Chopin Walzer op 69/2

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rodine

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Emma

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Hallo Katrin,

zufällig habe auch ich gerade mit dem Walzer begonnen, also ich spiele die Fontana-Fassung, weil sie mir einfach besser gefällt, sie ist auch länger als die Eigenfassung und alles was ich bei Youtube bisher gehört habe, ist es auch die Fontana-Fassung. Eigentlich kann ich längst noch nicht Chopin spielen, aber meine KL lässt mich gewähren und seltsamerweise liegt er mir irgendwie. Habe noch nicht die ersten 2 Seiten durch, mir graut vor den letzten Seiten, dann dann kommen 5(!)Fis als Vorzeichen, das schaffe ich nie! Ich liebe die Walzer von Chopin, und gerade dieser ist sooooo romantisch, also gehen wir ihn an! Wie lange spielst du schon? Ich hab jetzt seit 3 Jahren Unterricht.
LG von
Emma
 
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Emma

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Hallo Katrin,

du hast ja Recht mit dem Chopin-spielen, hab ich mir immer eingeredet dass ich noch nicht soweit bin, oder mich auch nicht getraut. Dachte früher immer, er ist nur für sehr fortgeschrittene Spieler, aber es gibt ja doch ein paar Stücke für uns. Die Prelude op 28/4 kenne ich nicht, werde sie mir aber gleich mal anhören falls ich sie bei Youtube finde. Heute habe ich mir die Eigenfassung angesehen, und sie ist für mich vielleicht auch sogar besser, aber mit der Schnelligkeit habe ich genau solche Probleme wie du. Aber ich bin sicher, das kommt mit der Sicherheit, das macht mir keine Sorgen.
Den kleinen Walzer Nr. 11 habe ich auch als Erstes gespielt (das ist der ohne Op.Zahl), und der ist wirklich süß. Also wir tasten uns beide ziemlich gleich ran, wie mir scheint!
Mit meiner KL komme ich gut zurecht, sie hatte meiner Tochter (12) Unterricht gegeben, die hat bei ihr aber keine Lust mehr, und ich habe jede 2.Woche 30 Min. Unterricht. Sie ist ein wenig von der "alten Schule", finde ich für mich aber optimal, ich möchte keinen unkonventionellen Unterricht, sondern die ganz klassische Schiene, ich brauche klare Regeln und Noten, im Gegensatz zu meiner Tochter! Aber für sie finden wir auch noch einen neuen Lehrer.

Ein schönes Wochenende wünsche ich dir auch!
LG Emma
 
rolf

rolf

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Der gute Chopin, tot aber geliebt von 2 Frauen ;-) !

dass man ihn 1849 beerdigt hat, ist nachweislich belegt und wohl auch nicht mehr zu ändern ;) - aber welche beiden Damen meinst Du? eine Adelstochter, deren Briefchen aus seiner Warschauer Zeit er aufgehoben hatte ("moja bjeda"), eine französiche Adelige namens Aurore Dudevant (die unter dem Pseudonym "George Sand" schriftstellerisch tätig war und innerhalb der Pariser Kulturszene einen von Heine mit sanftem Spott bewunderten Herrenverschleiß pflegte), oder die europaweit gefeierte englische Sopranistin Jenny Lind?
:)
in amoris ist Chopins Biografie gar nicht so leicht aufzuschließen - aber man weiß, daß er mal sehr sehr beleidigt war, als Liszt seine Pariser Wohnung für diverse Treffen mit diversen Bekanntschaften nutzte...
...vermutlich hatte ihn nur (zeitweilig, aber immerhin ein paar Jahre) George Sand wirklich geliebt; man denke an den berühmten Mallorca-Aufenthalt und daran, dass Chopin das "Schlößchen" Nohant sehr gemocht hatte.

Gruß, Rolf
 
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dass man ihn 1849 beerdigt hat, ist nachweislich belegt und wohl auch nicht mehr zu ändern ;) - aber welche beiden Damen meinst Du? eine Adelstochter, deren Briefchen aus seiner Warschauer Zeit er aufgehoben hatte ("moja bjeda"), eine französiche Adelige namens Aurore Dudevant (die unter dem Pseudonym "George Sand" schriftstellerisch tätig war und innerhalb der Pariser Kulturszene einen von Heine mit sanftem Spott bewunderten Herrenverschleiß pflegte), oder die europaweit gefeierte englische Sopranistin Jenny Lind?
:)
in amoris ist Chopins Biografie gar nicht so leicht aufzuschließen - aber man weiß, daß er mal sehr sehr beleidigt war, als Liszt seine Pariser Wohnung für diverse Treffen mit diversen Bekanntschaften nutzte...
...vermutlich hatte ihn nur (zeitweilig, aber immerhin ein paar Jahre) George Sand wirklich geliebt; man denke an den berühmten Mallorca-Aufenthalt und daran, dass Chopin das "Schlößchen" Nohant sehr gemocht hatte.

Gruß, Rolf

Hallo Rolf,

natürlich sind nicht die Damen in seiner Biografie gemeint, sondern nur wir zwei Chopin-Anhängerinnen:kuss: aber wer verliebt sich (zumindest notentechnisch) nicht in ihn? Lt. seiner Biografie war er ja kein eigentlicher "Frauenheld", also man kann ihm ja nicht gerade einige Liebschaften nachsagen, oder? Fast könnte man meinen, dass ihm die Musik immer die erste und wichtigste Liebe im Leben war, die Rolle der George Sand scheint mir auch mehr eine Art Mutterrolle gewesen zu sein, also ich will Chopin nicht den Mythos nehmen, ich spreche es hier nicht aus, er war der Begründer der Romantik, und er war unglaublich. Ich denke, das es nicht wirklich wichtig ist, wie es um sein Privat (Sexual)leben bestellt war, es tut einfach nichts zur Sache, und ich möchte es eigentlich gar nicht genau wissen. Allein seine Musik ist das, was bleibt, und was weiterleben wird, und die ist einfach nur überirdisch.
LG
 

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