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MilkaFred
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Hallo zusammen,
nachdem ich mir schon viele Gedanken gemacht und viele Beiträge zur Klavierwahl gelesen habe, würde ich gerne mal meine Gedanken teilen. Vielleicht kann mir ja jemand noch ein paar Impulse oder den entscheidenden Impuls für meine Entscheidungsfindung geben.
Ich habe vor ca. 5 Jahren mit dem Klavierspielen angefangen. Aufgrund eines Umzugs habe ich die letzten 2 Jahre leider pausiert, mein Klavier ist damals auch nicht mit umgezogen. In den letzten Monaten habe ich aber gemerkt, dass mir das Klavierspielen wirklich fehlt, und habe daher wieder angefangen. Auch meine Klavierlehrerin hat mich glücklicherweise zurückgenommen.
Begonnen habe ich vor 5 Jahren mit einem großen alten Klavier, das ich für ein paar Euro von einer flüchtigen Bekanntschaft gekauft habe. Aufgrund eines Umzugs musste ich es leider wieder abgeben.
Früher habe ich in einem Haus gewohnt und jetzt in einer Wohnung. Mit der Wohnung kam dann auch das Thema Silent-Funktion bzw. E-Piano auf. Ich habe mich dann mal an ein E-Piano (Yamaha CLP 8xx irgendwas) gesetzt, aber irgendetwas fehlte mir. Das Gefühl? Es musste also schon ein richtiges Klavier sein.
Da ich aber Nachbarn habe und die Sorge hatte, dass mich das zu sehr hemmt – wenn ich weiß, dass meine Nachbarn das Stück auch zum 1000. Mal hören müssen – kam für mich zunächst nur ein Klavier mit Silent-Funktion infrage. Am Wochenende oder wenn ich 1–2 Tage von zu Hause arbeite, kann ich dann gut ohne Silent spielen.
Ich habe dann 1–2 Klavierläden besucht und bin schließlich auf ein Boston 118E mit einer Silent-Funktion (adsilent1) gestoßen. Von den Klavieren, die ich angespielt habe, hat mir dieses klanglich am besten gefallen. Damals war die Silent-Funktion noch ein Muss-Kriterium, daher gab es nicht sooo viel Auswahl. Ich habe es dann erstmal gemietet (obwohl es eigentlich mein festgelegtes Budget überschritten hat).
Nachdem ich das nun ein paar Monate ausprobiert habe, habe ich gemerkt, dass mir das Spielen mit der Silent-Funktion überhaupt keinen Spaß macht. Es ist dann eher eine notwendige Pflicht, damit meine Klavierlehrerin zufrieden ist, als dass ich das Spielen wirklich genießen kann.
Nun ziehe ich nochmal um, habe deutlich weniger Nachbarn und überlege deshalb, das Klavier zu wechseln bzw. meine Entscheidung für das Boston nochmal zu hinterfragen.
Was mich aktuell zweifeln lässt:
Meine Klavierlehrerin hat ein Seiler-Klavier und einen Steinway-Flügel. Ich spiele meistens auf dem Klavier, habe aber ein paar Mal auf dem Flügel gespielt – und der Klang sowie das Spielgefühl haben mich schon sehr beeindruckt und irgendetwas in mir ausgelöst, was sich gut anfühlt.
Gleichzeitig sagt mir meine Vernunft: Vielleicht bin ich dafür noch nicht so weit. Ein Klavierhändler meinte auch zu mir, dass ich für einen Flügel schon etwa 20k mitbringen sollte. Das ist es mir aktuell noch nicht wert.
Zusammenfassung / Fragen / Gedanken
Vielen Dank!
nachdem ich mir schon viele Gedanken gemacht und viele Beiträge zur Klavierwahl gelesen habe, würde ich gerne mal meine Gedanken teilen. Vielleicht kann mir ja jemand noch ein paar Impulse oder den entscheidenden Impuls für meine Entscheidungsfindung geben.
Ich habe vor ca. 5 Jahren mit dem Klavierspielen angefangen. Aufgrund eines Umzugs habe ich die letzten 2 Jahre leider pausiert, mein Klavier ist damals auch nicht mit umgezogen. In den letzten Monaten habe ich aber gemerkt, dass mir das Klavierspielen wirklich fehlt, und habe daher wieder angefangen. Auch meine Klavierlehrerin hat mich glücklicherweise zurückgenommen.
Begonnen habe ich vor 5 Jahren mit einem großen alten Klavier, das ich für ein paar Euro von einer flüchtigen Bekanntschaft gekauft habe. Aufgrund eines Umzugs musste ich es leider wieder abgeben.
