Digitales oder akustisches Klavier für Anfänger? Welches? Späterer Wechsel?

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ich bin kein fortgeschtittener Spieler, geschweige denn Klavierlehrer oder sonstwie Profi, meine Aussagen sind also immer unter diesem Aspekt zu betrachten.

Ich halte dieses ganze Gerede um das Verderben des Anschlags an einem Digipiano für wenig zielführend.
Es mag ja sein, dass man an einem schönen Steinweg-Flügel einen besseren Anschlag lernt.
Ich sehe dies aber alles sehr pragmatisch: lieber lerne ich Klavierspielen an einem ordentlichen, was nicht unbedingt "teuren" bedeuten muss, Digitalpiano, als herumzujammern, dass ich mir keine 100.000€ ins Wohnzimmer stellen und deshalb überhaupt nicht spielen kann, aus lauter Angst, ich könnte mir irgendeine Spieltechnik ruinieren, die regelmäßig anzuwenden an einem teuren Flügel ich sowieso selten bis gar nicht die Gelegenheit haben werde.
Man muss halt schauen, dass man das Beste aus seiner Situation macht.
Und wenn das Beste halt ein 600€ - Digi ist, dann ist das nunmal so.
Auch damit wird man Klavierspielen lernen können.
Und wenn man dann irgendwann mal im Lotto gewinnt oder eine Nachricht über das Ableben des bislang unbekannten steinreichen Erbonkels aus den USA erhält, kann man sich ja immer noch den Steinweg ins die neue 20-Zimmer-Villa stellen.
Ich gehe jede Wette ein, dass man, wenn man bis dahin einigermaßen spielerisch vorangekommen ist, die Sache mit dem "am Digi ruinierten" Anschlag auch noch hingekriegt.
Bis dahin ist die Diskussionen m.A.n. recht akademischer Natur.
 
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ALP

Guest
@Clavica In meiner Gegend kostet die Miete eines Untere-Mittelklasse-Digitalpianos ca. 100 Euro im Monat und der Mietvertrag läuft mindestens 6 Monate. Hinzu kommen die Kosten für Transport und Auf/Abbau, also insgesamt wären das ca. 800 Euro, falls es nichts wird mit dem Klavierspielen (und daher Mietkauf). Das ist dann doch nicht so wenig und vor allem auch mehr als ein Einsteigerdigi kostet.

@Peter Ich nehme an, dass du das jetzt nur aus Boshaftigkeit geschrieben hast, weil dir das anscheinend Spaß macht, aber dennoch: Ich dachte es ist klar, dass mit dieser nicht ganz ernst gemeinten Phrase verdeutlicht wird, dass es kaum ein Klavier um 50 Euro gibt, das ich mir in die Wohnung stellen könnte. Schon gar keins, das man auch nur irgendwie stimmen könnte. Selbst Klaviere zu reinen Dekozwecken, wo die Hälfte der Tasten überhaupt keinen Ton von sich geben, werden hier bei Antiquitätenhändlern um 200 Euro+ verkauft.
 
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B&J

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Hallo ALP
Ich bin ein 0.- Euro Klavier d.h. meine vorherigen Besitzer wollten mich loswerden, schlimmstenfalls wäre ich auf dem Sperrmüll gelandet. Meine jetzige Besitzerin hat mich aufgenommen ohne zu wissen wie ich klinge, da sie wie du, nicht sicher war ob sie genügend motiviert ist zum Dranbleiben.

Du kennst sichter Tante Google die findet einiges unter dem Suchbegriff "Klavier zu verschenken", vielleicht findest du ja was weil: man bereut oft nicht die Dinge die man getan hat sondern die Dinge die man nicht getan hat. Versuchs doch einfach.

LG
B&J und Barbara

PS: Letzte Woche war der Klavierstimmer wieder mal da und hat mich auf Vordermann gebracht und der fand ich sei gar kein schlechtes Klavier :-)
 
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@ALP

Du bist Deines Schicksals Schmied (soweit man das sein kann). Du kannst Probleme sehen und lösen oder Dich an ihnen ergötzen. Deine Entscheidung.
 
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ALP

Guest
Ich verstehe dieses Forum nicht ganz...

