Wie schwer ist es für einen Pianisten auf ein Akkordeon umzusteigen?

  • #21
hirnphysiologisch mit einer Psychose

Hasenbein, für ein paar Stunden könntest Du ja mal psychotisch werden. Vielleicht geht Dir dann der Unterschied auf.
MfG
Almette (im Fässchen)

Immerhin ist das Akkordeon das Instrument des Jahres 2026. Und mancher Meister des Akkordeons (meist alte weiße Männer wie Tobisa Morgenstern) können (auf Ihre Art) ganz ordentlich Klavier spielen.
 

  • #22
Akkordeon oder nicht ist mir egal. Ich beeindrucke lieber mit meiner Kohle und mit meiner Karre.

Aber das Mädel hier aus dem fernen Osten
setzt sich wirkungsvoll in Szene.

CW
 
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  • #23
In der Münsteraner Innenstadt gibt es einen sehr virtuosen Akkordeon(Bandoneon)-Spieler, der u.a. Bach-Fugen und Concerti grossi von Händel darauf spielt. Und das ist von Seemannsliedern so weit entfernt wie Adorno vom Schlager.
 
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  • #24
Sozusagen die Yuja Wang des Akkordeons!?
 
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  • #25
Akkordeon oder nicht ist mir egal. Ich beeindrucke lieber mit meiner Kohle und mit meiner Karre.
Du musst zum Heizen wirklich noch Kohle mit einer Karre aus dem Keller holen? Und das in Deinem Alter? Du Armer!
 
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  • #28
A propos Balg:
Don't forget the bellow shakes!
 
  • #29
Ich habe vor 12 Jahren oder so mit Akkordeon angefangen, weil sich eine Rockband von mir auf akustisch um orientiert hat. Ich empfehle dringend Unterricht. Da kann man sich als Autodidakt schnell mal was falsches angewöhnen, was man nicht mehr raus bekommt. Aber das gilt ja eigentlich für alle Instrumente.
 
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  • #30
Die erste Übung am diatonischen Knopfakkordeon ist übrigens die "schlafende Großmutter" - wir öffnen den Balg, bevor wir den ersten Ton spielen. Das deshalb, weil die Töne der Tonika/I. Stufe auf "Druck" liegen und die der Dominante/V. Stufe auf "Zug". Würden wir das nicht tun (also, den Balg mit Luft füllen), könnten wir nicht einmal "Hänschen klein" korrekt spielen.

Mir machen meine Knopfakkordeons sehr viel Spaß, auch wenn das Repertoire in gewisser Weise limitiert ist. Aber Volkslieder und Tänze gibt es so viele, dass einem nicht langweilig wird. Für andere Stücke habe ich meine Pianoakkordeons.
 
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  • #34
Die hier kommen jedenfalls nicht aus Sibirien. Es sind hiesige Hochkaräter:


Für die lohnt sich eine Anreise.

CW
 
  • #36
Du meinst wahrscheinlich die (großen) chromatischen Knopfakkordeons.
Meine Vermutung zu dem
eher kleineres von meinem Opa geerbt
wäre ja, dass es sich um ein diatonisches Instrument handelt. Darauf lässt sich natürlich auch in gewisser Weise virtuos spielen, aber eben weder BWV 565 noch den Hummelflug...

(Und ja, ich weiß, dass ich in meiner ersten Antwort hier in der Diskussion nur vom Pianoakkordeon gesprochen habe. Den Zusatz mit dem Knopfakkordeon im Eingangsbeitrag hatte ich irgendwie ignoriert.)
 
  • #37
Klar, chromatisch muss es sein. Ein Klavier ohne schwarze Tasten wäre ja auch doof. Wenn es dann noch beim Niederdrücken der Taste einen anderen Ton produziert als beim Loslassen... :-D Nein, sowas ist banane.
 
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  • #38
Hallo, ähm hab befürchtet der Faden kommt nicht so gut an, aber scheinbar ist doch eine rege Beteiligung eingetreten. die Witze über Akkordeonspieler fand ich auch ziemlich lustig :D

Also ich habe ein Instrument aus dieser Reihe hier https://www.akkordeonfreund.de/Hohner-Club-II-B das scheint auch gar kein Akkordeon, sondern eher eine Harmonika zu sein. (Leider ist der Preis auf der Seite sehr überzogen, wenn man mit Kleinanzeigen vergleicht...)

Mein Interesse ist eigentlich dadurch entstanden, als ich mich mit Tango-Musik auseinander gesetzt habe. Die wird eigentlich auf einem Bandoneon gespielt, aber ich hab mich gefragt, ob das auch auf meinem Akkordeon (bzw eher Harmonika) funktioniert. Das Bandoneon scheint ja zumindest auch wechseltönig zu sein wie meine Harmonika. Wäre schön wenn mein Instrument auch für Tango oder andere Latin Musik brauchbar wäre.

In der Münsteraner Innenstadt gibt es einen sehr virtuosen Akkordeon(Bandoneon)-Spieler, der u.a. Bach-Fugen und Concerti grossi von Händel darauf spielt. Und das ist von Seemannsliedern so weit entfernt wie Adorno vom Schlager.
Münster ist sehr nah. Wenn ich demnächst wieder da in der Stadt bin, werde ich mal darauf achten.

Was ich bei den "Lehrbüchern" für diatonische Knopfakkordeons, die ich bisher in der Hand hatte, am verwirrendsten fand, war, dass häufig keine Noten notiert sind sondern Zahlen für die entsprechende Knopfreihe.
Ja ich hab rausgefunden dass es nur für diese Hohner Club Serie einige Tabulaturen gibt (also Zahlen anstatt Noten). Noten wären mir da auch lieber...
 
  • #39
das scheint auch gar kein Akkordeon, sondern eher eine Harmonika zu sein.
Eine Harmonika ist auch ein Akkordeon.

Wäre schön wenn mein Instrument auch für Tango oder andere Latin Musik brauchbar wäre.
Da es sich um ein diatonisches und nicht um ein chromatisches Instrument handelt, ist die Anzahl der Tangos, die du darauf spielen kannst, eher begrenzt.
Zumal du bass-seitig auch nicht die Möglichkeiten hast, die dir das Stradella-System der chromatischen Instrumente bietet.

Cajun Musik geht aber
:-)
Und natürlich Volkslieder.

Noten wären mir da auch lieber...
Du kannst mit dem Instrument natürlich nach Noten spielen. Du musst halt wissen, welcher Knopf auf Zug und Druck welchen Ton macht.
Es schadet trotzdem nicht, sich die Griffschrift mal anzuschauen, denn das kann möglicherweise helfen, sich auf der Diskantseite schneller zurechtzufinden.
Oder halt einfach nach Gehör spielen.
 

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