Digitalpiano?


C
chris88
Dabei seit
19. Nov. 2008
Beiträge
3
Reaktionen
0
Endlich habe ich die Schule nun hinter mich gebracht. Aber ich habe mir fest vorgenommen, bevor ich mit meinem Studium beginne, Klavierspielen zu lernen. :keyboard:

Da das Raumangebot in meiner Wohnung nicht gerade berauschend ist (und das ist es wirklich nicht :() habe ich mir überlegt, ein Digitalpiano zuzulegen, da es doch leicht zu verstauen ist.

Nun zu meinen Fragen :confused::
Ist es überhaupt ratsam, mit einem Digitalpiano zu beginnen?
Ist es möglich, sich das Klavierspielen auch ohne Lehrer anzueignen? (zeitgründe)
Und hättet Ihr vielleicht ein paar Tipps welches Piano ich mir für den Anfang kaufen sollte (es sollte nicht zu teuer sein)?

Ich weiß, dass sind viele Fragen, aber ich möchte mich schon im Vorraus für alle Antworten bedanken. ;)
LG
 
F
flynox
Guest
Hi Chris88,

auf jeden Fall ist es besser auf einem Digitalp. spielen zu lernen als gar nicht. Ich hab vor ca. 2 Jahren nach jahrzehnte langer Pause auf einem Digitalpiano wieder angefangen und hab gute Fortschritte gemacht. Wirklich gut am Digi ist, dass ueber Koepfhoerer solange man will und zu den unmoeglichsten Zeiten gespielt werden kann.

Wie lange hast Du noch bist zum Start des Studiums? Ich frag das nur, weil man Klavierspielen nicht in zwei Monaten lernt, sondern es wohl als Lebensaufgabe betrachten kann.

Gruessle
Wolf.
 
B
Bachopin
Dabei seit
5. Nov. 2008
Beiträge
2.475
Reaktionen
268
Hi,

grad am Anfang würde ich aber einen Lehrer schon empfehlen.

Aber du kannst es ja mal probieren, ich bin nach einer Fortgeschrittenen-Ausbildung vor etlichen Jahre inzwischen auch Autodidakt.

Eine gute Beginner Schule, weil die gleich die koordinierten Bewegungen schult, ist:

Klavier-Choreographie von Seymour Bernstein

Mein Digitalpiano Preis/Leistungs Favorit: Casio Privia px120.

Gruß
 
C
chris88
Dabei seit
19. Nov. 2008
Beiträge
3
Reaktionen
0
Danke für die schnellen Antworten.
Natürlich weiß ich, dass ich nicht ein einem halben Jahr perfekt Klavier spielen werde können, aber ich möchte in dieser Zeit zumindest soweit kommen, dass ich ohne Hilfe auch immer schwierigere Stücke spielen kann und mir bis dahin zumindestens die Basics aneigne.
Ich hab mal gelesen, dass gewisse digpianos gleich wie ein klavier zu spielen sind (widerstand der tasten etc.) trifft das auf das casio auch zu oder ist es nicht unbedingt notwendig (möchte später schon auf einem richtigen klavier spielen können)?
LG Chris
 
B
Bachopin
Dabei seit
5. Nov. 2008
Beiträge
2.475
Reaktionen
268
Hi,
alle Digitalpianos haben eigentlich das Ziel, wie eine echtes Klavier zu klingen und zu spielen sein.

Das px120 ist ein Preis/Leistungs-Tip. Es ist für den Preis relativ nah am Klavier (Klang und Tastatur).

Ein Digitalpiano, egal wie teuer, wird aber nie ein echtes Klavier ersetzen können, weil einfach die gesamte mechanische Auslösung und die Erzeugung des Klanges durch echte Saiten fehlt.

Gruß
 
mad83
mad83
Dabei seit
28. Dez. 2006
Beiträge
71
Reaktionen
3
Hi!

Ich kann dir die folgenden beiden Stage-Pianos empfehlen, da ich auf beiden schon gespielt habe. Die Tasten sind entsprechend gewichtet und ein Spiel wie auf einem echten Klavier oder Flügel ist möglich.
Zur Frage ob überhaupt E-Piano oder nicht: Lieber übe ich auf einem guten E-Piano als auf einem schlecht eingestellten, verstimmten Steinway-Flügel.

- Yamaha P-140 (Kostenpunkt 1000,- EUR - weniger würde ich für ein Digitalpiano auch nicht ausgeben)

- Kawaii MP 5 (ca. 1250,- EUR)

Über Casio wäre ich gezwungen, mich negativ zu äußern, tu dies jetzt aber bewusst nicht, weil ich's nicht mit Sicherheit sagen kann.

