Verlagssuche für "Improtopia"

Stilblüte

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Liebe Clavios,

Vor einem halben Jahr habe ich hier meine Improvisationsstücke mit euch geteilt. Einige von euch haben mir dazu Rückmeldung gegeben - nochmals herzlichen Dank an alle, die das getan haben! Daraufhin habe ich die Stücke und das ganze Heft nochmals grundüberarbeitet, um es einem Verlag anzubieten. Es heißt nun:

Improtopia - Klavierstücke zwischen Komposition und Improvisation für Anfänger und Fortgeschrittene auf dem Klavier und in der Improvisation

Mein Favorit wäre Breitkopf gewesen, wo ich es auch angeboten habe - die haben in meinen Augen mit die hochwertigsten Hefte und Unterrichtsmaterialien, und auch schon etwas zum Thema Improvisation im Programm. Nun wurde mir von Verlagsseite mitgeteilt, dass sie ihr pädagogisches Programm einstellen werden :-(:-(was natürlich für mich persönlich schade ist, weil sie es darum nicht nehmen können, aber vor allem auch unabhängig davon auch ein wirklich großer Verlust für die Klavierschul-Welt.

Ich überlege nun: Welche Verlage seht ihr für euch noch unter den ersten Anlaufstellen für hochwertige Instrumental- bzw. Klavierschulen, Sammlungen oder Material für Klavierunterricht und Selbststudium? Mir ist wichtig, dass Layout und Druck hochwertig sind und das Programm für anständige Inhalte steht (ganz wertungsfrei kann man sagen, dass manche Verlage eher auf die Breite setzen, andere eher auf Qualität - das ist eine reine Entscheidungsfrage). Natürlich überlege ich auch selbst, bin aber an eure Einschätzung ebenfalls interessiert. Danke für eure Ideen!

Viele Grüße!
Anne

PS: Zur Veranschaulichung die Titelseite für eigene Zwecke... :-D

Deckblatt Improtopia.png
 
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Schott fällt mir natürlich sofort ein, die Qualität ist ja bekannt gut.
Aber die wirst du ja schon auf dem Schirm haben. Von der Lesbarkeit komme ich gut mit Bärenreiter aus Kassel zurecht.
 
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Hast du dir mal den Helbling Verlag angesehen? Dort gibt es auch eine Klavierabteilung. Ich finde das Design sehr ansprechend. Und generell ist der Verlag ziemlich breit aufgestellt, auch im musikpädagogischen Bereich. „Improtopia“ kann ich mir z.T. auch im schulischen Musikunterricht vorstellen.
 
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Du könntest mal bei Stretta fragen. Die haben zwar nur ein recht kleines eigenes Sortiment, aber deren Salieri-Ausgabe hatte ich kürzlich in der Hand - die spielt editorisch und vom Notensatz her in der obersten Liga. Vorteil bei denen ist, dass die als großer Händler hunderttausende Kunden haben und das Heft vermutlich auch in ihrem Newsletter bewerben würden. Was sicher nicht von Nachteil wäre.
 
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Schott fällt mir natürlich sofort ein, die Qualität ist ja bekannt gut.
Das mit der Qualität würde ich jetzt nicht uneingeschränkt unterschreiben. Die Streuung dort ist riesig - von Top bis Schrott ist alles dabei.
 
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... ich würde über die Front-Grafik nochmal nachdenken (lassen).
Bisschen viel schwarz, von diffuser Bedeutung.
Fünf Halbtontasten nebeneinander ist auch bissel too much.
... aber hätte ja auch provokant intendiert sein können.
 
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Fünf Halbtontasten nebeneinander ist auch bissel too much.
... aber hätte ja auch provokant intendiert sein können.
Irritation ist ein wichtiges künstlerisches Mittel ... ich finds Klasse. Man erkennt sofort, dass da was Klavieriges abgebildet ist (der Text weist auch dezent drauf hin), aber ebenso sieht man sofort, das da was nicht passt.
Das lädt ein, sich das mal genauer anzuschauen, und genau das soll ein Cover doch tun.

Das Schwarz-Weiß finde ich eher erfrischend ... knallebunt gibts so oft, dass s/w mittlerweile richtig auffällig wirkt.

Ich kenne ja einige der Stücke, und ich finde, dass das Cover ziemlich gut passt ... nicht zu allen (die ich kenne) ... aber insgesamt.
 
