Welche Tonleitern lernen?

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GeneralBass
GeneralBass
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Ja stimmt, mir kamen die Blues Skales auch so vor wie die Pentatonik, nur chromatischer. Ich mags wenns asiatisch klingt, deswegen spiele ich mich auch gerade zusätzlich durch einige asiatische Tonleitern durch. Besonders die aus Japan finde ich interessant.

Interessant, hab bisher mit diesen Tonleitern noch nie improvisiert, bin dafür leider bisher nur bei C-dur und a-moll geblieben.
 
D
DerOlf
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Interessant, hab bisher mit diesen Tonleitern noch nie improvisiert, bin dafür leider bisher nur bei C-dur und a-moll geblieben.
Eventuell hilft es, Stücke in anderen Tonarten einzuüben ... meine "Lieblingstonarten" zum Improvisieren liegen alle im Bereich mit mindestens 4 Vorzeichen. In C-Dur oder a-Moll funktioniert das zwar auch, aber ich mache es einfach selten. Wahrscheinlich, weil ich nur wenige Stücke in diesen Tonarten im Repertoire habe. Meine "Grundstellung" an den Tasten ist für vorzeichenlose Tonarten eigentlich "zu tief" (in der Klaviatur drinne).

Ich habe jetzt eine Weile bei Improvisation (halt mal ein bisschen rumdaddeln) eine Tonleiter mit allen schwarzen Tasten, sowie mit einem e und einem his drin genutzt.

Das klingt stellenweise auch interessant, auch wenn ich dabei noch nicht so recht herausgefunden habe, welcher der möglichen Klänge da am ehesten ein "Zuhause"-Feeling verursacht und daher als Tonika taugt. Am ehesten wäre es noch Cis Moll ... aber da ist dann eben die Subdominante in Dur.
Auch ein Fis-Dur mit "Molldominante" geht ... aber es blieb bisher immer ein etwas "untypischer" Klang mit einigen harmonischen "Verschiebemomenten" (mich stört sowas ja generell nicht).

Aktuell habe ich (mal wieder) Ganztonleitern für mich entdeckt.

Ich nutze beim Improvisieren eigentlich alles, was mein Ohr mit "oh, Interessant" versorgt. Bei klassischem Dur/Moll bleibe ich daher selten, denn da sind diese Momente weitaus seltener.
 
tafkam
tafkam
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ch habe jetzt eine Weile bei Improvisation (halt mal ein bisschen rumdaddeln) eine Tonleiter mit allen schwarzen Tasten, sowie mit einem e und einem his drin genutzt.

Das klingt stellenweise auch interessant, auch wenn ich dabei noch nicht so recht herausgefunden habe, welcher der möglichen Klänge da am ehesten ein "Zuhause"-Feeling verursacht und daher als Tonika taugt. Am ehesten wäre es noch Cis Moll ... aber da ist dann eben die Subdominante in Dur.
Auch ein Fis-Dur mit "Molldominante" geht

Ohne jetzt am Klavier zu sitzen:
Ich stell mir die Töne/Tasten vor und komme, wenn ich mal vom Grundton f# ausgehe, auf eine Tonleiter, die folgende Features hat:
- Eine große Terz
- Eine kleine Septime
- Eine #11

Intuitiv finde ich - das sieht aus wie wie etwas, das man gerne über einen F#7(#11) Akkord in der Tonart B dur (oder H, je nachdem wie's halt heißt bei einem) anwenden möchte... Eher nicht in den zwei Kontexten, die du vorschlägst.
 
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DerOlf
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Ich teste einfach nur damit herum, das ist schon alles.
ich bastele mir auch manchmal Tonleitern mit mathematischem Hintergrund. Warum? Weil ich es kann, und es mir irgendwie auch Spass bringt, auf diese Weise neue Gefilde zu erkunden.

Ich Sprach von einem "Zuhause-Gefühl" ...
Auch wenn ich diese Begriffe benutzt habe, muss das für mich nicht zwingend eine klassische "Tonika" sein.
Es geht mir eher darum, einen vergleichbaren Effekt zu erzielen ... zunächst natürlich nur bei mir.
Ich habe mir diese Skala ausgesucht, WEIL sie eben kein "automatisches tonales Zentrum", aber dennoch Dur und Moll-Dreiklänge anbietet.

Ich weiß genau, dass das eine H-Dur-Tonleiter mit hochalterierter erster Stufe ist. Den gleichen Effekt erzielen die Töne von C-Dur, wenn man das C durch ein Cis ersetzt. man verschiebt einfach nur den Halbtonschritt und das bringt alles durcheinander.

Genau mit solchem "Durcheinander" will ich experimentieren.
 
 

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