Wer hat Erfahrung mit Piano Sight Reading ?

  • Ersteller Ersteller Uwe_Munich
  • Erstellt am Erstellt am

  • #42
Einfacher: Li-sa, komm her zu mir.
Die meisten "Merksprüche" für 3:4 die mir bisher begegnet sind, hatten einen Nachteil:
Die funktionieren wunderbar ... für jemanden, der schon weiß, wie er das rhythmisieren muss, damit es auch passt. Und das trifft auch auf Brot und Butter zu.

Zum Glück können Wissende ihren Merksatz der Wahl dann ja mal mit der korrekten Rhythmik vorbeten ... und dadurch ist dann auch denen geholfen, die das lernen wollen.

@StefanN
Clayderman rangierte oft hart an der Grenze des guten Geschmacks .... leider hat er sie nie überwunden.
Wie kriege ich das denn jetzt wieder aus meinem Kopf? Und warum höre ich mir sowas überhaupt an? .... ich weiß doch, was kommt, wenn Clayderman drauf steht.
 

  • #44
Eine Frage zu sightreading Band 3 von John Kember:Ich habe Band 3 bis zum letzten Teil 4 durch.Wie ist hier das Spielen gemeint,Ich sitze ja alleine vor meinem Klavier.Wie geht ihr da vor.IMG_4278.jpeg
 
  • #45
Eine Frage zu sightreading Band 3 von John Kember:Ich habe Band 3 bis zum letzten Teil 4 durch.Wie ist hier das Spielen gemeint,Ich sitze ja alleine vor meinem Klavier.Wie geht ihr da vor.Anhang anzeigen 80462
Ich würde meinen, dass hier für die linke Hand zwei Möglichkeiten notiert sind: einmal mit Akkorden und einmal mit Basstönen.
 
  • #46
Oberstimme singen oder jemanden mit der Blockflöte spielen lassen! Satz und Notation sprechen dafür, dass das mittlere Systen NICHT als vollständige Begleitung gedacht ist!
 
  • #47
Schreibt er doch: das sind Begleitungen. Also oben singen oder singen/spielen lassen und die beiden unteren Systeme spielen. Ich würde immer selber singen, um bei echter Begleitsituation innerlich mitsingen zu können.
 
  • #48
erst mal danke für die Antworten.Da ich niemanden habe mit Blockflöte oder ähnlichem werde ich es mal mit singen probieren.zum Glück hört mich dabei keiner,singen ist nicht so meins.
Part 4 hat einige Stücke zum spielen,da möchte man ja doch etwas mit anfangen.Oder man benutzt sie zum transponieren.
 
  • #50
Als zusätzliche Übung kann man ja durchaus mal eine Variante (ver)-suchen, bei der die Rechte die Melodie spielt und die Linke eine (akkordische oder figurierte) Begleitung unter Beibehaltung der Basslinie sucht.
 
  • #51
Ich frage mich, ob es für das " Vom Blatt spielen " eine extra Schule braucht. Die ganz leichten Czerny - Stücke kann man auch als ( nicht mehr ganz frischer ) Anfänger meines Erachtens vom Blatt spielen oder ?
 
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  • #52
Zum Üben des Prima vista Spiels reicht jede Anfängerliteratur.
 
  • #53
Also, ich habe mir die ersten beiden Bände reingezogen und das Machwerk erstmal beiseite gelegt. Bei aller "Systematik" fehlt mir doch die Musik. Die Systematik beschränkt sich auf Intervalle und "Griffe". Aber bis auf das Riff von "Smoke on the Water" ist mir kein Stück mit lauter parallelen Quarten bekannt. Was soll das also? Die Systematik hätte sich auf musikalische Parameter erstrecken müssen. Ich spiele jetzt lieber jede Menge leichte Literatur -- besonders Bachrock -- und da tauchen ebenso systematisch z.B. bestimmte Kadenzwendungen, Tonleitern und Brechungen immer wieder auf.

Meine Devise ist derzeit: lesen, lesen, lesen! Also gar nicht unbedingt im Takt bleiben, sondern überall durchbeißen. Und siehe da: bei leichterem Stuff geht's plötzlich auch im gleichmäßigen Fluss...
Das zwanghafte im-Takt-bleiben verursacht m.E. für Anfänger zu viel Stress und kommt erst viel später. Man muss die Figuren erst mal überhaupt gründlich kennengelernt haben.
 
  • #54
Aber bis auf das Riff von "Smoke on the Water" ist mir kein Stück mit lauter parallelen Quarten bekannt. Was soll das also?
Dass es dir nicht bekannt ist, heißt nicht, dass es das nicht gibt:

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;-)
 
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  • #56
Ravel (Alborada del gracioso), Bartók (Mikrokosmos V - Nr. 131), Debussy (Pour les quartes).
 
  • Antwort hilfreich!
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  • #57
Habe schon befürchtet, daß einer mit Impressionismus um die Ecke kommt. :blöd:
Also, von mir aus... Aber ich persönlich würde das nicht freiwillig spielen:schweigen:und zum Thema muss man bedenken, daß das genannte Lehrwerk sich an ANFÄNGER im Blattspiel richtet.
 
  • #58
Quartparallelen gibts auch im Barock (natürlich mit den Terzen untersetzt)

Mein persönliches Aha-Erlebnis als Jugendlicher: Corellis Weihnachtskonzert.

Bei Werken für Clavier fällt mir allerdings kein Beispiel ein, obwohl ich das Gefühl habe, sowas auch schon gesehen zu haben. (Händel würde ich es zutrauen...)
 

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