  • #10
... ich würde über die Front-Grafik nochmal nachdenken (lassen).
Bisschen viel schwarz, von diffuser Bedeutung.
Fünf Halbtontasten nebeneinander ist auch bissel too much.
... aber hätte ja auch provokant intendiert sein können.
Ein guter Verlag würde das sicher neu gestalten, damit es zur eigenen CI und Typografie passt.
 
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  • #13
Na, mal nicht gleich so ambitioniert große Verlage suchen.
Sehe ich überhaupt nicht so. Das Heft ist gut und das kann ich großen Verlagen anbieten. Ich habe auch über verschiedene Kanäle möglichkeiten, es selbst bekannt zu machen (was häufig eine gewünschte Voraussetzung ist bzw. gerne genommen wird). Meine Kindermusicals erscheinen auch im Carus-Verlag, einem der führenden Verlage für Chormusik. Es gibt keinen Grund, anzunehmen, man müsse sich immer erst hocharbeiten. Das kann sein, muss aber nicht. Wenn man sich nicht traut, direkt oben anzufragen, wird auch kein Angebot kommen. Damit meine ich übrigens nicht, dass kleine Verlage schlechter sein müssen. Ich finde z.B., dass viele kleine bzw. unbekannte (Kinder-)Buchverlage ganz erstklassige Literatur im Programm haben.
 
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  • #14
Eigenverlag (und Vertrieb über die eigene Internetpräsenz) ist keine Option?
 
  • #15
Ist nicht gänzlich ausgeschlossen. Aber abgesehen davon, dass ich keine Kenntnisse, Zeit und Lust für das nötige Marketing habe, macht es auch steuerlich alles etwas komplizierter. Außerdem müsste ich da im Vorfeld einiges an Geld investieren. Bin nicht sicher, ob das (Selbstverlegen) im Moment ein Projekt ist, dem ich so viel Energie widmen sollte.
 
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  • #16
Noten im Eigenverlag zu veröffentlichen funktioniert allenfalls (!), wenn Du den Vertriebszweig BOD (Book on Demand) nutzt. Aber bilde Dir nicht ein, daß Du am Ende mit einer wirtschaftlichen Null herauskommst, vom Verwaltungskram (ISBN, ISMN, Finanzamt etc.) ganz zu schweigen. Wenn Du bei Carus einen Fuß in der Tür hast (ob die auch Klaviernoten im Programm haben, weiß ich nicht), ob sie eine anderweitige Empfehlung (oder einen Kooperationspartner) haben.

Daß Breitkopf seine Unterrichtssparte schließt, finde ich schade.

Der „Großverlag“ Schott glänzt ja vor allem dadurch, daß sie jeden Schrott, bei dem nicht die Druckerpresse rebelliert, veröffentlichen. Ich hege den Verdacht, daß sie sich ihren Ruf von den Autoren, die dort publizieren wollen, bezahlen lassen.

Peters ist mittlerweile fest in amerikanisch/englischer Hand. Ob die noch Interesse/Bedarf an deutschen Autoren haben?

Helbling-Verlag: Interessant sind die Ausgaben von Anselm Hüttenbrenner, Viktor Kosenko und Christian Fink. Aber der Rest ist belangloser Easy-Listening-Schrott. Wie die Reputation des Verlags in den anderen Sparten aussieht, weiß ich nicht, bin halt nicht vom Fach.

Ob Henle sich jemals in die Niederungen der Unterrichtsliteratur begeben wird, bleibt nach dem Wechsel in der Verlagsspitze abzuwarten
 
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  • #18
Ihr seht - die Entscheidung, wem anbieten, ist tatsächlich etwas diffizil. Darum habe ich hier um Meinungen gebeten...
 
  • #19
Helbling-Verlag: Interessant sind die Ausgaben von Anselm Hüttenbrenner, Viktor Kosenko und Christian Fink. Aber der Rest ist belangloser Easy-Listening-Schrott.
Auch Jun-Eun Park, Perez Mendoza, Aschauer, Kopp, Sadowski, Traiger u.a. sind Schrott?
 
  • #20
Heute nachmittag erst fiel mir der Verlag Dohr (Edition Dohr) ein. (Mein Kirchenmusikblättchen hat vor kurzem einen Bericht über diesen Verlag gebracht, der wohl jetzt neue "Produktlinien" auftun wollte...)

(btw: Kann sich jemand unter "Toy Piano" etwas vorstellen? lese ich erst heute just in Dohr's Verlagsprogramm davon... :026:)
Edit: Bei Wikipedia wurde ich jetzt fündig, "Kinderklavier")
 

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