Ich kenn die Aktion nicht. Aber ich würde davon ausgehen, dass der "Behindertenrabatt" eine Marketingmaßnahme ist, um eine spezielle Zielgruppe (in dem Fall: Behinderte) anzusprechen, ihr ein gutes Gefühl zu geben und sie ins Autohaus zu locken. Bist Du erstmal da, beginnt die Preisverhandlung nicht beim Listenpreis, sondern beim Listenpreis minus 15%. Das kürzt die Sache zwar ab, heißt aber nicht, dass Du am Ende mehr Rabatt rauskriegst als wenn Du nicht behindert bist. Das Autohaus ist keine Sozialeinrichtung.
Das ist keine Marketingaktion um Behinderte ins Autohaus zu locken, sondern wird von praktisch jedem Autohersteller angeboten. Ist also nichts spezielles. Bei einigen Herstellern gibt es sogar bis zu 26 Prozent Schwerbehindertenrabatt.
Ich habe mich nochmals zu diesem Thema erkundigt und es scheint leider so, dass tatsächlich nicht viel mehr als die 15 Prozent gewährt werden. Mir wurde gesagt, dass maximal und das auch nur mit Glück noch ein paar Prozentchen (vielleicht 1-3 Prozent) möglich sind. Jedoch kannst du ja mal nachfragen. Vielleicht kannst du ja noch ein paar Winterreifen oder sonst was dazu ergattern.
Wenn Du Dir ein Auto für 39.000 Euro leisten kannst, solltest Du auch nicht beleidigt sein, wenn Du nix geschenkt bekommst. Soooo bedürftig scheinst Du nicht zu sein ...
Höre ich da etwa einen Funken Neid heraus? Der Threadersteller hat ja nie behauptet, dass er beleidigt sein wird, sondern sich lediglich erkundigt, wie er möglichst günstig an sein Wunschauto kommen kann. Er wird ja sein Geld schliesslich auch nicht einfach so zum Fenster rauswerfen wollen. Des Weiteren wäre ich mit solchen Aussagen immer vorsichtig, schliesslich weisst du ja eigentlich nichts über seine finanzielle Situation. Vielleicht hat er viele Jahre dafür gespart oder so wie ich es gemacht habe ein Darlehen von der Familie erhalten, dass nun abgestottert werden muss.
Wenn es hier im Forum um einen teuren
Flügel geht, werden schliesslich auch immer Tipps gegeben, wie man möglichst günstig an sein Trauminstrument kommt und das ist auch gut so.
Übrigens: Barzahlung im Sinne von "sofort, ohne Finanzierung" dürfte i.d.R. implizieren, dass auch mit Bargeld bezahlt wird. Auch bei "seriösen" Autohäusern. Es gibt im deutschen Bankensystem kein für Händler und Käufer gleichberechtigt sicheres Bezahlverfahren für große Beträge. Ich jedenfalls habe meinen gebrauchten für 28 kEuro beim VW-Autohaus mit Scheinen bezahlen müssen.
Also ich habe den Betrag von meinem Konto auf das Konto des Autohändlers überwiesen. War kein Problem, schliesslich besteht ja ein Vertag zwischen beiden Parteien und ich kann über die Bank nachweisen, dass ich das Auto bezahlt habe. Wie das in Deutschland funktioniert, weiss ich allerdings nicht genau.
LG
ibex