Streichquartett

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wolfman

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Hallo,

ich schreibe Lieder und nehme sie auf (zu Texten von jemand anders) und treibe mich da so an den Rändern der populären Musik herum (Stichwort Radiohead), s. [Link entfernt - die Moderation], dort insbesondere Tri-Ply Male.

Mehr und mehr zieht's mich allerdings in Richtung "klassische" Instrumente; seit ein paar Jahren habe ich die Vienna Symphonic Library und damit kann man ja schon richtig ernsthaft arbeiten. Dummerweise habe ich nix an Ausbildung dazu und kann nur auf das 25 Jahre zurückliegende Schulwissen zurückgreifen. Was mich gerade so weit nervt, dass ich erst mal eine Schaffenspause eingelegt habe und handwerklich aufrüsten will.

Erstens, ich kann zwar Noten lesen (d.h.: entziffern), aber sehr langsam. Beim "Komponieren" daher bisher einfach Noten-Namen aufgeschrieben ohne Zeitwerte. Sehr unpraktisch! Wie kriege ich Übung im Lesen (und Schreiben) von Noten?

Zweitens, als Instrumentengruppe reizt mich das Streichquartett. Wo kann man was drüber erfahren, wie man da komponiert? Ist sicher etwas ungewöhnlich, sich sowas im Selbststudium angeignen zu wollen, vermutlich deshalb nix bei Amazon gefunden. Ich habe bisher nur ein älteres englisches Standardwerk zur Orchestrierung, was auch ein bisschen was hergibt, aber ich hätte gerne was Konzentrierteres und Spezifischeres.

And finally, das Forum hier ist für diese Fragen möglicherweise nicht so richtig passend wie mir scheint, falls also jemand ein geeigneteres Forum kennt . . .

Bin für alle Anregungen dankbar . . .

wolf
 
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partita

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Hallo Wolf,

ganz knapp, da ich in 5 Min. los muss:

Zweitens, als Instrumentengruppe reizt mich das Streichquartett. Wo kann man was drüber erfahren, wie man da komponiert? Ist sicher etwas ungewöhnlich, sich sowas im Selbststudium angeignen zu wollen, vermutlich deshalb nix bei Amazon gefunden.

Meine sehr knapp formulierte Meinung:
Kein Theoriebuch kann das Studium bereits existierender Meisterwerke ersetzen. Daher mein Tipp: Schau dir Streichquartette an, nimm die Partitur, analysiere, höre und versuche es anschließend selbst. Ich weiß ja nicht, in welche Richtung deine Art zu schreiben gehen soll, aber ich empfehle erst einmal klassische Streichquartette anzuschauen (Haydn Preussische und Russische, Mozart Haydn-Quartette).

Im Übrigen wirst du um das schnelle Notenlesen und -schreiben nicht drumrumkommen, sonst ist sowohl das Analysieren als auch das Schreiben extrem mühsam...

Viel Freude damit,
Partita
 
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wolfman

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Meine sehr knapp formulierte Meinung:
Kein Theoriebuch kann das Studium bereits existierender Meisterwerke ersetzen. Daher mein Tipp: Schau dir Streichquartette an, nimm die Partitur, analysiere, höre und versuche es anschließend selbst. Ich weiß ja nicht, in welche Richtung deine Art zu schreiben gehen soll, aber ich empfehle erst einmal klassische Streichquartette anzuschauen (Haydn Preussische und Russische, Mozart Haydn-Quartette).

Tja, um meine Richtung zu illustrieren hatte ich ja ein Link auf meine Seite gesetzt. Nun hat leider ein Moderator oder eine Moderatorin das Link entfernt mit dem Hinweis "Werbung". Schade, dass da nicht mehr nachgedacht wurde, denn das Link verweist auf eine Seite ohne kommerzielle Interessen, die inhaltlich sinnvoll mit Klangbeispielen meine Frage ergänzt hat. Aber nun gut, geschenkter Gaul etc.

Im Übrigen wirst du um das schnelle Notenlesen und -schreiben nicht drumrumkommen, sonst ist sowohl das Analysieren als auch das Schreiben extrem mühsam...
Partita

Ja, das habe ich schon als wichtigen Punkt erkannt. Aber was kann ich tun, um darin Übung zu bekommen? Habe mir späten Beethoven besorgt als MIDI und als "full score", MIDI kann ich sehr gut in Sonar importieren und dann die VSL damit ansteuern. Immer wieder eine schöne Übung in Musikphilosopie, sowas dann mit einer "echten" Aufnahme zu vergleichen . . . jetzt versuche ich schon, da mitzulesen, aber das ist irgendwie so ein Herumstochern und ich hätte gerne einen methodisch klareren Zugang. Help!

wolf
 
 

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