Teflongleiter für Flügel mit großen Rollen gesucht

  • #21
Ist doch kein Wunder, dass die Rolle an diesen Kanten hängenbleibt.
;-)


Anhang anzeigen 80156

Das Problem war diese Leiste, die den Teppich fixiert:

1769584059998.png

Auf dem ersten Foto sieht man ja, dass da nur eine ganz kleine Kante ist, um den roten Teppich zu fixieren bzw. eine Stolperfalle zu vermeiden Genau darüber dürften die Schwachmaten gestolpert sein. Mit Schwung und Anlauf. Weil muss ja schnell gehen.
 

  • #22
Normalerweise hält das Instrument das aus, wenn einfach nur ein Bein abgebrochen ist. Plattenbruch passiert da eigentlich nicht. Weiß der Henker, was mit dem Fazioli von Angela Hewitt genau passiert ist. Auch die Mechanik hält das aus.
 
  • #23
Normalerweise hält das Instrument das aus, wenn einfach nur ein Bein abgebrochen ist. Plattenbruch passiert da eigentlich nicht. Weiß der Henker, was mit dem Fazioli von Angela Hewitt genau passiert ist. Auch die Mechanik hält das aus.
Fazioli verkauft lieber einen Neuen als den Alten zu reparieren ... vor allem wenns die Versicherung bezahlt ...
 
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  • #27
"Mitarbeiter eines Transportunternehmens hatten das fast 600 Kilogramm schwere Instrument fallen lassen."
Was stellen wir uns darunter vor? Seitlich vom Transportschlitten gekippt? Beim Verladen auf den LKW von der Hebebühne gefallen? Und selbst da würde ich nicht unbedingt Plattenbruch vermuten. Wie gesagt: die Teile sind mordsstabil. Hab ich schon mal erwähnt (glaube ich): bei Schiedmayer (oder war es Pfeiffer) haben die zum testen der Stabilität und Gussplatte ein Klavier auf Böcke gelegt und daran Seile befestigt. Und dann ruckartig die Böcke weggezogen, so dass das Klavier aus gut einem Meter auf den Rücken knallt. So weit ich weiß sind da keine Gussplatten zu Bruch gegangen. Aber kann im Einzelfall natürlich durchaus schlechter laufen.
 
  • #28
Falls dein Kunde Helfer hat (200 kg Belastbarkeit pro Stück)
Bei einem Imperial mit 552 kg sind die schon nahe an der Belastungsgrenze. Durchschnittlich 184 kg und das Gewicht ist nicht ganz gleichmäßig verteilt.

Vor vielen Jahren habe ich den auf Messinguntersetzern mit Filz stehenden Bösendorfer mit meinem Sohn um etwa 80 cm verschoben. Micha hat die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen, da hätte ich aber Glück gehabt, dass kein Bein abgebrochen ist.
Ich schiebe meinen Flügel (ebenfalls auf Untersetzern mit Filz) immer wieder auf dem Parkettboden herum. Bisher haben die Beine das ohne Murren mitgemacht. Es kommt natürlich darauf an, wie glatt der Boden ist. Aber ich denke, wenn es zwischen Untersetzer und Boden so viel Reibung gäbe, dass es kritisch wäre, dann hätte ich auch nicht genug Kraft, den Flügel zu bewegen (bzw. ein Bein abzubrechen)
 
  • #30
Falls dein Kunde Helfer hat (200 kg Belastbarkeit pro Stück):
Reicht beim Imperial leider nicht. Das Ding solle an die 700 Kilo wiegen, da ist also min. eines der Beinchen mit deutlich mehr als den 200 genannten Kilo belastet.

Mein ähnlich schwerer Drache (um die 670 Kilonen) hat allerdings "normal breite kleine" Messing-Röllchen drunter und steht dto. auf Parkett, allerdings haben wir kleine Holzstreifchen druntergesteckt. Lady's safety first. Keinerlei Schäden nach 33 Jahren des Hauses und 16 Jahren Flügellast. Drunter stecken im Estrich die Schläuche der Fußbodenheizung, auch von dort keinerlei Beschwerden.

