Classic Cantabile oder Thomann?

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EddieDean

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Hallo zusammen.

Ich habe mich auf dem Digitalpiano - Markt etwas umgesehen und zwei Stücke gefunden, die mir soweit gut zusagen.

Einmal das Thomann DP-30 und das Classic Cantabile DP-88.

Von letzterem habe ich hier im Forum bereits gelesen, dass dort wohl jemand ganz zufrieden mit dem Teil sein soll. Wie sieht eure Meinung zu den Dingern aus? Preislich tun sie sich ja nicht viel und mein Budget beträgt leider auch nur etwa 500 Euro (max.).

Dazu noch eine andere Frage: Ist es (aus eurer eigenen Erfahrung) besser / sinnvoller / klanglich schöner, wenn man das Piano via MIDI (evtl. mit USB Converter) oder stumpf über den Kopfhörerausgang an den Rechner anschließt, um sein Gespieltest dort aufzunehmen?

Ich danke euch schon mal im Voraus.

Alex
 
ubik

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Ich würde dir eigentlich von beiden abraten. Ich würde dir raten ein Stage Piano zu kaufen. Aus einem einfachen Grund: Das Möbelstück drumherum kostet auch was und ist eigentlich für nichts zu gebrauchen. Außerdem kannst du ein Stage Piano überall hinnehmen und es nimmt dir nicht so viel Platz weg. (auch ein großer Fehler, den ich gemacht habe)

Und warum willst du extra Geld für 200 Sounds ausgeben (beim Thomann), die du sowieso nie gebrauchen wirst?

Wenn du mal wirklich vorhast klassisch Klavier zu erlernen, rate ich dir generell ab eins von diesen elektronischen Imitaten zu kaufen, sondern ein Klavier zu mieten oder irgendwo zu fragen, ob du dort spielen darfst.
 
EddieDean

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Ich würde dir eigentlich von beiden abraten. Ich würde dir raten ein Stage Piano zu kaufen. Aus einem einfachen Grund: Das Möbelstück drumherum kostet auch was und ist eigentlich für nichts zu gebrauchen. Außerdem kannst du ein Stage Piano überall hinnehmen und es nimmt dir nicht so viel Platz weg. (auch ein großer Fehler, den ich gemacht habe)

Ich möchte es ja nicht mit mir herumschleppen. Ich habe keine "Band" in der ich spiele (also entfallen Transporte zu einem Probenraum oder gar zu Auftritten) und wenn ich bei meiner Freundin bin nehme ich es auch nicht mit, da ich dort sowieso nicht zum Spielen komme.

Und warum willst du extra Geld für 200 Sounds ausgeben (beim Thomann), die du sowieso nie gebrauchen wirst?

Naja... das Thomann ist im Vergleich 25 Euro günstiger. Dafür würde ich die 200 Sounds wohl schon mitnehmen... ;)

Wenn du mal wirklich vorhast klassisch Klavier zu erlernen, rate ich dir generell ab eins von diesen elektronischen Imitaten zu kaufen, sondern ein Klavier zu mieten oder irgendwo zu fragen, ob du dort spielen darfst.

Erfahrene Klavierspieler mögen ihre Meinung über Digitalpianos haben (in der Regel nicht so gut). Würde mir wahrscheinlich nicht anders gehen. Allerdings bin ich totaler Einsteiger (ich lerne zur Zeit auf einem 15 Jahre alten No-Name Keyboard meiner Freundin) und daher sind meine Ansprüche entsprechend niedrig. Verglichen mit dem IST-Zustand wäre wahrscheinlich selbst ein Hemingway eine gelungene Steigerung ;)

Was das "klassisch Klavier spielen" betrifft: momentan möchte ich auf einem halbwegs vernünftigen (und für Einsteiger preislich sinnvollen) Instrument spielen lernen, um erst einmal zu sehen, ob ich längerfristiges Interesse daran habe. Ob ich dann irgendwann mal zur wirklich klassischen Klavierkunst wechseln werde, wird sich dann zeigen. Aber ich denke, bis dahin werden noch einige Weihnachtsfeste ins Land gehen... ;)
 
