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Vielleicht klappt es mit "La Paloma" besser:Ich bin gestern über diese fiese Gemeinheit in Band 3 gestoßen. Rhythmisch 2 gegen 3 ist ja schon schwierig genug, aber dann noch im Wechsel mit der punktierten Viertel in der linken Hand ist für mich eine nicht zu meisternde Angelegenheit. Zumindest nicht vom Blatt. Ich musste mir das erst ausrechnen und in Cubase eingeben und mir dann anhören. Das Ganze übrigens als 2/2 Takt notiert.
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Ich hatte kurz vor Weihnachten mit Band 2 begonnen und seit dem jeden Tag damit geübt (mittlerweile Band 3). Das hat mich zwar voran gebracht, aber vom Blatt spielen kann ich immer noch nicht. Das wird wohl auch nichts mehr.
Naja, dass zwei gegen drei für Ungeübte schwierig sein kann, wird immer wieder angesprochen.Das ist ein typischer Habanera-Rhythmus. Kommt in entsprechender Literatur sehr häufig vor. Was genau ist denn das Problem?
Ich vermute, es geht um das korrekte Timing der Achtelnoten in der linken Hand. Einmal kommt die linke Hand genau zwischen zweite und dritte Triole, einmal knapp hinter der dritten Triole. Könnte man die Achtel auch genau zwischen die Triolen setzen, oder ist es strikt ein 3 (rechts) gegen 4 (links) Rhythmus?Was genau ist denn das Problem?
Noch kürzer: "eins komma fünf".Aber da hilft mir der Trick mit der Kalbsleberwurst.
Kannst du 3 gegen 4 zuverlässig?Nicht 2 gegen 3 ist das Problem.
Wenn du das Ganze in 3 gegen 4 denkst, dann spielt die linke Hand einfach nur nicht auf allen Schlägen in ihrem Viererrhythmus, sondern nurDas viel größere Problem ist die Achtel, die knapp hinter der dritten Triole kommt und danach wieder die Kalbsleberwurst.
Mit solcher Auszählerei wird das nicht funktionieren, schon gar nicht als prima vista-Aufgabe.Wenn du das Ganze in 3 gegen 4 denkst, dann spielt die linke Hand einfach nur nicht auf allen Schlägen in ihrem Viererrhythmus, sondern nur
1 . . 4 1 . 3 . 1 . . 4 1 . 3 . etc.
Hast Du da ein Beispiel?In vielen Fällen hört man (auch bei namhaften Pianisten) das nachschlagende 16tel als 16tel eines Triolen-Achtels.
Und genau das ist rhythmisch korrekt in dem Sinn, was der Komponist gewollt hat. Dasselbe gilt für „Von fremden Ländern und Menschen“ und viele weitere vergleichbare Stücke. Notation ist selten mathematisch gedacht, sondern oft ein Kompromiss aus Exaktheit und Lesbarkeit.Wer spielt denn den ersten Satz von op. 27,2 schon rhythmisch korrekt? In vielen Fällen hört man (auch bei namhaften Pianisten) das nachschlagende 16tel als 16tel eines Triolen-Achtels.
Werden sie das? Aus solchen Zweier-Gruppen besteht ganz überwiegend das Finale der Fis-Dur-Sonate. Und was schreibt Czerny dazu: „Die abgetheilten Sechzehnteln sind schnell, beinahe wie Vorschläge zu spielen“.abgesehen davon, dass schon im majestätischen Rondothema die Sechzehntel zu schnell gespielt werden
Eben nicht!Da wird im Grunde auch ständig 3 über 4 verlangt.
Beethoven schreibt dort kompliziert, wo es nicht anders geht - ganz verrückte Sachen gibt es bekanntermaßen im Finale von op. 106. Aber da, wo durch eine aufführungspraktische Konvention jeder Zeitgenosse wusste, wie das gemeint ist, war eine komplizierte Notation unnötig. Auch Bach hat beispielsweise nie Doppelpunktierungen notiert, obwohl sie in französisch inspirierten langsamen Sätzen selbstverständlich gespielt wurden.Dass er komplizierte Notation "kann", zeigt er im Finalsatz derselben Sonate in der Coda: nicht nur jetzt bei den Tonleitern, sondern schon vorher bei den ausnotierten Arpeggien - an die sich bis auf das allerletzte (das "in Sechzehnteln") auch niemand hält, sondern die einfach scharf arpeggiert werden. Ebenso im ersten Grave in der Pathétique, in der Frühlingssonate, in op. 31 Nr. 3...
Ach. ist das so?Eben nicht!
Einfacher: Li-sa, komm her zu mir.3 über 4 - "pass the bread and butter".