BWV 572

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MartinH

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Habt ihr Lieblingsversionen - warum?
Höre gerade einige durch, da ich es an für sich drauf habe, aber noch besser gestalten will.
Die finde ich etwas eigenwillig, aber stringent. Z.B. im Mittelteil die starke Betonung der 1, gute Ablösung der Hände auch am Anfang, es perlt schön, auch am Schluss: schön aufgebaut "von unten". Orgel klingt gut, finde ich (immerhin komplette Rekonstruktion).
Den Mittelteil "inégale" (Achtel) hat aber irgendwie auch was...
 
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Axel

Axel

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Das finde ich sehr gelungen. Für den 3. Teil gefällt mir die "kleine" Registrierung, mache ich auch so. Und hier ist es wirklich lentement.


Eine live Aufnahme, nicht ganz fehlerfrei, aber das Instrument ist ein Klangrausch.


Recht langsam, aber an diesem Instrument monumental.


Auch schön, nicht so opulent, dafür sehr transparent.
 
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MartinH

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Ja, Latry gefällt mir hier auch gut. Bei Bardon (mit 85!, den Namen kannte ich noch gar nicht) sind wohl die Mikros etwas überfordert vom Klangrausch. Das andere muss ich noch anhören.
Wenn man Produktionen vergleicht: mal abgesehen von großen Unterschieden in Instrumenten, Akustik, Aufnahmetechnik: auch die Sorgfalt (und Motivations-, Urteilskraft des Tonmeisters) bei und nach der Aufnahme hat mehr Einfluss, als man glauben mag. Ich denke, bei M.C. Alain und Koopman könnte/hätte man teilweise irgendwie noch mehr rausholen können. Bei Koiiman hat man es irgendwie gemerkt, fand ich, den Unterschied zu den älteren, auch guten Aufnahmen und dann Aeolus.
Im Vergleich damit kommt Fagius' "Problem" ein bisschen zum Vorschein: er fällt gerne nach vorne...
 
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MartinH

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PS Gerade bei MCA reingehört, was auch zur Sorgfalt gehört: zB bei 3:16 ist ein technisch sehr unschöner, hörbarer Schnitt, aber auch musikalisch passt es nicht, es geht zu schnell weiter. Solche Sachen verunklaren eine Interpretation halt auch etwas... (Allerdings muss man auch die Zeit (1980) berücksichtigen, da dürfte das deutlich schwieriger gewesen sein)
 
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