Verlagssuche für "Improtopia"

  • #22
Die Universal-Edition käme vielleicht noch in Frage - die haben auch ein kleines pädagogischens Sortiment, allerdings eher im Anfängerbereich. Fragen kostet ja nichts.
 
  • #23
BOT == Bissel off topic ==

Betreff Verlag Dohr:
Christoph Dohr, Verleger zu Köln am Rhein, ist zugleich Inhaber des Vierseitenhofs "Haus Eller" in Bergheim-Ahe, der ein ziemlich feines Tastenmusikinstrumente-Museum ist.

U.v.a. haben die dort neben einem ziemlich sauguten Broadwood-Hammerflügel aus den 1860ern (WIMNRE) ein Pleyel-Cembalo der Wanda-Landowska-16-Fuß-Konstruktion aus dem 17. Jahrhundert - erst machbar mittels der Techniken des Klavierbaues aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, also gegossener Rahmen zur Stabilisierung gegen den Saitenzug.

Also summa toto ein sehr förderungswürdiger Mann. Ich hatte das Museum mal vor ca. 13-14 Jahren besucht. Sehenswert, wann immer man in der Kante Köln mal so drei, vier, fünf Stündlein entbehren kann. (Ich müsste eigentlich auch mal wieder hin.)

 
  • #24
Es ist übrigens auf der Schott-Homepage der Nova-Katalog für den Herbst 2025 kostenlos als pdf herunterzuladen. Ein bisschen versteckt, aber man kann ihn finden. Dann kann sich jeder ein Bild machen, wie es um das Programm steht :)
In jedem Fall gefällt mir, dass die Klaviersparte direkt zu Beginn des Katalogs gelistet ist! Und die "Wiener Urtext"-Ausgaben mag ich auch recht gerne.

Danke für eure Vorschläge. Sollte es Neuigkeiten geben, werde ich euch natürlich informieren. Aber das kann eine Weile dauern...
 
  • #25
@Stilblüte du kannst Komponistin bei der Universal-Edition in Kooperation mit scodo werden, die bieten auch einen Print-Service an: scodo.universaledition.com. Es gibt verschiedene Abos und die Erlöse werden 70% Künstler : 30% Scudo aufgeteilt.
 
  • #26
Das erscheint mir alles andere als seriös. Erinnert mich an so etwas wie einen Druckkosten-Zuschussverlag. Evaluation cost 49,- €. Soll günstiger klingen als 50,- €.
Ein seriöser Verlag nimmt von den Urhebern kein Geld und erst recht keine Vorkasse, sondern versucht durch Werbung usw. dafür zu sorgen, dass das Werk des Urhebers verkauft wird. Der Urheber wird dann an den Einnahmen beteiligt.
 
  • #27
Veröffentlichungen sind für die meisten Autoren, Komponisten etc. erstmal pro bono. Mit Glück stellt sich langfristig ein passives Einkommen ein - nachdem man erstmal das Werk selbst hergestellt und anschließend noch viele Stunden in Korrekturfahnen investiert hat. Dafür hat man hinterher normalerweise gar nichts mehr damit zu tun, der Verlag regelt alles (und behält dafür natürlich auch ordentlich was ein). Ich weiß nicht, wie viele Verlage vorab eine Pauschale zahlen. Ich kenne das nur von Playback-Aufnahmen, nicht aber den Kompositionen selbst. Für den Verlag ist eine Veröffentlichung, zumal von Neulingen, immer ein Wagnis. Es kann sein, dass sich Stücke schon im ersten Jahr rechnen - oder eben auch überhaupt nie. Das ist in die Gesamtkalkulation einberechnet. Man muss eben zusehen, dass man nicht allzu viele Ladenhüter anzieht. Das ist sicher nur bedingt vorhersehbar.

Für Dienstleistung im Zusammenhang mit Veröffentlichung würde ich nur bezahlen, wenn ich im Eigenverlag herausgebe und z.B. Illustration, Lektorat, Layout o.ä. und natürlich Druck bezahlen muss. Alles andere ist nicht so mein Fall.

Etwas off-topic, aber hier ein interessanter Bezahl-Artikel zum inflationären "Spiegelbestseller"-Aufkleber, der mittlerweile auf jedem dritten Buch klebt, und den man offenbar mehr oder weniger kaufen kann.
 

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