Yamaha G2

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SingSangSung
SingSangSung
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Hallo,

ich habe einen Yamaha G2 zum Kauf angeboten bekommen. Der Flügel ist vor kurzen generalüberholt worden und spielt sich sehr gut.

Er ist aber verstimmt, was das Klanglerlebnis beim Probespielen getrübt hat, und er gefällt mir vom Klang her nicht.

Daher meine Frage: In welchem Maße lässt sich der Klang über eine Intonation beeinflussen? Bleibt der Grundcharakter (den ich in diesem Fall als "metallisch" bezeichnen würde) erhalten, oder kann man über eine Intonation da ganz grundsätzlich etwas ändern?

Es ist leider so, dass mir eigentlich noch nie ein Yamahaflügel vom Klang her gefallen hat, sie waren mir bisher alle zu "scharf".

Über schnelle Hinweise (sorry für die Ungeduld) würde ich mich sehr freuen, ich muss mich schnell entscheiden.

LG

SingSangSung
 
dilettant
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Hallo SingSangSung,

mit dem Nick solltest Du einen YoungChang-Flügel kaufen ... "Der YoungChang von Ssing Ssang Ssung" ... Sorry, couldn't resist.

Ich denke, Du solltest vereinbaren, dass der Flügel vor einer Entscheidung gestimmt wird.

Mein Eindruck ist, dass eine saubere Stimmung den Charakter eines Flügels ganz erheblich verändern (verbessern) kann. Soll heißen: Ein verstimmter Flügel beginnt, unangenehm zu klingen ("scharf" trifft es ganz gut), bevor er sich wirklich "verstimmt" anhört.

Und: Yamaha ist für "metallischen" Klang bekannt. Ich glaube aber, wenn man ihn richtig streichelt, kann auch ein Yamaha ganz anders. Da solltest Du mal drauf achten. Aber wenn Du einen Ohrenschmeichler suchst, ist es vielleicht nicht das richtige.

Andererseits: "Er gefällt mir vom Klang her nicht" - das ist 'ne ziemlich klare Ansage. Warum Zeit verschwenden, den Flügel hinzubiegen. Such weiter!

Ciao
- Karsten

Yamaha werden von vielen als "metallisch" empfunden.
 
verdi1813
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Lass dich nicht unter Druck setzen! So ein Flkügel verkauft sich nicht von heute auf morgen!
 
SingSangSung
SingSangSung
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Moin,

danke für die Antworten. Der Zeitdruck ist keine Verkaufsmasche, es handelt sich sozusagen um einen "Notverkauf".

Ich denke, ich kaufe ihn nicht. Wenn mir so grundlegend der Klang nicht gefällt, dann ist das wohl kein gutes Vorzeichen.

Vielleicht kann trotzdem noch jemand grundsätzlcih was dazu sagen, wie weit man durch Intonation den Klang ändern kann!

Danke für die Antworten,

SingSangSung
 
xentis
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Wie sehen die Hammerköpfe aus? Wurden sie bereits abgezogen? Haben sie (tiefe) Rillen? Wie alt ist der Flügel? Ist es ein Grauimport, evtl. billig aufgearbeitet oder deutscher Erstkauf?
Durch Intonation kann man Schärfe relativ einfach rausnehmen, sofern die Hammerköpfe nicht am Ende sind.
 
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K
Klavierbauermeister
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Oder man lässt jemanden dran der sich damit auskennt lieber Styx.
 
Marlene
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Ich stimme Karsten zu.

Wenn Du doch schon Vorbehalte gegen diesen Flügel hast, dann überlasse ihn jemandem anderen und suche Dir den Flügel, der Dir vom Klang her zusagt. Wenn das Instrument so lieblos, also nicht gestimmt, den Kunden präsentiert wird dann ist das meiner Ansicht nach ein Ausschlusskriterium.
 
xentis
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Schön, wenn man alles immer gerade so hindrehen kann, um es manipulativ einzusetzen:

Sicher kann man durch Intonation die Schärfe nehmen, nur schöner klingt er dann auch ned - im Gegenteil, dann klingt er muffig, gerad so als hätt man Lumpen in den Flügel gestopft.

Hier dagegen aus einem anderen älteren Beitrag von Styx, wo er gerade mal darstellen wollte, welch hervorragender Intonateur er ist:

Es scheint aber etwas die Auffassung zu herrschen "kennste einen Hammer, kennste alle". Und das kann kein Lehrbuch vermitteln welcher Hammer wie bearbeitet werden muß. Ein Beispiel: Bei einem älterem Bestein C Flügel kam ich sehr gut durch und mit relativ wenig Stichen einen ausgewogenen Klang hinbekommen. Bei einem Yamaha 112 Klavier hingegen stach ich mir fast die Finger blutig udn die Zahl der abgebrochenen Nadeln war kaum noch überschaubar. Nach stundenlanger mühevoller Arbeit war der Klang dann erträglich.
 

agraffentoni
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So, so, da ist also kein Widerspruch?

In diesem Thread behauptest Du, es hätte keinen Sinn ein Yamaha weicher zu intonieren, da es dann nur "noch schlimmer" wird.

In dem älteren Thread sitzt Du aber stundenlang an einem Yamaha und stichst Dir die Finger blutig. Wozu? Um die Köpfe durch die abgebrochenen Nadeln härter zu machen? :D
 
S
Styx
Guest
So, so, da ist also kein Widerspruch?

In diesem Thread behauptest Du, es hätte keinen Sinn ein Yamaha weicher zu intonieren, da es dann nur "noch schlimmer" wird.

In dem älteren Thread sitzt Du aber stundenlang an einem Yamaha und stichst Dir die Finger blutig. Wozu?

Des Kunden Wille ist des Kunden Himmelreich - wenn jener Bronzehammerköpfe eingebaut zu haben wünscht, soll er die auch kriegen. Nur habe ich mit keiner Silbe behauptet daß das Instrument hernach schön klang.

Ach ja, normalerweise zieht man die abgebrochenen Nadeln aus dem HK wieder raus - vielleicht ist diese Praxis bei Dir ja ned so üblich :twisted:


Viele Grüße

Styx
 
 

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