Einspielen

Dieses Thema im Forum "Klavierspielen & Klavierüben" wurde erstellt von steffin, 16. Dez. 2006.

  1. steffin
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    steffin Guest

    gelöscht..
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 26. Jan. 2012
  2. Thomas87
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    Thomas87

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    Hi.
    Ich übe Schnelligkeit und Tonleitern, indem ich schnelle Stücke mit Tonleitern (am Anfang) spiele. :wink:
    Bei mir im Klavierunterricht ist es genauso: kein Einspielen, keine Tonleitern, keine Fingerübungen. Stört mich aber auch nicht; bin es ja nicht anders gewohnt. Und es funktioniert wunderbar.

    Wenn du deine Tonleiterübungen in Klavierstücken wiederfindest, kannst du ein neues Stück lernen und gleichzeitig deine Tonleiter spielen.
    Beispiele wären der Minutenwalzer von Chopin oder ein gewisses Impromptu von Schuber (hab es grad nicht bei der Hand).

    MfG Thomas
     
  3. Christoph
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    Christoph

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    Das ist aber nicht ok. Ich würde meinen Lehrer mal drauf ansprechen und wenn der sagt das ist normal so dann würd ich ihn wechseln.
     
  4. pigface joe
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    pigface joe

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    also früher habsch vorrangig tonleitern gespielt un allen möglichen tonarten, aba jetz spiele ich meistens kleine oder größere etüden zum einspielen!!!
     
  5. Klavirus
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    Klavirus

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    Ich hab immer eine bestimmte Tonleiter, die ich am Anfang absolvieren muss, vorher gehts nicht los. Tonleiter über 4 Oktaven in 8 verschiedenen rhythmischen Varianten und Dreiklang mit Umk. in 6 Variationen (nur beidhändig nebst Gegenbew., sonst würde es ja ewig dauern) . Das Ganze nimmt dann schon mal so 6 Minuten in Anspruch. Wenn die Zeit knapp wird, krig ich auch mal einen Teil erlassen.

    Aber dann ist man warm. Zu Hause spiel ich mich mit auswendigen Stücken warm, die Tonleitern kommen mal so zwischendurch, wenn ich Lust hab...


    Klavirus
     
  6. Franz
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    Franz Guest

    Das kann man pauschal nicht beantworten.

    Ich persönlich verzichte auf "einspielen" mit Fingerübungen. Ich habe so wenig Zeit zum Üben, dass ich gleich an den Stücken arbeite.

    Ich halte es dabei wie beim joggen. Ich laufe am Anfang langsam und entspannt. Wenn ich "warm" bin, schalte ich locker einen Gang höher.

    Der Vergleich hinkt, denn Klavierspielen hat nicht so viel mit Sport zu tun, wie oft vermutet wird.

    Eine "technische" Übung macht nur Sinn, wenn sie mit einer konkreten musikalischen Aufgabe verbunden wird. Wenn ich an der Technik arbeite, benutze ich in aller Regel Abschnitte aus den Stücken, also richtige Musik. Hier fällt es leichter interessiert und daher konzentriert zu bleiben.

    In diesem Sinn unterrichte ich auch meine Schüler.

    Manchmal benutze ich dennoch bei Anfängern einfache Übungen wie z.B die ersten paar von Hanon.

    Was ist der Vorteil von diesen Übungen? Sie sind leicht zu merken und geben ein schnelles Erfogserlebnis.

    Ich forciere allerdigs nie das Tempo, sondern stelle eine konkrete musikalische/dynamische Aufgabe.

    Z.B. bei Hanon Nr. 1:
    nach oben sanftes aber hörbares Crescendo, abwärts Decresc.

    Durch die Schulung des Gehörs und des Gefühls für feine dynamische Abstufugen die Feinmotorik derart entwickelt, dass die Finger wie von selbst "schnell" werden. Und dazu mit größter Entspannung und völlig stressfrei. Das ist nicht nur meine Erfahrung. Man kann dies in der Fachliteratur nachlesen z.B. bei Neuhaus, Leimer/Gieseking u.a.

    Wenn der Schüler die ersten Hürden genommen hat und ein paar einfache Stücke z.B aus der russischen Klavierschule flüssig spielen kann, braucht er eigentlich keine reinen "Fingerübungen" mehr. Wohldosiert werden aber Etüden studiert.

    Um Tonleitern zu üben, gibt es unendlich viel richtige Literatur.
    Etüden aus der russischen Klaviereschule, die einfacheren aus Czernys Schule der Geläufigleit. Die gängigen Sonatinen (Clementi & Co, schöner aber schwerer sind die "Wiener Sonatinen" von Mozart, alle klassischen Sonaten usw., ja sogar Gassenhauer wie "Für Elise" (halte ich übrigens für große Musik, kein "Schülerstück") schulen auch die "Geläufigkeit"


    mit freundlichen Grüßen
    Franz Titscher, Klavierlehrer in München
     
  7. Tamerlana
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    Tamerlana

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    In der Klavierstunde habe ich meistens keine Zeit, mich erst einzuspielen - je nach Kälte der Finger ist dann auch das Resultat beim ersten Durchgang :evil:.

    Zuhause spiele ich mich mit bereits gelernten Stücken ein, oder ich beginne gleich mit dem zu übenden Stück. Ich hatte meinen Lehrer mal gefragt, ob Fingerübungen sinnvoll wären, doch er ist offenbar kein Fan davon. Trotzdem habe ich auch mal Fingerübungen von Hanon ausprobiert (nur erst die ersten paar). Die schiebe ich zwischendurch auch mal ein, je nach Lust und Laune. Wenn ich aber jedes Mal Hanon-Übungen spielen müsste, würde mir das schnell verleiden :roll:.