Überall wird sehr davon abgeraten sich einfach irgendein verschenktes Klavier reinzustellen, weil es in der Regel unbrauchbare Klaviere sind. Wie im derzeit aktiven Euterpe-Thread zu sehen ist, sind auch viele zu verkaufende Klaviere (in dem Fall sogar € 1000,-) unbrauchbar. Natürlich gibt es seltene Ausnahmen (@B&J ) oder Glücksfälle, aber ich muss vom Normalfall ausgehen. Vielleicht ist es auch regional unterschiedlich oder wenn man ein ganzes Land absucht. Auch wenn man einfach in Tante Google irgendwas eingibt, wird etwas ausgespuckt. Ich persönlich wohne in einer Großstadt und das scheint die Preise in die Höhe zu treiben, weil es offensichtlich noch für alles irgendeinen Dummen gibt, der das Geld hinblättert. Hier verkaufen Leute 10 Jahre alte Clavinovas um 1000 Euro. Oder das angesprochene Dekorationsklavier um 200 Euro+. Sogar 10 Minuten von mir entfernt verkauft jemand ein Klavier - ein Kleinstklavier mit 90 cm Bauhöhe um 2000 Euro. Ob es noch andere Probleme mit dem Klavier gibt als "verstimmt", ist unbekannt.

Und trotz der üblicherweise bekannten Probleme des günstigen (oder gar gratis) Klavierkaufs aus privater Hand, wird mir jetzt plötzlich zu so etwas zugeraten!

Aber spielen wir das ganze durch - nehmen wir an, in meiner Stadt verschenkt jemand ein Klavier und es wirkt auf mich soweit okay, obwohl mir natürlich jedes Wissen fehlt um das zu beurteilen. Ich zahle also eine Transportfirma um das gratis Klavier zu mir zu schaffen = ca. 200 Euro. Dann lasse ich den Klavierstimmer kommen, damit das C auch halbwegs nach einem C klingt (ich nehme an als Anfänger ist es ganz praktisch, wenn man nicht komplett falsche Töne "einlernt"), kostet nochmal ca. 100 Euro. Der sagt mir, dass das Klavier komplett überarbeitet gehört, es die Stimmung nicht hält, der Reso kaputt ist oder was auch immer. Vielleicht klimpere ich dann noch ein wenig darauf herum (hat schließlich bisher 300 Euro gekostet), aber ob das wirklich Spaß macht? Man wird den Kasten vermutlich bald wieder entsorgen lassen und ggf. durch etwas anderes ersetzen. Ich kenne die Kosten für Klavierentsorgungen nicht, aber ich nehme an mind. so viel wie normaler Transport = 200 Euro.

Alles in allem kostet das geschenkte Klavier also ca. 500 Euro. Um diesen Preis bekommt man bereits ein Yamaha P-45 oder Roland FP-30, das - wie ich annehme - dann doch praktischer und hilfreicher zum Lernen ist als ein Schrottklavier. (An dieser Stelle nochmal ein Danke an die Leute, die zu dieser Variante geraten haben bzw. mich aufgeklärt haben, dass Einsteigerdigis nicht so furchtbar oder gar ruinös sind, wie an anderer Stelle im Forum so oft proklamiert. Ich kenne mich ja nicht aus und musste daher glauben was ich hier gelesen habe.)

Mir ist klar, dass es auch die Alternative gibt einen Klavierbauer zum Klavier mitzunehmen, damit der sagt, ob sich ein Transport überhaupt auszahlt, allerdings macht der das ja auch nicht für lau und da kann sich rasch ein hübscher Betrag für eine Reihe von unbrauchbaren Klavieren akkumulieren.

@Clavica Ahja. Ich weiß jetzt nicht inwieweit mich dieser Gemeinplatz weiterbringen soll, aber gut. Zur etwaigen Problemlösung (= ein Roland FP-30 o.ä. wenn das Geld nach Weihnachten vorhanden ist) habe ich eh schon geschrieben, dass dies ev. ein gangbarer Weg wäre.
 

Barratt

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Alles in allem kostet das geschenkte Klavier also ca. 500 Euro. Um diesen Preis bekommt man bereits ein Yamaha P-45 oder Roland FP-30, das - wie ich annehme - dann doch praktischer und hilfreicher zum Lernen ist als ein Schrottklavier.
Auf diesen einfachen Nenner kann man es grosso modo bringen, ja.

Die vielen Ausnahmen, die es von dieser Regel geben mag - ebenso die Möglichkeit, Geld oder Zeit reinzustecken (und im letzteren Fall mehr Zeit mit Basteln als mit Spielen zu verbringen) - lassen wir bewusst außen vor.

