Welches E-Piano bis 1000 Euro?


J
Janik
Dabei seit
13. Juli 2008
Beiträge
276
Reaktionen
8
Hi.
Da ich jetzt finanziell befähigt bin, mir ein E-piano zu leisten ( dank Konfirmation xD ), wollte ich mal fragen was euer Tipp ist, wenn..

-Ich nur 1000 Euro ausgeben möchte
-Das E-piano klavierähnlich aussehen solllte, d.h. 88 Tasten, 2 o. 3 Pedale..
-ähnlicher Anschlag
-Abdeckung für die Tasten, vorzugsweise aus Holz
-so wenig wie möglich Specials, jedoch facettenreicher Piano-Klang

vielen Dank für eure Hilfe
 
M
Martin Major
Dabei seit
16. Dez. 2008
Beiträge
192
Reaktionen
0
preisvorschläge von musik-produktiv in deutschland

seltsamerweise haben die casio privias einen guten ruf hier, obwohl ich das nicht nachvollziehen kann, nachdem ich eine demo cd eines casio privia gehört habe (grausig).

um 1000 würde ich auf die üblichen drei verdächtigen marken yamaha, roland und kawai schielen. ein yamaha clp geht sich neu halt gerade nicht aus, auch ein roland der 200er serie nicht.

idealfall: in den laden gehen mit kopfhörer und mit und ohne kopfhörer geräte anspielen. noch idealer: einen musiker (am besten einen "tasteninstrumentler" mitnehmen und OHNE IHM ZU SAGEN, was dir am besten gefällt, um sein urteil bitten (so habs ich auch gemacht).

polyphonie möglichst nicht unter 128! (eher nur bei casio möglich)

vielleicht mehrere händler nach retourmodellen fragen?
 
Guendola
Guendola
Dabei seit
27. Juli 2007
Beiträge
4.408
Reaktionen
10
Mit 1000 Euro ist die Auswahl ja klein! Beschränke dich auf die großen Namen, Casio auch, und spiele möglichst alles an, was du bezahlen kannst. Ich glaube nicht, daß es in dieser Preisklasse qualitativ große Unterschiede gibt, also ist dein Geschmack gefragt.

Polyphonie 128 halte ich für unnötig. Es klingt vielleicht gelegentlich besser aber für jedes Feature, das aus dem Rahmen fällt, muß irgendwo etwas eingespart worden sein. In Rachmaninoffs Cis-Moll Präludium, das sehr soundintensiv ist, werden maximal 48 Töne in einem Rutsch ausgelöst (mit sauberem Pedal, sonst werden es ein paar mehr) und klingen gemeinsam, davon sind aber viele sogar doppelt, eigentlich also eher ca. 30 Töne. Angeblich ist das aber falsch gerechnet, weil noch mehr Töne mitklingen - durch Resonanz. Aber selbst wenn das so ist: Falls du solche Stücke spielst, ist ein Digitalpiano sowieso zweite Wahl und der Klangunterschied zu einem vernünftigen Flügel ist so groß, daß es darauf nicht ankommt. Ich spiele solche Stücke mit 32, nicht 128. Und mit dem klanglichen Ergebnis läßt sich gut leben! Ich glaube, 64 ist im Moment der Standard.

Achte lieber auf eine vernünftige Klaviatur und einen Klang, der dir gefällt.
 
M
Martin Major
Dabei seit
16. Dez. 2008
Beiträge
192
Reaktionen
0
@guendola

der unterschied zwischen polyphonie klavier - digi ist, dass die meisten hersteller ihre sounds ja aus mehreren komponenten zusammenbauen (hammeranschlag, resonanzen beim loslassen der taste, saitenresonanzen), die ja alle extra berechnet der gesampelt sind/werden müssen. drückt man auf einem digi eine taste, kann man schon mal zwei oder drei ereignisse auslösen, die auf kosten der polyphonie gehen können.

wie es sich bei den digis da genau verhält bin ich mir nicht sicher, bei keyboards (und wohl auch den stage pianos) ist es aber definitiv so, dass einzelnoten, die aus mehreren zusammengemischten teilen bestehen, nicht als monophon gelten. mein s90 hat eine poly von 64, und schon bei kleineren midi-arrangements und sogar bei der mondscheinsonate oder einem tori amos stück können einem da rasch noten verschwinden.