Zum Thema Lehrer: unbedingt.
 
C
chris88
Dabei seit
19. Nov. 2008
Beiträge
3
Reaktionen
0
Danke nochmals für die raschen Antworten. Hat mir echt weitergeholfen. :)
LG Chris
 
B
Bachopin
Dabei seit
5. Nov. 2008
Beiträge
2.475
Reaktionen
268
Hi mad83,

ich fand die Casio Pianos bisher auch nicht gut.

Aber ich hab' es mal probegespielt und mit Yamaha und Roland verglichen.
Und da war das px120 gar nicht schlecht. Ich fand es sogar ausgesprochen gut, aber es ist auch eine Geschmacksfrage.

Ausserdem ist das px120 deutlich billiger, deswegen Preis/Leistungs-Tip.

Ich hab's mir jetzt als Übepiano und für den Urlaub (wiegt nur 12kg, erstaunlich) zugelegt.

Gruß
 
fisherman
fisherman
Dabei seit
3. Dez. 2007
Beiträge
21.152
Reaktionen
9.345
Lieber übe ich auf einem guten E-Piano als auf einem schlecht eingestellten, verstimmten Steinway-Flügel.

nana...

@chris88: Gerade weil Du erst mal ohne Klavierlehrer (und somit ohne Klavier) starten willst, ist gegen ein Digi gar nix zu sagen. Die Probleme entstehen eher beim Wechseln und der damit einhergehenden Unzufriedenheit mit dem Digi.
Auch die Investition ist nicht futsch, wenn Du Dir mal ein echtes kaufst, weil das Digi selbst im einsamen Einfamilienhaus seine Berechtigung hat (nächtliches Üben). Ich habe beides und beutze das Digi immer noch zu ca. 10-20%. Wichtig ist m.E. vor allem anderen, dass die Tastatur sich möglichst ähnlich anfühlt (Druckgewicht, etc). Ab da wirds aber subjekiv. Ich (subjektiv!!!!) empfehle die höherwertigen Tastaturen von Kawai - die sollte z.B. im genannten MP 5 drin sein.
Wenn Die Finanzen nicht reichen - musst Du eben Kompromisse eingehen. Hier im Forum wird das Casio recht gelobt - ich kann aber dazu nix sagen.

M.E. ist ein späterer Wechsel zum echten Klavier ziemlich unproblematisch, weil es eine Bereicherung der Ausdrucksmöglichkeiten darstellt - umgekehrt ist es schon eher frustrierend.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
E
Eugenia
Dabei seit
17. Jan. 2008
Beiträge
19
Reaktionen
0
Kann dir ein sehr guten Tipp geben, habe mein E-Piano YAMAHA YDP 113 sehr günstig bekommen.

Denn es war 1 Jahr vermietet und kostet jetzt statt EUR 899,-- nur 499,--

War am Anfang skeptisch, kaufe nämlich ungern gebrauchte Sachen deshalb rief ich bei einer Firma an die gebrauchte Klaviere und E-Pianos verkaufte. Fragte dort ob der Preis der mir Angeboten wurde fair ist und ob es sich lohnt ein gebrauchtes E-Piano zu kaufen.

Der Verkäufer meinte das 1Jahr für ein E-Piano kein Thema sei und das der Preis auch ok sei.
Währe zwar kein Schnäppchen aber überteuert sei es auch nicht.

Ich habe es gekauft bei: Pianohaus Harke GmbH

PS: Ein Klavier ist immer besser und kling schöner als ein E-Piano.
Aber dafür hat ein E-Piano auch seine vorteile keine Nervigen Nachbarn den ein Klavier ist sehr laut, kannst spielen wie lange du willst und wie oft du willst.
 

B
Bachopin
Dabei seit
5. Nov. 2008
Beiträge
2.475
Reaktionen
268
Hi mad83,

da hast du definitiv recht.
Diese idiotischen alten, ausgeleierten und verstimmten Gebraucht-Klaviere, die sich die Leute zum Teil zulegen. Da ist jedes Digi Paino besser.

Aber: Ein gutes, gestimmtes, intoniertes Klavier ist immer besser als ein Digi Piano. Das was ich meine kostet allerdings min. 5000Eur.