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robimarco

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Also ich bin ja auch mittlerweile so ein Verfechter von Qualität und gutem Klang aber das hat sich im Laufe der Jahre so entwickelt. Ich hab mich in den letzten Jahrzehnten vom Billig-Keybord über diverse Orgeln und E-pianos zum Schimmel-Klavier "hinaufgearbeitet". Das schöne ist immer das Erfolgserlebnis bei einem Umstieg auf ein höherwertiges Instrument - diese Freude wollte ich nicht missen.

Wenn du damit leben kannst, daß du mit dem billigen Piano spätestens nach ein paar Jahren keine Freude mehr haben wirst, weil du einfach nach etwas besseren aussschau hältst ist die Entscheidung o.k.

Es stimmt, es richtet sich eben alles nach den Ansprüchen. Aber je besser du spielen kannst, desto höher werden auch deine Ansprüche an ein Instrument.

Ich würde daher auch eher für ein Stage-Piano plädieren, da sich diese im Bedarfsfall leichter verkaufen läßt.
 
ubik

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Wenn du damit leben kannst, daß du mit dem billigen Piano spätestens nach ein paar Jahren keine Freude mehr haben wirst, weil du einfach nach etwas besseren aussschau hältst ist die Entscheidung o.k.

Bei mir ist das nach 2 Monaten eingetreten und zwar mit einem viel teureren Piano.

Aber nochmals mein Rat: Kauf dir lieber ein Stagepiano. Nur aus dem Grund, dass allein das Möbelstück einfach einen teuren Preis hat, den du dir einsparen kannst und dafür z. B. eine bessere Tastatur hast.
 
EddieDean

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Vielleicht dieses hier?

Hi.

Ich hatte mir auch schon ein Stage-Piano ausgesucht: das Classic Cantabile SP-3.

Der Vorteil bei dem ist, dass es einen USB Anschluss UND sogar einen SD Karten Slot besitzt. Einziger Nachteil ist (in meinen Augen) der, dass ich dafür einen Ständer extra kaufen muss und dass die Optik nicht so umwerfend ist (ich finde es irgendwie schöner, wenn ein "Piano-Möbelstück" im Raum steht als so ein "Keyboard" auf einem Ständer).

Allerdings lässt sich der Vorteil nicht von der Hand weisen, dass sich ein solchen Stage Piano leichter verstauen lässt...
 
ubik

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Der Vorteil bei dem ist, dass es einen USB Anschluss UND sogar einen SD Karten Slot besitzt.

Hm, wenn du Lernen willst, Klavier zu spielen, dann kannst du auf so einen Schnickschnack verzichten. Die ganzen technischen "Besonderheiten" listen die Hersteller doch nur auf, damit das Gerät auch gekauft wird. Kauf dir lieber ein Stage Piano, dass eine möglichst ähnliche Tastatur eines Klaviers hat und einen Klang, der einem Klavier gleicht. Das Problem bei diesen E-Pianos ist, dass sie IMMER einen schönen Klang haben, egal wie man eine Taste betätigt. Damit kann man nie lernen, Klavier zu spielen.
 
EddieDean

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Was das "klassisch Klavier spielen" betrifft: momentan möchte ich auf einem halbwegs vernünftigen (und für Einsteiger preislich sinnvollen) Instrument spielen lernen, um erst einmal zu sehen, ob ich längerfristiges Interesse daran habe. Ob ich dann irgendwann mal zur wirklich klassischen Klavierkunst wechseln werde, wird sich dann zeigen. Aber ich denke, bis dahin werden noch einige Weihnachtsfeste ins Land gehen... ;)

Wie ich schon geschrieben habe: ob ich wirklich klassisches Klavier spielen möchte, wird sich zeigen, wenn ich beim Spielen irgendwann mal genug Erfahrung gesammelt habe und den Drang zum Klassischen verspüre. Aber aktuell möchte ich einfach auf einem für Einsteiger ohne große Ansprüche geeigneten Instrument spielen. ;)

Der Vorteil eines USB Anschlusses und sogar eines SD Slots ist für mich einfach nur der, dass der Transport auf einen Rechner (in meinem Falle ein Notebook ohne MIDI Port) eine ganze Ecke leichter fällt.
 