Ich versuche mal, die Beiträge in Deinen Thread zu transferieren.
 
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ALP

Guest
Danke für den Transfer. Es war nicht meine Absicht den ursprünglichen Thread OT zu führen.

Schade, dass der eigentliche Auslöser für die OT-Diskussion, nämlich die Tatsache, dass mein ob des hohen Anschaffungspreises offenbar zu langes Nachdenken (?) über das richtige Digi-Modell für mich von @Peter und anderen als "Ausrede" hingestellt wurde und man generell nicht zimperlich war und ist, gerade wenn sich jemand offensichtlich sowieso schon schwer tut mit dem Thema. Und das ist nicht nur mir aufgefallen im anderen Thread.

Da ich schon vorher ein bisschen mitgelesen habe, ist mir klar, dass der Ton hier zum Teil etwas ruppiger ist als anderswo und das ist halt Pech, wenn das auf einen wunden Punkt trifft. Aber wenn man sich wegen der Finanzierbarkeit sowieso schon nicht besonders gut fühlt, ist es halt nicht so schön lapidare Kommentare zu lesen von wegen man solle doch endlich anfangen, alles Ausreden und andere Hobbies sind auch teuer man solle sich - sinngemäß - nicht so anstellen.

Aber das ist nun egal, ich möchte nochmal all jenen danken, die sich wirklich bemüht haben. Es hat mich gefreut von euch zu lesen und es tut mir wirklich leid, dass sich das alles so verfahren hat, aber ganz offensichtlich ist dieses Forum einfach nicht der richtige Ort für mich. :blume::bye:


Der Ordnung halber, falls noch wer etwas schreibt: Ich kann ab jetzt nicht mehr antworten, da ich meinen Account hier löschen werde.
 
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Gibt es denn wirklich Foren, wo jemand glücklich wird, der derart empfindsam reagiert? Also mitunter geht mir ja der ruppige Ton auch auf den Senkel, aber in dem Fall kann ichs nun echt nicht nachvollziehen. Der Tipp "fang einfach mal an" ist ja nun wahrlich kein Falscher und eher so ein über Jahre gewachsener Allgemeinplatz und kein Angriff.
Bei manchen Leuten würde sogar das Feng Shui Forum den inneren Frieden stören.
 
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Kleine Zwischeninfo:


Aha, Mini-PC-Brick - was es alles gibt. Schafft denn so ein kleiner PC die Datenflut latenzarm zu bearbeiten? Pianoteq braucht wohl 4GB Ram?!
Na ja, so klein wäre wohl etwas gewagt.
Der Speicher würde für Pianoteq reichen, aber der Prozessor ist wirklich net schnell: Intel Celeron N3000
Da könntest Du schnell an Grenzen stoßen. Solche Systeme gibts aber auch mit anderen CPUs.

Lieber eine ordentliche i5 CPU und >=8 GB RAM und eine 250er SSD Platte.

Und eine seperate Soundkarte mit MIDI I/O ist evtl. auch zu bevorzugen.
Es muss nicht gleich eine RME Babyface sein (niedrigste Latenz, Kopfhörerverstärker etc.) - man muss dann halt entsprechend Zielpreiskorridor abstufen.
Mein iMac von 2006 mit Core2Duo Prozessor und 2GB RAM bringt mit Hilfe von Roland UM-One USB-MIDI-Adapter ohne hörbare Zögerung hervorragenden Klang zu den Lautsprechern. Günstiger geht es mit alten Computern auch. :super:
 
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Hey bezüglich des Euterpe Thread,
Das zweite soll mich 250€ kosten und ist top in Schuss.
Den Transport organisiere ich selbst, für das Tragen hab ich Freunde und komm somit auf ca 20€ Sprit und ein Kasten Bier mit ner Familien Pizza.
Sind wir bei ca300€ und das ding steht im Wohnzimmer.

Jetzt kommen da nächsten Monat (nach dem Transport gerne 4-6 Wochen warten) ca 100€ für das stimmen und 200€ für ein paar "dies und das".
600€ ein "gutes" akustisches Klavier.
Kann halt was dauern bis man da was findet und da sind halt Gurken mit bei.
Aber die kauft man dann nicht :)


600€ fangen die Digis neu auch an.

Da muss jeder nach seinem Geschmack und nach seinem Geldbeutel wählen.