Gruß
 
fisherman
fisherman
Dabei seit
3. Dez. 2007
Beiträge
21.152
Reaktionen
9.345
Diese idiotischen alten, ausgeleierten und verstimmten Gebraucht-Klaviere, die sich die Leute zum Teil zulegen. Da ist jedes Digi Paino besser.
Aber: Ein gutes, gestimmtes, intoniertes Klavier ist immer besser als ein Digi Piano. Das was ich meine kostet allerdings min. 5000Eur.

Da wir hier im Anfängerforum sind, kann ich das so nicht stehenlassen.

Ja, ausgeleiert und verstimmt ist sch...; Gebraucht- und alt sind es aber nicht zwingend. Ich habe auf alten Klavieren/Flügeln gespielt, die ein Traum waren. Und es es gibt durchaus Gebrauchtklaviere, die deutlich unterhalb der 5000er Grenze liegen und die Klassen besser sind als das tollste Digi! Das gilt auch für neue Klaviere (Einzelstücke !!!). Es kommt immer drauf an, wer was mit welchem Anspruch spielen will/kann. Ein Ragtime-Könner zaubert die tollsten Sachen aus alten Blechkisten. Einen Satie möchte ich darauf natürlich nicht spielen...

Letzterer zeigt übrigens jedem Digi die Grenze und macht den Unterschied gaaaaanz deutlich. Auch den zwischen Klavier und Klavier...:D
 
Guendola
Guendola
Dabei seit
27. Juli 2007
Beiträge
4.408
Reaktionen
10
Ich will mir ja so schnell wie möglich einen Flügel kaufen. Das liegt aber nicht nur daran, daß ein Digitalpiano kein Flügelersatz ist, sondern auch daran, daß ich nach langer Pause überhaupt wieder angefangen habe - und zwar auf einem Digitalpiano. Und dabei habe ich große Fortschritte gegenüber früher gemacht, mal ganz abgesehen von den ersten Wochen, in denen ich erstmal wieder auf den früheren Stand kommen mußte. Diese Fortschritte sind ebenfalls auf Flügeln und Klavieren deutlich hörbar, das Digitalpiano hat also bisher seinen Zweck erfüllt. Es handelt sich übrigens um ein Yamaha YDP-131. Es ist (war?) das günstigste Digitalpiano von Yamaha und gegenüber Clavinova und anderen Digitalpianos von Yamaha vermisse ich weder klanglich noch spieltechnisch irgend etwas.

Was mir bislang noch in allen Foren fehlt, wäre eine rationell nachvollziehbare Auseinandersetzung über die Auswirkungen, die die verminderte Ausdrucksfähigkeit eines Digitalpianos gegenüber Klavieren und Flügeln speziell bei Anfängern hat. Aber anscheinend ist das eine reine Glaubensfrage. Ich bin bei solchen Diskussionen immer gespalten, denn einerseits kann ich mir schon vorstellen, daß eine große Klangbandbreite auch zu mehr Experimentierfreude führt, andererseits habe ich auf extrem schlechten Instrumenten Gitarre gelernt und wußte immer, woran der Klang krankte. Die erste "richtige" Gitarre war dann sozusagen der Himmel auf Erden und ich habe mich im nu an die neuen Möglichkeiten gewöhnt. Das würde allerdings dafür sprechen, daß ein Digitalpiano keine Gefahr darstellt, bleibt also nur noch der "weiche Anschlag", aber damit könnte es sich ähnlich verhalten.
 
B
Bachopin
Dabei seit
5. Nov. 2008
Beiträge
2.475
Reaktionen
268
Hi Guendola,

versachlichung tut gut:

Sachliche Nachteile/Unterschiede zum echten Klavier:

1.) die Lautstärke (LS) eines DigiPianos ist völlig unabhängig vom Anschlag regelbar.
Dadurch findet keine gehörmäsige Normug der LS mit der angewendeten Anschlag-Geschwindigkeit (ppp-fff) statt.
Meistens wird das Digi-Piano leise eingestellt, man kann dann eigentlich gar kein echtes fff spielen und die Schwierigkeit ein echtes ppp zu Erreichen fällt weg.

2.) Der erfühlbare Auslösepunkt der Klaviermechanik fehlt.

3.) Der Klang ist statisch aufgezeichnet (Samplingtechnik) und verändert sich nicht bei Neu-Anschlag oder durch externe Einflüsse wie beim Klavier (passt sich nicht an).

4.) Der Klang wird durch Lautsprecher erzeugt. Ein Lautsprecher kann den Klang einer echten Saite nur simulieren.
Anmerkung: Wenn man aufgezeichnete echte Klaviermusik (CD, etc.) mit dem Klang eines Digi-Pianos vergleicht, ist dieser Unterschied nicht mehr vorhanden, da dann beides mit Lautsprechern wiedergegeben wird. Dadurch kann sich dann das Digi-Piano im Vergleich gut anhören.

