Self-Made-Unterricht

Dieses Thema im Forum "Klavierspielen & Klavierüben" wurde erstellt von SZPILMAN, 31. Jan. 2007.

  1. SZPILMAN
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    SZPILMAN

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    Hi!
    Ich spiele etwa seit einem Jahr Klavier, denn ich bin einfach süchtig danach und versuche jeden Tag eine Stunde zu üben (was mir oft gelingt).
    Ich spiele aber nicht in der Klavierschule und habe auch keinen Klavierlehrer, sondern übe selber.
    Bis heute bin ich ganz gut vorangekommen,( spiele z.B. die Mondscheinsonate mit nur wenigen Fehlern), bemerke aber irgendwie keinen Leistungsanstieg mehr!
    Ist so eine Phase normal, werde ich noch besser werden? Oder ist ein Klavierlehrer doch zu empfehlen?

    Ich wäre WIRKLICH froh über Antworten!!:D
     
  2. Manuel91
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    Manuel91

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    genau das isses beim selber üben^^
    man erkennt selber nicht mehr, wieviel besser man eigtl. wird. mein musiklehrer z.b. sieht genau wann ich mich verbesser, und sagt mir das dann, und das pusht und motiviert mich dann.
    außerdem ist ein musiklehrer vorteilhaft, wenn du wichtige fragen hast, außerdem kann er gucken wie du technisch am klavier spielst, usw.
    naja, selbst alles beibringen geht natürlich auch gut =)
    aber ich bevorzuge jedoch lieber einen lehrer,

    gruß manu
     
  3. LUKN-134
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    LUKN-134

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    genau...

    und das du die MoSo mit wenigen fehlern schaffst, glaubst DU.
    Ich will dir keine hohe Fehleranzahl unterstellen, aber manchmal ist man sich sicher, das alles richtig ist....und der klavierlehrer sollte geanu sehen, ob alles richtig ist...oft übersieht man mal ein vorzeichen oder spielt permanent falsche rhytmen...alles schon vorgekommen :-)
     
  4. Christoph
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    Christoph

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    stimmt ;)
    .......................
     
  5. Peter
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    Peter Bechsteinfan Mod

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    Auf beide Fragen ein ganz klares Ja. Du wirst so oder so besser werden und ein Lehrer ist immer zu empfehlen.
     
  6. SZPILMAN
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    SZPILMAN

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    Vielen, vielen Dank für dei Antworten!
    Nachdem ich eure Kommetnare gelesen habe, werde ich wohl (zu 90%) einem guten Klavierlehrer folgen!
     
  7. Freme
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    Freme

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    Sag' mal, Szpilman, wie hast Du das eigentlich gemacht? Konntest Du schon Noten lesen und warst mit dem Lesen von Notentexten vertraut? Wie hast Du die Fingersätze herausgefunden? Wie setzt Du die Pedale ein?

    Ich spiele - oder besser gesagt übe - auch seit einem Jahr Klavier. Habe mir die Noten mal ausgedruckt; die ersten zwei Takte kann ich schon :-) Und ich fand, dass es sich gar nicht so schlecht anhört. Aber dann habe ich eine CD eingelegt: Alfred Brendel. Jetzt finde ich nicht mehr, dass meine Takte gut klingen.......

    Glückwunsch zu Deiner Entscheidung, einen Lehrer zu nehmen. Berichte doch, ob er/sie vom Stuhl gekippt ist als Du ihm vorspieltest.
     
  8. SZPILMAN
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    SZPILMAN

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    Also,ich bin übrigens erst 15 und habe in der Schule die Noten grob gelernt und immer fasziniert zugeschaut, wie unser Musiklehrer gespielt hat (jetzt haben wir leider kein Musik mehr)!
    Ich merkte einfach, dass ich auch Klavier spielen wollte, lernte mehr über Noten, Akkorde und so weiter und kaufte mir Lernbücher, in denen der Fingersatz unter den Noten stand und auch unter den Noten stand, wann ich das Pedal zu betätigen habe.
    Natürlich musste ich auch Info einholen ,was bestimmte Sachen wie tr oder cantabile oder so heißt, aber da hatte ich immer ein paar Klassenkameraden, die mir das erklären konnten.
    So merkte ich, wie ich immer besser wurde, verglich meine Spielweise mit der Spielweise auf den CD´s und im Radio und konnte so Stücke perfektionieren.
    TROTZDEM bin ich jetzt glaube ich an einem Punkt angelangt, wo ich einfach einen guten Klavierlehrer brauche.
    Ich habe auch nachgelesen, dass es ganz normal ist, monatlich 40 Euro und mehr für einen Klavierlehrer auszugeben und bin ehrlich schockiert über so einen hohen Preis.
    Was man nicht alles für seine Leidenschaft tut?!.....:D
     
  9. SZPILMAN
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    SZPILMAN

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    Ich weiß ganz genau, was du meinst.
    Man spielt ein Stück, ist zufrieden mit sich, legt die CD ein....und plötzlich ist man entmutigt, weil sich, das, was man selber gespielt hatte, im Vergleich zur CD (grotten-)schlecht anhört oder zumindest nicht übereinstimmt.
    Genau deshalb höre ich mir die CD´s an, denn so überraschend es klingt:
    Wenn ich etwas falsch gespielt habe, baut mich das auf und ich versuche es, besser zu spielen, bis es (fast) so klingt wie auf der CD.
     
  10. Halmackenreuther
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    Halmackenreuther

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    ein kleiner Tipp am Rande.....

    wenn Du einen aussagekräftigen Vergleich haben möchtest, ob Dir eine vergleichbare Interpretation wie die auf der CD gelingt, solltest Du Dein eigenes Spiel aufnehmen und davon ausgehend den Vergleich vornehmen. Da gehen (mir zumindest) manchmal ganz schön die Augen auf...:oops:

    Spätestens für den dritten Satz der MoSo lassen sich sicherlich noch einige Anregungen gewinnen.....


    Viel Erfolg!
     
  11. chief
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    chief Guest

    Hallo Freund der Mondscheinsonate,

    haste schon mal was von dem Dritten Satz gehört?

    Gruss Chief
     
  12. SZPILMAN
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    SZPILMAN

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    Tut mir leid , nein!:cry: :oops:
    Aber da alle in so großen Tönen darüber schreiben, muss er ziemlich schwer sein.
     
  13. chief
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    chief Guest

    Szpilman, das Problem beim dritten Satz der Sonate Op 27 Nr. 2 von Beethoven (Sonata quasi una Fantasia), gefällt mir besser als Mondscheinsonate, ist das schnelle Tempo. Presto agitato.

    Ansonsten spielbar aber ein hartes Stück Arbeit

    Gruß Chief
     
  14. SZPILMAN
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    SZPILMAN

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    ich gebe mal bei www.free-scores.com Beethoven ein und schau es mir mal an.
    Selbstverständlich erwarte ich nicht, es spielen zu können, bewahre, aber ich will nur mal ein Blick auf das Stück werfen...:D
     
  15. Freme
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    Freme

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    Hallo Szpilman,

    von der Mondscheinsonate bin ich so weit entfernt wie die menschliche Besiedlung des Mars nach Terraforming :) Ich kann wirklich nur die ersten Takte ....

    Hast Du eigentlich inzwischen einen Lehrer/in?