Problem mit der Lautstärke

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Herbststurm
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Salut,

ich übe derzeit den Soundtrack zum Film Armageddon. Endlich kann ich die erste Hälfte des Stücks mit beiden Händen spielen. Die rechte Hand spielt die Melodie und die linke begleitet. Dabei werden extrem viele Achtelnoten gespielt und mein Problem is nun, dass ich - ohne es zu wollen - diese schnell gespielte Begleitung stärker anschlage als die gespielte eher langsame Melodie.

Das klingt nicht gut, wenn die Begleitung lauter ist als die Filmmelodie :(

Kennt ihr das Problem und wie lange dauerte es bei euch in den Griff zu bekommen?

Danke
Grüsse
 
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joodelade
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Das Problem hatte ich auch, ich spiele schnelle Sachen automatisch zu laut.
Bei solchen Stücken lerne ich zunächst die rechte Hand halbwegs auswendig, dann kann man sich besser auf die linke Hand konzentrieren - und leiser spielen. Mit viel üben funzt das dann alles (es sei denn das Stück noch zu schwierig).:)
 
Guendola
Guendola
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Spiel ein paar Takte der Begleitung mal alleine und so leise wie möglich. Dann spiele sie noch mehrmals, und jedesmal ein bischen leiser (das geht!). Genau darauf achten, wie sich das anfühlt!

Dann spielst du einen Takt der Melodie so laut, wie es sein soll, danach ein kleines bischen lauter. Wieder genau darauf achten, wie sich das anfühlt. Dann die Begleitung im selben Takt in passender Lautstärke. Dann beides zusammen. Wenn das zu schwer fällt, versuche, einzelne Töne der Begleitung mit den entsprechenden Melodietönen zusammen ins richtige Verhältnis zu bringen (solange wiederholen, bis das Verhältnis stimmt und du das leicht wiederholen kannst), und nimm danach weitere Töne hinzu.

Du brauchst dafür nicht das ganze Stück Ton für Ton oder Takt für Takt durchzugehen. Für die grundsätzliche Gewichtung sollten ein paar Takte reichen und dann bleiben vielleicht noch ein paar Stellen, die du gesondert auf die gleiche Weise "behandeln" mußt. Eigentlich geht es vor allem darum, daß du dich einmal entscheiden mußt, wie es klingen soll (und zwar etwas detallierter, als du es jetzt schon getan hast) und daß dein Geist lernt, daß du es auch so spielen kannst. Bei weiteren Stücken werden entsprechende Korrekturen immer leichter fallen.

Zwei Voraussetzung für den Erfolg hast du übrigens schon damit erfüllt, daß du hörst, daß es nicht so klingt, wie du es haben möchtest. Du hast eine Klangvorstellung und du hörst, daß du davon abweichst.
 
 

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