Gibt bestimmt noch mehr.
Bitte ergänzen.

Gruß
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
fisherman
fisherman
Dabei seit
3. Dez. 2007
Beiträge
21.152
Reaktionen
9.345
...ich denke, Guendola geht es mehr um die Auswirkungen, als um die spieltechnischen Fakten - sie ist da, glaube ich, ohnehin bestens informiert :D.

Ich fürchte aber, dass diese Auswirkungen vom Spieler abhängen. Ich persönlich sehe es ähnlich wie Guendola (Beispiel Gitarre) und bin fest davon überzeugt, dass man ohne weiteres Klavierspiel auf einem guten Digi lernen und praktizieren kann. Ein Wechsel zum Piano/Flügel geht nämlich mit einer drastischen Steigerung der Ausdrucksmöglichkeiten einher, die von normal musikalischen Menschen realativ schnell und mit großer Freude ausprobiert und angewandt wird.

Umgekehrt ist das Problem größer, da die Ausdrucksmöglichkeiten dann reduziert werden. Dies kann gerade von Anfängern nicht durch technischen Können kompensiert werden.

Wenn ich dennoch stets das echte Klavier empfehle (solange es Finanzen/Wohnsituation) zulassen, dann hat das einen einfachen Grund: Wieso soll man sich unnötig beschränken?
 
fisherman
fisherman
Dabei seit
3. Dez. 2007
Beiträge
21.152
Reaktionen
9.345
@ bachopin:

in Ergänzung zu Deiner Liste:

5) Häufig kann das Pedal nur zwischen AN und AUS unterscheiden, evtl auch Halbpedal. Weitere Nuancierungen sind m.W. nicht möglich.

6) Ähnliches gilt für die Anschlagdynamik, die von den Herstellern oft in so vielen Stufen angegeben wird, dass man davon überzeugt ist, das diese dem Klavier in nichts nachstehe. In der Spielpraxis erweist sich das jedoch als Augenwischerei.

7) Echte Könner sind in der Lage, den Klang des Klaviers (fragt mich bloß nicht, wie) so zu nuancieren, dass ein und dasselbe Klavier einmal weich und sonor klingt, ein anderes Mal aber Cembalo ähnlich klingt. Das geht am Digi nicht. Aber dafür kann man ja den Sound verstellen :D
 
Guendola
Guendola
Dabei seit
27. Juli 2007
Beiträge
4.408
Reaktionen
10
Sachliche Nachteile/Unterschiede zum echten Klavier:

Mir ging es aber um die Nachteile für Anfänger, also darum, was den Lernfortschritt behindern kann.


1.) die Lautstärke (LS) eines DigiPianos ist völlig unabhängig vom Anschlag regelbar.
Dadurch findet keine gehörmäsige Normug der LS mit der angewendeten Anschlag-Geschwindigkeit (ppp-fff) statt.

Eine "Normung" gibt es nur pro Instrument, jedes akkustische Klavier oder Flügel reagiert anders. Sich selbst auf das heimische Instrument zu "normen" wäre also eine große Einschränkung, ganz egal, was man hat. Davon abgesehen haben Digitalpianos einen dynamischen Anschlag, der Zusammenhang Anschlag / Lautstärke ist also da. Vielleicht verwechselst du Digitalpianos mit billigen Keyboards, wo das nicht gegeben ist.

Der fühlbare Auslösepunkt fehlt auch bei vielen Klavieren und sogar bei Flügeln.

Anmerkung: Wenn man aufgezeichnete echte Klaviermusik (CD, etc.) mit dem Klang eines Digi-Pianos vergleicht, ist dieser Unterschied nicht mehr vorhanden, da dann beides mit Lautsprechern wiedergegeben wird. Dadurch kann sich dann das Digi-Piano im Vergleich gut anhören.

Aber nur Ton für Ton. Die Lebendigkeit eines akkustischen Instruments fehlt beim Digitalpiano nun mal, und das ist sozusagen die Seele der Musik. Die kommt auch über Lautsprecher zur Geltung, wenn sie genutzt wird. Natürlich kann auch ein Klavier "tot" klingen. Ein Anfänger wird die Bandbreite der Möglichkeiten nicht nutzen können aber er kann ja auch nicht so präzise anschlagen, also führt das Klavier dann quasi ein Eigenleben.
 