die frage ist halt, ob bei digis auch so gezählt wird, wie bei den keys. :confused:
 
Guendola
Guendola
Dabei seit
27. Juli 2007
Beiträge
4.408
Reaktionen
10
@guendola

der unterschied zwischen polyphonie klavier - digi ist, dass die meisten hersteller ihre sounds ja aus mehreren komponenten zusammenbauen (hammeranschlag, resonanzen beim loslassen der taste, saitenresonanzen), die ja alle extra berechnet der gesampelt sind/werden müssen. drückt man auf einem digi eine taste, kann man schon mal zwei oder drei ereignisse auslösen, die auf kosten der polyphonie gehen können.

wie es sich bei den digis da genau verhält bin ich mir nicht sicher, bei keyboards (und wohl auch den stage pianos) ist es aber definitiv so, dass einzelnoten, die aus mehreren zusammengemischten teilen bestehen, nicht als monophon gelten. mein s90 hat eine poly von 64, und schon bei kleineren midi-arrangements und sogar bei der mondscheinsonate oder einem tori amos stück können einem da rasch noten verschwinden.

die frage ist halt, ob bei digis auch so gezählt wird, wie bei den keys. :confused:

Mein Digitalpiano gehört mit 32 Stimmen zur polyphonen Unterklasse aber fehlende Töne habe ich noch nicht erlebt. Und glaube mir, ich würde das merken.
 
M
Martin Major
Dabei seit
16. Dez. 2008
Beiträge
192
Reaktionen
0
ich halte das ehrlich gesagt für ausgeschlossen.

schlag mal was im bass an, drück das pedal durch und lauf dann nach oben. wenn du da nach der hälfte der tasten nicht was hörst, eliminiert das digi noten entweder intelligent (die leiseste anstatt die älteste) oder die decay phase der noten ist trotz haltepedal so kurz dass die noten aus sind, bevor sie abgebrochen würden.
 
mi06114
mi06114
Dabei seit
19. Apr. 2009
Beiträge
3
Reaktionen
0
z.B. Vorserienmodelle

Ich habe mit Yamaha CLP 230 ganz gute Erfahrungen gemacht. Neu hat es damals glaube ich so um die 1500 gekostet. Mechanik und auch der Klang kamen mir für ein digi recht ordentlich vor, außer vielleicht im oberen Diskant.

Jetzt gibt es schon die Nachfolgemodelle, also müßte das Vormodell doch günstiger zu haben sein. Oder probier doch mal bei einem größeren online-Auktionshaus z.b. yamaha 230 und such gezielt nach einem seriösen gebrauchten...:cool:
 
fisherman
fisherman
Dabei seit
3. Dez. 2007
Beiträge
21.152
Reaktionen
9.344
schlag mal was im bass an, drück das pedal durch und lauf dann nach oben. wenn du da nach der hälfte der tasten nicht was hörst, eliminiert das digi noten entweder intelligent (die leiseste anstatt die älteste) oder die decay phase der noten ist trotz haltepedal so kurz dass die noten aus sind, bevor sie abgebrochen würden.
Mit Zitat antworten

Danke. Jetzt weiß ich, wieso ich trotz Bleifuss keinen richtigen schönen langen Hall kriege. Die Säcke von Kawai, solche Hundlinge ...:D
 
K
Klavierbaumeister
Dabei seit
1. Jan. 2008
Beiträge
1.328
Reaktionen
189
Jetzt gibt es schon die Nachfolgemodelle, also müßte das Vormodell doch günstiger zu haben sein. Oder probier doch mal bei einem größeren online-Auktionshaus z.b. yamaha 230 und such gezielt nach einem seriösen gebrauchten...:cool:

Och... gebrauchte Clavinovas für um die 1000,- Euro gibt´s da etliche.
Viele davon sind genauso alt, wie die blumige Beschreibung lang ist. :D:D

Aufpassen, dass nicht noch Sirup dran klebt.:D
 
G
Gowenna
Dabei seit
28. Aug. 2008
Beiträge
171
Reaktionen
11
Hallo
ich habe das Yamaha YDP 140 und bin sehr zufrieden.
Wenn ich Geld hab hol ich mir natürlich ein richtiges Klavier :D
 
 

Top Bottom