Bach Cembalokonzert d-moll und andere Stücke


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Mrc707062
Guest
Ich bin jetzt fertig mit Jugend musiziert und suche mir neue Stücke zum spielen. Orientieren tu ich mich grob an den Einstufungen des Henle Verlages (1-9) und natürlich auch an meiner eigenen Meinung zu Notenbild etc. Bestimmte Stücke gibt es dort aber nicht oder von bestimmten Stücken werden virtuose Sätze und leichte Sätze in einer Bewertung zusammengefasst was ziemlich ungenau ist. Also wollte ich mal hier zu einigen Werken nach eurer Einschätzung in Bewertung von 1-9 (also etwa nach Henle Verlag) fragen. Stücke die ich gerne wüsste sind:

Bach Cembalokonzert Nr. 1 d-moll ; 1.Satz

Grieg Klavierkonzert a-moll ; 1. Satz

Grieg Klavierkonzert a-moll ; 2. Satz

Rachmaninov Klavierkonzert Nr. 2 c-moll ; 1. Satz

Schumann Klavierkonzert a-moll ; 1. Satz

Liszt ungarische Rhapsodie Nr. 5
 
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Bach Cembalokonzert Nr. 1 d-moll ; 1.Satz

Grieg Klavierkonzert a-moll ; 1. Satz

Grieg Klavierkonzert a-moll ; 2. Satz

Rachmaninov Klavierkonzert Nr. 2 c-moll ; 1. Satz

Schumann Klavierkonzert a-moll ; 1. Satz

Liszt ungarische Rhapsodie Nr. 5

Ich verwende keine Schwierigkeitsgrade, aber zu den genannten Stücken die ich alle entweder gespielt oder/und unterrichtet habe kann ich grob vereinfachend sagen:
Bach erfordert in beiden Händen sichere und kontrollierte Passagen Technik auf dem modernen Instrument auch stabile und sauber artikulieren der Finger und im langsamen Satz eine feine barocke Kantabilität. Das ist wohl das schwerste (und längste) der Bach Konzerte.
Es gibt eine etwas aufgemotzte Ausgabe von Busoni die man, wenn man auf dem Steinway spielt ruhig mal ansehen sollte, auch, wenn man am Ende nicht danach spielt.
Wenn man sichere Akkorde und Oktaven spielen kann sind die ersten beiden Sätze von Grieg nicht sehr schwer, auch die Kadenz liegt gut!
Das zweite Rachmaninow Konzert (1. Satz) ist in weiten Teilen auch nicht extrem schwer, aber besonders in einigen Passagen links sehr unbequem. Einen großen Kantabile Ton (5. Finger!) sollte man aber haben und sehr flexible Hände. Die beiden anderen Sätze sind deutlich schwerer!
Das Schumann Konzert ist rein technisch zwischen Grieg und Rachmaninow anzusiedeln ist aber musikalisch recht anspruchsvoll und es ist schwer die Teile überzeugend zu verbinden.
Die 5. Ungarische Rhapsodie ist, wenn man die Noten gelesen hat ziemlich einfach!
 
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Ich fand Grieg schwerer als erwartet - vermutlich lag's auch genau daran. Nebenher mal schnell ging eben doch nicht, und mit dieser Erwartungshaltung war es dann doch nicht mehr ganz so leicht. Auch unter Kollegen hab ich schon Kontroverses gehört - manche finden es wirklich sehr einfach, andere eher schwer. Tschaikowsky lag mir besser in der Hand :lol: Evtl. lag es aber auch noch daran, dass ich nach gewissen Vorfällen absolut keine Lust mehr auf das Stück hatte (und auch vorher eher genervt davon war) :007: Hab es nie ganz zu Ende geübt und werde das auch nicht so bald...:005:
 
 

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