Phönix
Phönix
Dabei seit
26. Jan. 2008
Beiträge
64
Reaktionen
0
- Yamaha P-140 (Kostenpunkt 1000,- EUR - weniger würde ich für ein Digitalpiano auch nicht ausgeben)

- Kawaii MP 5 (ca. 1250,- EUR)


Zum Yamaha P-140 - hab ich selber, find ich sehr klasse, brauch es auch, einmal bei einem Improvisationsworkshop, da war kein Klavier o.ä. zur verfügung, hatte mit dem Digi trotzdem meinen Spaß. Der Ton des P-140 ist eigentlich recht gut (sehr gut für ein DigiP.) und das pedal ist auch bei zwei von drei "Klaviertönen"(also den möglichen Tönen die man einstellen kann) sehr gut nachempfunden; mit der Bemerkung, mir scheint es so, dass man den Klanglichen Unterschied ob mit oder ohne Pedal nut mit Kopfhöhrern oder wenn das Piano an einem Verstärker hängt wirklich gut hört.

Von Kawaii hat meine KL ein Digi und da bin ich skeptisch, die Tasten waren sehr schnell zu "weichgespielt" der Klang war keine Ohrenfreude und auch die Toneinstellungen Orgel und Chembalo waren mit der Anschlagdynamik lauter und leiser; - also komplett unrealistisch nachempfunden. ...

... könnte noch mehr sagen aber ich denke auch die von Kawaii haben bestimmt bessere Digitalpianos als dieses ist.

Im vergleich:

... meine Pro's:

;) Auf dem Piano kann man sich aufnehmen, man hört mehr der eigenen Fehler, wenn man sich dabei nicht aufs Spielen konzentriert. Interessant ist es auch diese Aufnahmen ein paar Tage oder sogar ein zwei wochen später zu hören.

- Speziell mit den Kopfhöhrern kann man klangliche unterschiede von zwei verschiedenen Aufnahmen des selben Stückes sich selber sehr verdeutlichen.

;) Ich denke es ist gut gewisse Stücke vorwiegend Polyphone (zB Händel, Bach) mal mit Chembalo/Orgel - als Soundeinstellung zu Spielen, eben so, wie sie früher gespielt wurden (ist eine klangliche Erfahrung), man kann auch am Klaviersound den Anschlag regulieren und sogar ausschalte, denke aber das sollte man nicht weil es eigentlich ins Gefühl beim Spielen übergehen sollte (also dass man selber mit konstantem anschlag spielt).

- Platzsparend ist es natürlich, und es hört einen keiner mit den Kopfhörern, wobei ich mag es mehr, wenn ich manchmal gewisse Leute dann nicht mehr Hören muss... - einfach gut zum konzentriertem Üben!!!

- Zitat meiner Lehrerin: Öfter mal sollte man auf einem Klavier üben dass weniger Qualität beim Spiel wie auch im Klang hat als dass, das man für den Vortrag verwendet.

Meine Con's:

:( Das Erlibnis zu spielen ist wesentlich geringer als auf einem ganz geöffnetem Flügel (denke dass ist dass selbe als würde man sagen bei einem ganz gefülltem Konzertsaal!?)

- Du solltest dich jetzt nicht zu sehr auf ein Modell fixieren sondern eher Selber testen, mein DigiP hat zB einen ähnlichen anschlag wie der Flügel von Kawaii, der im Zimmer meiner Lehrerin steht, beide allerdings sind völlig anders als der Anschlag des Böhsendorfers im Konzertsaal. Aber ich mag den weichen Anschlag des Böhsendorfers eigentlich lieber und so hab ich mich auch sehr gut an einen etwas härteren gewöhnt; vor allem sind die Tasten auch viel tiefer zu drücken um überhaupt zu spielen.

- Stimme auch den meisten anderen Kontrapunkten zu, die vorher genannt wurden.

Meine Lehrerin spricht manchmal ein Zitat einer Pianistin (leider kann ich mir nie den Namen merken): ein guter Pianist spielt überall!

Die spielte scheinbar sogar auf Flügeln, die nicht besaitet waren!
 
B
Bachopin
Dabei seit
5. Nov. 2008
Beiträge
2.475
Reaktionen
268
Hi,

weil andere Digi Pianos (>1000 Euro) genannt wurden, die ich auch schon ausprobiert habe, nochmal mein Preis/Leistungs Tip:

Casio px120 ca. 600Euro
und nur 12 kg, wenn's transportabel sein muss (Urlaub).

Gruß

Ich bekomme übrigens Tantiemen von Casio ;-)
 
 

Top Bottom