Aber lass dir nichts erzählen von "ruiniert durch Digi" oder "ein gutes Klavier muss X tausend Euro kosten".
Das ist alles quatsch und hole Phrasen die behauptet aber nie bewiesen sind.
Genau der selbe unsinn wie "eine echte Stradivari hört man raus".
Nicht nur das es bewiesen unsinn ist, die, die das hören sind nicht du und ich.
Das ist vielleicht ein Izack Perlman, aber verdammt!
Der klingt auf einer Plastik Kinder Geige auch gut!

Wir spielen ein Tasten Instrument!
Wir spielen die Tasten, diese bewegen den Hammer, der trifft die Saiten und Ton.
Die Tasten können aus Blei, Glas, Beton oder Keramik sein.
Wir spielen die Taste, diese bewegt den Hammer und der trifft die Saiten.
Immer!

Und weiter vorne hab ich dir sogar was wichtiges geschrieben :
"wenn das Stück schlecht klingt,liegt es nicht am 800€ Stagepiano" ;-)
Du machst die Musik!
Wie gut du das machst liegt nicht an Instrument oder deinem Lehrer.
Du bist der Faktor.

Du hast in der Zeit in der du hier getippt hast (ich weiß welche Verführung ein forum für einen interessierten Anfänger ist :teufel:) nicht eine Taste gespielt.

Und du musst zugeben, dass ist für ein Klavier forum lächerlich :-(

Geb aus was du ausgeben kannst / willst (ich rate weiterhin zum 1.600€ Modell von egal welchen hersteller!), such dir einen Lehrer und fang an.
Oder lass es einfach! Davon kommt keiner um, du verletzt niemands Gefühle weil du doch keine Lust drauf hast und Schaden nimmt hier auch niemand nur weil du doch nicht ans Klavier willst.

Aber du wirst verstehen.... Das hier ist ein Musiker/ Klavier forum und auch wenn wir wissen das hier viel mehr mit lesen als sich aktiv zu beteiligen..... Du solltest schon mit "spielen" wenn du dich beteiligen willst.

So einen Zahn muss ich dir noch ziehen bevor ich ins Bett muss :

Ich glaub du hast dir ein wenig zu viel TEY und Co rein gezogen und bist dann irgendwie zur "klassischen" Musik gekommen.
Und das klingt so so schön und sieht so leicht aus... Und ja jetzt will ich auch...Und weil...Und immer... Und traum und so....

Das ist verdammt harte Arbeit!
Wir sitzen ausdauernd vor einem Kasten den wir mit aller Macht beherrschen wollen!
Dem wir jedes Stück, jeden Takt und jede Noten mit viel Schweiß und Herz Blut abgewonnen haben.
Die meisten von uns werden niemals auch nur das Niveau der oft belächelten TEY Fraktion erreichen.
Egal ob wir das 600€ Digi oder den 100.000€ Steinway im Wohnzimmer haben.
Wir spielen alle, weil es ein unnatürlich Drang nach Musik ist.
Seh das Klavier spielen, das Musik machen, nicht als so leicht an das du es quasi nebenbei lernst.
Ich investierte jeden (jeden!!!) tag mindestens 1,5 Stunden ins Klavier spielen.
Stehe dafür extra früher auf.
Und glaub mir.... Ich gehöre noch zu den geistig gesunden hier :girl::-D

Du denkst der Klavier Kauf wäre eine Hürde?
Falsch. Das ist noch das leichteste.
Es ist sogar (fast) egal was du dir kaufst.
Am Ende kommt alles aus dir und wenn du gut bist, bist du es auf "meinem" kleinen Euterpe genauso wie auf einem Kawai CS11 oder einem Steinway Flügel.

Aber fang an oder lass es.
Dazwischen ist nichts.
 
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Das zweite soll mich 250€ kosten und ist top in Schuss.
Das freut mich, dass Du zu Deiner Zufriedenheit fündig geworden bist. Viel Freude mit Deinem neuen Klavier. :super:

Den Transport organisiere ich selbst, für das Tragen hab ich Freunde und komm somit auf ca 20€ Sprit und ein Kasten Bier mit ner Familien Pizza.
Sind wir bei ca300€ und das ding steht im Wohnzimmer.
Ich hoffe, dass deine Freunde wissen, wie schwer ein Klavier sein kann und zum Schluß ihr immer noch Freunde bleibt. :lol: Die Transporteure vom Fach waren hyperämisch im Gesicht, nachdem mein Klavier im Wohnzimmer stand.