Früher habe ich in einem Haus gewohnt und jetzt in einer Wohnung. Mit der Wohnung kam dann auch das Thema Silent-Funktion bzw. E-Piano auf. Ich habe mich dann mal an ein E-Piano (Yamaha CLP 8xx irgendwas) gesetzt, aber irgendetwas fehlte mir. Das Gefühl? Es musste also schon ein richtiges Klavier sein.
Da ich aber Nachbarn habe und die Sorge hatte, dass mich das zu sehr hemmt – wenn ich weiß, dass meine Nachbarn das Stück auch zum 1000. Mal hören müssen – kam für mich zunächst nur ein Klavier mit Silent-Funktion infrage. Am Wochenende oder wenn ich 1–2 Tage von zu Hause arbeite, kann ich dann gut ohne Silent spielen.
Ich habe dann 1–2 Klavierläden besucht und bin schließlich auf ein Boston 118E mit einer Silent-Funktion (adsilent1) gestoßen. Von den Klavieren, die ich angespielt habe, hat mir dieses klanglich am besten gefallen. Damals war die Silent-Funktion noch ein Muss-Kriterium, daher gab es nicht sooo viel Auswahl. Ich habe es dann erstmal gemietet (obwohl es eigentlich mein festgelegtes Budget überschritten hat).
Nachdem ich das nun ein paar Monate ausprobiert habe, habe ich gemerkt, dass mir das Spielen mit der Silent-Funktion überhaupt keinen Spaß macht. Es ist dann eher eine notwendige Pflicht, damit meine Klavierlehrerin zufrieden ist, als dass ich das Spielen wirklich genießen kann.
Nun ziehe ich nochmal um, habe deutlich weniger Nachbarn und überlege deshalb, das Klavier zu wechseln bzw. meine Entscheidung für das Boston nochmal zu hinterfragen.
Was mich aktuell zweifeln lässt:
- Es übersteigt eigentlich mein ursprünglich festgelegtes Budget von 8k. Das Boston liegt aktuell eher bei ca. 12k.
- Mit der Silent-Funktion zu spielen macht mir wirklich gar keinen Spaß.
- In der neuen Wohnung habe ich deutlich weniger Nachbarn, die ich auch gut kenne. Deshalb frage ich mich gerade, ob eine Silent-Funktion überhaupt noch benötigt wird.
- Manchmal habe ich das Gefühl, dass mir das Boston etwas zu „bollerig“ ist? (Vielleicht liegt das aber auch einfach daran, dass ich noch Anfänger bin.)
- Außerdem habe ich mehrfach gelesen, dass man bei Boston auch viel für den Namen bezahlt. Da frage ich mich, ob ich bei anderen Herstellern für das gleiche Geld vielleicht mehr bekomme.
- Es ist ein 118. Ich habe gelesen, dass ein bisschen größere Klaviere noch mehr Möglichkeiten bieten? Aber vielleicht ist das für mich als Anfänger auch erstmal nicht relevant?
Meine Klavierlehrerin hat ein Seiler-Klavier und einen Steinway-Flügel. Ich spiele meistens auf dem Klavier, habe aber ein paar Mal auf dem Flügel gespielt – und der Klang sowie das Spielgefühl haben mich schon sehr beeindruckt und irgendetwas in mir ausgelöst, was sich gut anfühlt.
Gleichzeitig sagt mir meine Vernunft: Vielleicht bin ich dafür noch nicht so weit. Ein Klavierhändler meinte auch zu mir, dass ich für einen Flügel schon etwa 20k mitbringen sollte. Das ist es mir aktuell noch nicht wert.
Zusammenfassung / Fragen / Gedanken
- Den Klang vom Boston mag ich schon wirklich sehr. Yamaha hat mir z. B. nicht so gut gefallen. Das Seiler von meiner Lehrerin ist auch OK, aber würde ich mir vielleicht nicht kaufen.
- Ich bin leider auch fast 2 m groß und suche idealerweise auch Klaviere (und vielleicht auch mal einen Flügel), bei denen der Spieltisch ein bisschen höher ist. Das Boston funktioniert hier schon ganz okay, am besten war es bei dem Yamaha B2. Aber das hat mir klanglich nicht so gut gefallen wie das Boston.
- Welche Klaviere im Bereich von ca. 8k Euro würdet ihr empfehlen, die klanglich ähnlich wie das Boston sind?
- Mir ist die Qualität des Klaviers wichtiger, als die der Silent-Funktion. Aber kann ich auch beides haben? Ein gutes Klavier mir einer aktuelleren Silent-Funktion, die dann hoffentlich mehr Spaß macht, und das zu einem Preis, der ungefähr in mein Budget passt?
Vielen Dank!