Bach Menuett G-Dur 114 (Anfängerin)

S

Simone79

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Hallo,

nach mittlerweile nun ca. 20 Monaten Klavierunterricht traue ich mich mal wieder ein Stück einzustellen...

Ein Menuett aus dem Notenbüchlein von Bach...




Ich würde mich über Feedbackund Kritik! sehr freuen....denn ich habe sonst keine Möglichkeit...vor anderen Vorspielen, das traue ich mich (noch) nicht...

Liebe Grüße Simone
 
cwtoons

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Ganz hübsch, Töne stimmen, ist noch 'n bisschen, sagen wir, unflüssig.

Klavier könnte 'ne Stimmung gebrauchen....

CW
 
Peter

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Bechsteinfan
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Hübsches Stück. Man hört die Unsicherheit. Es klingt da und dort noch etwas abgehackt*.

*Evtl. auch mal ohne Verzierungen spielen (finde ich persönlich bei dem Stück eh schöner), dafür etwas mehr gestalten. Beispiel (die ersten 25 sek unbedingt überspringen :-D ):
 
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alibiphysiker

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Huhu,

die G's bei ca. 0:15 (und Parallelstellen) stechen ziemlich heraus. So sollte das eigentlich nicht sein.

Liebe Grüße,

Daniel
 
cwtoons

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Das Stück klingt auch mit Verzierungen prima. Sie müssen nur exakt in 's Timing passen. Hier heißt das, Simone79 müsste sie schneller spielen.

Wenn sie das technisch noch nicht hinkriegt, kann sie das Stück entweder nur ganz langsam mit genau dazu passend gespielten Verzierungen oder aber eben tatsächlich im normalen Tempo - dann ohne die Triller - spielen.

Ganz langsam gespielt klingt das Stückchen vermutlich langweilig.

CW
 
Drahtkommode

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Das ist doch gar nicht von Bach, sondern von einem gewissen Schmitt.... :-D
Also ich finde das für 20 Monate Klavier gut. Du merkst vielleicht, wenn du dir selbst zuhörst, dass da noch ein paar "Pausen" drin sind, die nicht hineingehören. Dann sollte es insgesamt klangschöner werden, aber das ist ein langwieriger Prozess. Aufnehmen wie diese helfen. Ein bisschen mehr Legato an einigen Stellen, ein bisschen mehr Melodie. Wird schon klappen!
Es grüßt
Die Drahtkommode
 
S

Simone79

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Hallo, Danke für die vielen Antworten....die helfen mir sehr weiter !

Was mich ein wenig verwirrt sind die unterschiedlichen Notenbilder, die es zu dem Stück gibt....ich habe es nach den Noten aus der Russischen Klavierschule gespielt...dort sind viele Bögen drin und meine Klavierlehrerin hat mir eingezeichnet, wo ich absetzen soll und auch viele Noten sind staccato...und z.B in Takt 8 die Achtel-Vorschlagnote steht extra drin, daß sie als Viertel zu spielen ist....ganz oft höre ich aber diesen Takt mit dem Achtel gespielt.....Auf einem andern Notenblatt hingegen ist alles gleich und egal...??

Was ist denn nun richtig???

Huhu,

die G's bei ca. 0:15 (und Parallelstellen) stechen ziemlich heraus. So sollte das eigentlich nicht sein.

Liebe Grüße,

Daniel
Das habe ich extra gemacht...weil ich fand, daß es sich gut anhört....
auch finde ich Takt 25 und 26 könnte man die linke Hand stärker spielen, da diese zwei Takte in der linken Hand doch sehr schön sind...

Lg Simone
 
Drahtkommode

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Hallo Simone,
originale Noten aus der Zeit sind quasi "nackt", also ohne solche Zusätze wie Bögen, selten mal staccato, selten Hinweise auf Dynamik oder sonstige Spielanweisungen, wie sie im 19. Jh. immer häufiger werden. Die Ausgabe, die du benutzt, enthält quasi Vorschläge, wie man es machen kann. Die russische Klavierschule tendiert bekanntlich eher zu romantisierenden Interpretationen, insofern dürften auch deine Noten in diese Richtung gehen. Was "richtig" oder "falsch" ist, entscheiden Geschmack, Moden, und natürlich auch die Musikwissenschaft, die uns Hinweise an die Hand gibt, wie es wohl gewesen war. Letztlich kommt es in 1. Linie darauf an, dass eine Interpretation in sich stimmig ist. Das Ziel ist ja, sich nicht einfach die Noten zu erarbeiten, sondern eine Interpretation. Ein Lehrer oder Vorbilder prägen einen da natürlich kolossal, aber irgendwann kommt man auch dazu, zu sagen: Ich möchte es lieber so spielen...
Es grüßt
Die Drahtkommode
 
dilettant

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Schließe mich den Vorrednern an - schön gespielt, aber "unflüssig" triffts ganz gut. Die Unflüssigkeit besteht vor allem darin, dass Du nach den Prallern jeweils kurz stockst. Die kommen zu schwer.

Meine Vorschläge dazu:
  • Auf jeden Fall beim Spielen nicht an den Praller, sondern an die eigentliche Melodie denken. Der erste Ton des Prallers ist der Melodieton und muss sich in die Phrasierung einbetten, die anderen müssten locker und ohne Betonung (also auch ohne Gewicht) "dranhängen".
  • Vielleicht die Praller einzeln üben, und zwar so, dass du den ersten Ton spielst und dann ohne Gewicht locker die nächsten beiden anhängst.
  • Dann auch die Melodie ohne Praller üben.
  • Dann zusammenführen und darauf achten, dass auch Du im Tempo der Praller leicht und nur als Anhang zur Hauptnote spielst.
Das wird schön!

Und ist das nicht aus dem Notenbüchlein der Anna Magdalena Bach? Gleich das erste Stück? Jedenfalls hab ich das als Kind auch mal gespielt (wer nicht?)

Ciao
- Karsten
 
 

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