Da muss jeder nach seinem Geschmack und nach seinem Geldbeutel wählen.
Das ist wohl wahr.

Genau der selbe unsinn wie "eine echte Stradivari hört man raus".
Nicht nur das es bewiesen unsinn ist, die, die das hören sind nicht du und ich.
Ob es da genau zutrifft,wie Du es meinst, wage ich zu bezweifeln. Ein richtig gutes Instrument spürt man beim Spielen. Von den Videos hört man nicht viel Unterschiede, sodass ein Young Chang genauso gut klingen kann wie ein Steinway D.

Der klingt auf einer Plastik Kinder Geige auch gut!
Da muss man die Ansprüche richtig runtergeschraubt haben. Dass etwas gut klingt, hängt von der Konzentration ab, damit man die Musik fühlt. Eine Plastikgeige oder ein Klavier mit schlechtem Zustand oder Qualität kann einem im Laufe der Zeit die Lust nehmen. Sogar der schlechte Klang meines CLP-575 sprach mich nicht mehr an. Ich hab seit Pianoteq wieder Spaß am Digi.

Wenn man sich am Instrument unwohl fühlt, kann man sich nicht auf die Musik konzentrieren.

Ursache zur Konzentrationsstörung kann die Lärmentwicklung als Störfaktor für Nachbarn sein, aber auch schwere Tasten, schlechte/langsame Repetition, Lautstärke der Mechanik, Pedalgeräusche, schlechte Dämpfung und Nachklingen einiger Töne, Stimmhaltung usw. sein. Alles am Anfang ist nicht von Bedeutung, glaubt man. Nach und nach stören einen immer mehrere Sachen.

Der Rittmüller Flügel in der Musikschule hat einen schönen Klang für die Ohren meiner Frau. Ich finde den Flügel grausam und fühle mich befreit, wenn ich wieder zu Hause an meinem Flügel sitze. Ich als Laie höre das einfach. Das kann jeder hören. Auch die, die "Du, ich, er und sie." Vlt. muss man wissen, was zu hören ist.

Nochmals Gratulation zu Deinem Klavier. :super:
 
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Oh du bist zu früh mit dem gratulieren :girl:

Noch ist es nicht meins und das "mein Klavier" bezog sich auf den anderen Beratungs Thread :-)

Natürlich sind unter den Herstellern,Modellen und sogar in der gleichen Serie Unterschiede.
Aber ich denke das "anfangen" ist hier wichtiger als "worauf?".

Natürlich soll es kein Sperrmüll mit Klaviatur sein.
Aber ob nun akustisch oder digital.
Ob nun für 200€ oder für 200.000€ irgendwann muss man anfangen oder es lassen (was die schlechteste aller Alternativen ist).
Ich bin ehrlich :
Ich brauche eigentlich kein akustisches Klavier.
Mein Kawai CN35 würde mich locker noch die nächsten 5 Jahre begleiten, bis ich vielleicht ansatzweise an die Grenze des Instrument komme.
Und bis es "nichts mehr taugt" dürfte das Jahrzehnten vorbei sein.

@Alb
Die Musik kommt zwar aus einem Klavier, gemacht wird sie aber von uns.
Deshalb ist es egal was du für den Anfang wählst.
Du kannst eh noch nichts spielen und von "beurteilen" bist du auch noch so weit weg wie ich.
Hör dir an was für dich gut klingt, wo deine Finger angenehm drauf liegen und wo dein Bauch "ja" sagt.
Thats all...

Und wenn du uns sagst aus welchen Teil der Welt du bist, findet sich hier vielleicht jemand der dich beim Kauf begleitet und der dir zumindest was vorspielen kann :)
 
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Ob es da genau zutrifft,wie Du es meinst, wage ich zu bezweifeln. Ein richtig gutes Instrument spürt man beim Spielen. Von den Videos hört man nicht viel Unterschiede, sodass ein Young Chang genauso gut klingen kann wie ein Steinway D.
Ob schon mal ein derartiger Blindtest bei Pianos gemacht wurde, weiß ich nicht, aber bezüglich Geigen ist dieser Artikel doch recht ernüchternd:
https://www.google.de/amp/www.spieg...t-entzaubert-die-stradivari-a-806748-amp.html
 
 

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