27 Weihnachtslieder Mit nur 3 Akkorden? Geht das?

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Ja! Und noch besser: 10 Lieder sind auch einfach nur mit einer Bordun-Begleitung spielbar. Natürlich muss dazu gesungen, geflötet oder sonst wie die Melodie gespielt werden. So hat man sofort ab Tag EINS das Miteinander im Blick, denn ehrlich: eigentlich wird Musik immer in der Gemeinschaft gemacht. Nur die Pianisten spielen so viel alleine (okok, Orgel auch, jaja).
Also ran an die Akkorde, die via Griffbilder erlernt werden, also ohne Noten.
Die Grundschullehrerinnen lieben dieses System: sie werfen einfach das PDF ans Whitheboard, so dass die Kinder die Texte mitlesen können. Da die Griffe immer gleich sind, prägen sie sich in der ersten W-Saison gut ein. Theorie kommt später. Grammatik können die Kinder ja auch schon längst bevor sie Begriffe wie Konjunktiv, Futur I oder Vergangenheitsform erlernen.
Bei Fragen einfach hier hin wenden: www.PIANOMAGIE.eu.
Das PDF zum Selbstausdrucken ist erhältlich bei stretta: Ein roter Faden - Eigene Liedbegleitungen Weihnachtsliedern
Viel Spaß!
 
  • Traurig
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Besser noch, einfacher wäre das im Punk-Modus, der Punk kommt offenbar lt. den Sex Pistols / Johnny Rotten mit nur zwei Akkorden aus...
 
Anarchy in the UK waren aber schon drei (und ein paar verzichtbare) Akkorde.
 
Lieber mit allen einfache Musik machen, als an Komplexität zu scheitern. Daher finde ich die Idee definitiv gut. Und es spricht ja auch nix dagegen, wenn die Qualitäts-Spieler im Forum im Anschluss noch ein Solo Stück gemäß ihrem Anspruch aus dem Hut zaubern. Wichtiger wäre es aber erst mal alle beim Musizieren mit nehmen zu können. Und das gilt für unbedarfte Kinder in der Schule ähnlich wie für sonst wenig Musik affine Familienmitglieder unterm Weihnachtsbaum. Und danach sind wieder alle unglücklich, weil sie es dieses Jahr wieder nicht geschafft haben.

my2ct
Martin
 
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25 € für drei Akkorde. Okeeey...
Alternativtipp: in jeder Bücherei findet man etliche Weihnachtsliederbücher mit wenigen Akkorden versehen. Jetzt richten die Büchereien oft auch extra Weihnachtsecken ein. Wir könnten hier auch eine kleine Liederammlung starten...
Das war mein Beitrag gegen ungekennzeichnete, gewerbliche Reklame. :005:
 
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OT: Die TE ist Mitglied seit den Anfängen des Forums und hat in den Jahren deutlich sinnvollere Beiträge als einige der hier kommentierenden Mitglieder beigesteuert.

Das war mein Beitrag zum Thema😊.
 
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Ich empfehle, zur Verringerung von hinderlicher Komplexität Weihnachtslieder mal im Punkmode zu versuchen. Kommen angeblich mit nur zwei Akkkorden aus, lt. Johnny Rotten (Sex Pistols).
 
  • #10
Fun Fact am Rande. Johnny Rotten meinte damit den Powerchord. Einmal den auf der E-Saite und einmal den auf der A-Saite ... der auf der D-Saite ist für viele Punker schon zu kompliziert, daher reichen für Punkrock "2-Akkorde".
:lol:
Egentlich gibts im Punkrock keine Akkorde, sondern nur einen "Griff" (den Powerchord) den man wild übers Griffbrett verschiebt, und dabei relativ häufig bei kadenzartigen Gebiden landet (z.B. T-D-Tp-S ... für die Strophe gehts dann zu T zurück und der Ref startet auf D oder Dp).
Aber wenn man das funktionharmonisch behandelt, interpretiert man da etwas hinein, was kein Musiker da je reingetan hat. Das alles ist über die Hörgewohnheiten da einfach eingesickert.
 