Insofern bin ich bei der Fraktion, große Doppelrollen für "drüber" zu halten, hätte die aber standardmäßig unter einem Impie irgendwie erwartet ...
 
  • #31
Reicht beim Imperial leider nicht. Das Ding solle an die 700 Kilo wiegen, da ist also min. eines der Beinchen mit deutlich mehr als den 200 genannten Kilo belastet.
War der Imperial früher tatsächlich mal so schwer?

Aktuelle Modelle wiegen laut Bösendorfer 552 kg:

 
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  • #32
War der Imperial früher tatsächlich mal so schwer?

Wenn jemand seine Goldbarren zwischen des Rasten versteckt hat ist das durchaus möglich.
;-)

Es gibt meinen Recherchen zufolge keinen Hinweis darauf, dass ältere Serien des Imperial schwerer waren. Warum auch?
 
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  • #33
Mag sein, dass das wirklich unter 560 Kilo sind, habe das nicht recherchiert, sondern wohl fehl eingeschätzt. So far so sorry.
 
  • #34
Reicht beim Imperial leider nicht. Das Ding solle an die 700 Kilo wiegen, da ist also min. eines der Beinchen mit deutlich mehr als den 200 genannten Kilo belastet.

Mein ähnlich schwerer Drache (um die 670 Kilonen) hat allerdings "normal breite kleine" Messing-Röllchen drunter und steht dto. auf Parkett, allerdings haben wir kleine Holzstreifchen druntergesteckt. Lady's safety first. Keinerlei Schäden nach 33 Jahren des Hauses und 16 Jahren Flügellast. Drunter stecken im Estrich die Schläuche der Fußbodenheizung, auch von dort keinerlei Beschwerden.

Insofern bin ich bei der Fraktion, große Doppelrollen für "drüber" zu halten, hätte die aber standardmäßig unter einem Impie irgendwie erwartet ...
Was für einen Flügel hast du denn, der 670kg wiegt?
 
  • #35
Ich habe im Laufe der Zeit mehrere der imperialen Bösendorfer‘s unterschiedlichen Baujahrs zu Gesicht bekommen. Was mir dabei immer aufgefallen ist: wie verschieden die Gußplatten und die Rastenverstrebungen ausfallen. Mittlerweile scheint man in Wiener Neustadt wohl der Meinung zu sein, daß man auch mit weniger Material auskommt. Ich kann allerdings nicht abschätzen, wie sich diese Reduktion an Material auf das Gewicht auswirkt.
 
  • #36
Ich habe im Laufe der Zeit mehrere der imperialen Bösendorfer‘s unterschiedlichen Baujahrs zu Gesicht bekommen. Was mir dabei immer aufgefallen ist: wie verschieden die Gußplatten und die Rastenverstrebungen ausfallen. Mittlerweile scheint man in Wiener Neustadt wohl der Meinung zu sein, daß man auch mit weniger Material auskommt. Ich kann allerdings nicht abschätzen, wie sich diese Reduktion an Material auf das Gewicht auswirkt.
Durch moderne CAD Systeme kann man bei Gussteilen Material sparen, ohne dass die Belastbarkeit des Gussteils sinkt. Der Gussrahmen und der fertige Flügel werden dadurch leichter zu handhaben, was auch für den Endkunden nur gut sein kann.
 
  • #38
Ich habe im Laufe der Zeit mehrere der imperialen Bösendorfer‘s unterschiedlichen Baujahrs zu Gesicht bekommen. Was mir dabei immer aufgefallen ist: wie verschieden die Gußplatten und die Rastenverstrebungen ausfallen. Mittlerweile scheint man in Wiener Neustadt wohl der Meinung zu sein, daß man auch mit weniger Material auskommt. Ich kann allerdings nicht abschätzen, wie sich diese Reduktion an Material auf das Gewicht auswirkt.
Hier ein Bild eines Imperial von 1922 (hier gefunden), der deutlich massiver wirkt, als die aktuellen Modelle:

800_142_klavier_1330381947.jpg
 
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