EddieDean

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*lach*
Da hast du Recht. Beim Üben hilft einem das nicht weiter. Aber es ist schon ganz nett, wenn man sein Gespieltes leicht auf den Rechner "ziehen" kann um es dann anderen Leuten vorzuspielen ;)

Mal ganz konkret: Welches von den drei Instrumenten würdest du bevorzugen? Preislich tun sie sich ja alle nicht viel...
 
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h.h

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Thomann DP-30, Classic Cantabile DP-88 oder Hemingway ist doch in etwa eine Qualitätsstufe. Kann viel aber nichts richtig.

Ich habe neulich mal ein Kawai CL-25 gespielt und fand dieses für den Preis ganz ansprechend.
Gibt es ab etwa 650,- Euro und ist m.E. die bessere Alternative wenn man Klavierlernen möchte:
Die Dinger können nicht viel haben aber auch 88 Tasten mit ganz tauglicher Mechanik und einen vertretbaren Klavierklang.

Für den ernsthaften Klavierunterricht taug aber nicht einmal ein ein CA-91 oder Yamaha CLP-280. Dafür muss ein echtes Klavier her.
 
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robimarco

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Für den ernsthaften Klavierunterricht taug aber nicht einmal ein ein CA-91 oder Yamaha CLP-280. Dafür muss ein echtes Klavier her.

Das stimmt - aber EddiDean weiß ja noch nicht ob er überhaupt ernsthaft Klavier lernenen möchte. Sogesehen würde ein "billigies" DP für den Anfang auch reichen.

Übrigens, das Roland FP-7 hat auch einen USB-Anschluß. kostet allerdings so um die 1.300,-
 
EddieDean

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Ich habe eben noch folgendes Teil gefunden: ein Casio CDP-100

Taugt das in euren Augen etwas?
 
ubik

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Nein, einfach nur weil es ein Digitalpiano ist :D (jetzt hab ich aber glaub ich wirklich übertrieben...) Aber wenn du schon so ein Mist kaufen willst, dann würde ich dir zu dem Casio raten. Soll angeblich eine gute Tastatur zum üben haben.

Aber warum gehst du nicht selbst in einen Laden und suchst dir einfach eins aus, was dir liegt. Und lass dich nicht vom Verkäufer bequatschen, denn das hab ich auch getan!

Vielleicht solltest du unbedingt mal vorher an einem echten Klavier kurz ausprobiert haben, um dir später ein digitalpiano mit einer einigermaßen ähnlichen Klaviatur zu kaufen. Du denkst jetzt wahrscheinlich, dass das nicht wichtig ist. Aber es seeehr wichtig!
 
EddieDean

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Hehe... ich war gestern Vormittag in einem Musikgeschäft und hatte dort Gelegenheit ein Hemingway DP-201 und ein Yamaha P-85 zu testen. Ich muss sagen, dass das Hemingway zwar schon nicht an die Qualität des Yamaha heran kam (vor allem was die Tastatur betrifft), allerdings empfand ich das Spielgefühl (und auch die Klänge) nicht als so schlecht, wie sie häufig dargestellt werden.

Letzten Endes hab ich mich für das Yamaha entschieden, weil sich die Tastatur doch deutlich besser spielen lässt. Bekommen habe ich es zusammen mit Ständer und 3-er Pedal für glatte 800 Euronen und bin damit vollstens zufrieden :)
 
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h.h

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Glückwunsch zum Digi!

Da brachen wir uns mit Empfehlungen einen ab weil das Ding "...max (!!!) 500,- Euro..." kosten darf und dann blätterst Du 800,- Euro hin.
Klar in dieser Preisklasse redet niemand mehr von Hemingway und Co.
 
 

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