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  • #11
Im Schulalltag ist so ein PDF sicher gut einsetzbar. Ich halte 25,-aber ebenfalls für etwas überzogen, aber ich gehöre auch zu den Leuten, die sich sowas mit ein kleinem bisschen Mühe auch problemlos selbst erarbeiten könnten. Im Studium Musik für Grundschullehramt habe ich bemerkt, dass sehr viele angehende Grundschul-Musiklehrer'innen das vor beinahe unlösbare Probleme stellt. Die hangeln sich an den Leadsheets aus Songbooks entlang ... und müssen eben "neue Akkorde" lernen, sobald die Tonart mal nicht in ihrer Komfortzone liegt.
Und das ist auch voll OK so, denn letztlich geht es ja nicht darum, musiktheoretische Expertise zu präsentieren, sondern nur darum,. mit den Kindern gemeinsam zu singen. Da gehts um das gemeinsame Erlebnis ... und da ist es dann auch eher egal, wenn das immer in der selben Tonart (oder halt mit insgesamt nur drei Akkorden) passiert, denn es geht dabei ja nicht darum, die kleinen Stimmen virtuos durch alle Register zu jagen.
 
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  • #12
und da ist es dann auch eher egal, wenn das immer in der selben Tonart (oder halt mit insgesamt nur drei Akkorden) passiert, denn es geht dabei ja nicht darum, die kleinen Stimmen virtuos durch alle Register zu jagen.
Es geht aber sehr wohl darum, die Lieder in einer Lage zu singen, die Kinderstimmen gerecht wird. Und das funktioniert nicht, wenn man nur C-Dur kann. Idealerweise bewegt man sich in einem Tonraum von d' bis f''. Leider singen Kinder in vielen Kindergärten und Schulen in viel zu tiefer Lage, weil die Erzieher und Lehrer es oft nicht besser wissen und können. Das ist genauso mies wie ein KKL im Anfänger-Unterricht.
 
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  • #13
Im Studium Musik für Grundschullehramt habe ich bemerkt, dass sehr viele angehende Grundschul-Musiklehrer'innen das vor beinahe unlösbare Probleme stellt. Die hangeln sich an den Leadsheets aus Songbooks entlang ... und müssen eben "neue Akkorde" lernen, sobald die Tonart mal nicht in ihrer Komfortzone liegt.
Mit Klavier als Nebenfach kann das durchaus passieren. Mit Hauptfach kann man das in der Regel. Und im schulpraktischen Klavierspiel lernt man das auch noch verstärkt. In der Abschlussprüfung bekommt man ja ein Prima-Vista-Stück, das man ggf. in eine gut singbare Tonart ad hoc transponieren muss.
letztlich geht es ja nicht darum, musiktheoretische Expertise zu präsentieren, sondern nur darum,. mit den Kindern gemeinsam zu singen. Da gehts um das gemeinsame Erlebnis ... und da ist es dann auch eher egal, wenn das immer in der selben Tonart (oder halt mit insgesamt nur drei Akkorden) passiert, denn es geht dabei ja nicht darum, die kleinen Stimmen virtuos durch alle Register zu jagen.
Doch, auch das ist Bestandteil des Schulalltags. Wenn man z.B. im Chor aus der der umfangreichen, aber aufgrund der Lage oftmals schlecht singbaren Songsammlung "Das Ding" singt. Dann muss man im Stegreif transponieren können.

Ohnehin sind gute Kenntnisse in Musiktheorie, Kadenzspiel und Literaturspiel am Klavier plus stiltypische Begleitpatterns im Musikunterricht unverzichtbar. Mein Satzlehre-Professor hat zu manchen Studenten, die sich gegen die Praxis am Klavier sträubten, gesagt: "Wollen Sie etwa staatlich geprüfter Plattenaufleger werden?"
 
  • #14
Zusätzlich werden derzeit die Anforderungen an angehende Lehramts-Studenten im Fach Musik immer weiter abgesenkt, da es zu wenige Lehrer in dem Fach gibt. Es ist haarsträubend. So langsam müssen die fast nichts mehr können oder wissen.
 
  • #15
Es gibt sie, die Grundschul-Lehrämtler, die auf Anfrage 5 min. überlegen, ob F-Dur nun "ein Fis" oder "ein Beechen" enthält. Für die ist Selbstharmonisierung eine Blackbox.
 
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  • #17
da es zu wenige Lehrer in dem Fach gibt
Aber die werden doch eh nicht eingestellt, bzw. sollen dann fachfremd unterrichten. Musische Fächer fallen einfach aus. Da haben Schulleiter und Eltern kein Problem mit. Bei Mathe kriegen die gleich ne Krise. Ich habe fast nie mehr als die Grundrechenarten gebraucht.
 
  • #18
Nur noch drei Pakete für Nachbarn annehmen und ich habe alle Weihnachtsgeschenke zusammen!
 
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  • #20
Aber logisch denken können wäre schon schön, oder?
 
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