res Previews nicht möglich) , die Bindung (aufklappbar, Stabilität) , und den Umschlag.

Alternativ habe ich gesehen, dass es auch online bei Musescore eine sehr gute Qualität vom Layout gibt, die aber dann bei bei mir mit sehr einfach mit Tinte ausgedruckt würden.

Kopieren muß ich die Seiten eh, da ich zum Start eines Stücks relativ viel notiere, was dann peu a peu wieder wegkommt, da nicht mehr benötigt.

Wer kennt ein paar dieser unterschiedlichen Fassungen und gibt eine
Empfehlung ?
Ich persönlich würde Wiener Urtext nehmen oder Edition Peters. Wenn Du nur mit Bleistift reinschreibst, kannst Du auch wieder radieren.
 
Albatros2016

Albatros2016

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Ich habe die Wiener Urtext Ausgabe und bin damit zufrieden.

Und in meine Notenhefte schreibe ich mit Bleistift gnadenlos rein, das ist für mich mein Arbeitsheft.
 
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Cheval blanc

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Die Ausgabe „Wiener Urtext“ ist derzeit die einzig verläßliche Ausgabe. Alle anderen mir bekannten Ausgaben sind mehr oder weniger durch nicht näher gekennzeichnete Herausgeber-Eingriffe korrumpiert. Aufschlußreich sind auch die Erläuterungen zu den einzelnen Stücken.

Viel Vergnügen beim Etüdieren wünscht
cb
 
K

Klaus60

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Warum willst du noch extra kopieren? Gerade die Eintragungen sind doch das, was ein Heft adelt - man sieht, dass damit gearbeitet wurde
Step 1: Das Stück wird zerlegt. Für sich wiederholende / ähnliche (Terz..) und kritische Teile des Stückes habe ich verschiedenfarbene Leuchtmarker . und zusätzlich nen Stift für Stellen, die ich öfters falsch spiele. Je länger ich die falsch spiele, desto dicker wird der Pfeil oder das Ausrufezeichen.
Step 2: das Meißte der Eintragungen kann wegfallen . Das erste Blatt hebe ich aber auf - war ja ne ziemliche Arbeit.
 
K

Klaus60

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Danke Euch für die Empfehlungen.
Urtext wird geordert. Mein erstes Notenbuch :).
Bei den verschiedenen Ausgaben: Frech ist es dann schon, im 1. Stück mal gleich die Bögen anders zu setzen
(Urtext: je 1/2 Takt. Weitere Ausgaben: über 2 bzw. sogar 4 Takte)

Ergänzung vom Do., , für die, die auch eine Ausgabe brauchen:
Das Heft ist heute angekommen.
Zusätzlich zu den 25 Stücken ist auf je 15 Seiten deutsch / englisch eine ausführliche Einleitung zu jedem Stück vorhanden - inclusive. ggf. Vorübungen zu dem jeweiligen Stück) sowie weiter vorne auch ne Diskussion zu den Bindungsbögen und sonstigen Abweichungen anderer Ausgaben.
Papier ist für meinen Geschmack etwas weich.
 
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Wiedereinsteigerin38

Wiedereinsteigerin38

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Step 1: Das Stück wird zerlegt. Für sich wiederholende / ähnliche (Terz..) und kritische Teile des Stückes habe ich verschiedenfarbene Leuchtmarker . und zusätzlich nen Stift für Stellen, die ich öfters falsch spiele. Je länger ich die falsch spiele, desto dicker wird der Pfeil oder das Ausrufezeichen.
Step 2: das Meißte der Eintragungen kann wegfallen . Das erste Blatt hebe ich aber auf - war ja ne ziemliche Arbeit.
Wenn man so ein Stück nach ein paar Jahren wieder hervorholt, ist man froh um die alten Eintragungen. Da muss man nicht wieder von vorne anfangen...

Fazil Say hat eine ganze Kollektion Buntstifte:



(Bei YouTube geschaut, hat das Video englische Untertitel...)
 
C

Cheval blanc

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Wenn man so ein Stück nach ein paar Jahren wieder hervorholt, ist man froh um die alten Eintragungen. Da muss man nicht wieder von vorne anfangen...
Wenn man so ein Stück nach ein paar Jahren wieder hervorholt und arbeitet man mit einen „jungfräulichen“ Notentext (darf man so etwas überhaupt noch sagen, oder bin ich da schon sexistisch?), dann ergeben sich wohlmöglich ganz neue Sichtweisen auf das Stück. Vielleicht sind die alten Fingersätze ja doch nicht so brauchbar, wie einmal schien. Und will man sich jedesmal über die unqualifizierten Kommentare ärgern, die man sich damals notiert hat?
 
E

Edeltraud

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hm - wenn ich so ein Stück nach ein paar Monaten (Jahre geht bei meiner Spielpraxis noch nicht) schaue ich im ersten Durchgang nicht auf die Fingersätze, sondern versuche so viel wie möglich aus dem Langzeitgedächtnis zu reaktivieren. Ähnlich wie beim Vom-Blatt-Spiel. Unqualifiziert sind Kommentare meiner Meinung nur dann, wenn sie von einem KKL kommen. Ansonsten stehen sie in einem Kontext der zum damaligen Spielniveau passt. Da ist es schön, wenn mancher Kommentar in der Zwischenzeit überflüssig (weil verinnerlicht) wurde und spiegelt auch den eigenen Lernfortschritt.

Fingersätze brauche ich nur so lange bis ich den Notentext verinnerlicht habe. Der mag sich mit fortschreitender Spieltechnik auch anpassen, was meiner Meinung nach gut und richtig ist.

Im übrigen liebe ich meine "alten" Klavierauszüge für die eingetragenen Bonmots der Chorleiter. Die sind auch nach Jahren noch eine schöne Erinnerung.
 
 

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