Piano University von Gordon November Erfahrungen/Einschätzungen?

Lieber Peter,


@Peter Ordnung : Es gibt immer Leute, die Dich am Klavier entmutigen. Das war bei mir nicht anders. Und ich habe es trotzdem geschafft. Daher ist dieser letzte Satz für Dich:
Egal mit wem Du lernst, lass Dir von niemandem den Schneid abkaufen. Das ist das Wichtigste. Du wirst das auch mit über 30 noch schaffen. Über 75% meiner Teilnehmer*innen sind über 40 Jahre alt und sind glücklich am Klavier. Du bist also noch gut dabei mit 30+
Sehr richtig angemerkt.
 
Ich habe deinen 14tägigen Workshop nicht angehört und kann deshalb nichts dazu sagen.

Liebe Grüße

chiarina
Liebe Chiarina,


Ich selbst habe eine 7jährige Tochter, die begeistert Klavier spielt.
Angefangen hat es mit knapp 5, als sie auf einem Spielzeugklavier mit 8 Tasten (!) zur Überraschung aller auf einmal Melodien aus dem Radio nachspielte. Ich habe ihr dann ein Casio S-47 geschenkt um zu sehen, ob das kindliche Interesse bleibt.
Als dies blieb, kam ein Casio PX-S3000 ins Haus und die Bitte an die Nachbarin, welche Pianistin im hiesigen Stadtorchester ist, meine Tochter 2x die Wochen unter ihre Fittiche zu nehmen.
Nach der Einschulung in eine internationale Schule (wir leben im Ausland), konnten wir den Unterricht dort 2x die Woche bei einer Pianistin bekommen, die bereits im Staatsorchester gespielt hat. Ich habe sehr begrüßt, dass meine Tochter nicht die Tortur durchlaufen hat, die man mir als Teenager angetan hat, als ich Klavier spielen lernte. Das Erfolgserlebnis steht im Vordergrund, der Spaß ein Lied zu erschließen und es spielen zu können.
Und genau dies hält meine Tochter bei der Stange mit bereits erstaunlichen, ja verblüffenden Ergebnissen.
Und ja, natürlich kann sie Noten lesen und schreiben.

Da sie beruflich sicherlich andere Wege als die eines Musikers gehen wird, freue ich mich für sie, dass ihr die deutsche Verbissenheit nicht im Weg steht.
Und sie ein Instrument beherrscht, was eine Bereicherung ist, aber nicht Lebensinhalt sein muss.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Stevie Wonder, Eric Clapton, Paul McCartney und Elvis Presley haben eines gemeinsam: Sie konnten keine Noten lesen oder wiedergeben und haben sich das spielen ihrer Instrumente selbst beigebracht.
Und dass deren Geklimper auf einem Klavier furchtbar war, steht ja nun außer Zweifel!
S. Wonder ist ein genialer Musiker. Inwieweit er als Ausnahmekünstler herhalten könnte, Dünnbrettbohrermethoden für das Erlernen des Klabierspiels zu beweisen, erschließt sich mir nicht. Falls er tatsächlich nie Klavierunterricht hatte und auch keine Noten konnte, heißt das ja nicht, dass jeder, der ebenfalls nie anständig Klavier gelernt hat, ein weltberühmter Musiker wird.

Ob Eric Clapton als Koryphäe an der Bluesgitarre mehr ist als eine Koryphäe an der Bluesgitarre, weiß ich nicht. Als Pianist ist er mir noch nicht aufgefallen.

Paul McCartney hat seine zwei Milliarden Dollar Vermögen bekanntlich nicht durch Klavierspielen verdient, sondern durch Komposition von haufenweise Welthits. Er wurde allerdings schon beim Klavierspielen - und gleichzeitigem Singen - gesichtet. Ob er sehr viel mehr auf dem Klavier kann als die siebeneinhalb Akkorde, die er dabei gezeigt hat, bezweifele ich. Der Mann war unendlich kreativ beim Songbasteln - aber nicht beim Klavierspielen.

Und Elvis? Der größte Rock 'n Roller aller Zeiten ein Klavierspieler? Da lachen ja die Hühner. Elvis konnte durchaus ein paar gängige Gitarrengriffe. Aber das war es ðann wohl auch mit seinen Instrumentalkünsten. Elvis hieß nicht Jerry Lee Lewis und auch nicht Fats Domino.

Es ist immer schön zu lesen - und das hatten wir hier schon hundertmal - wie sich Leute Rechtfertigungen dafür zurechtbasteln, NICHT höchst arbeitsintensiv Klavier zu lernen. Leider ist das die einzige Methode, die funktioniert.

Ich gönne jedenfalls diesen ganzen GordonNovembers und wie die "Onlineklavierkursohnenotenohneahnungohnesinn"-Anbieter alle heißen, keinen einzigen von den Euros, die sie ihren naiven Kunden aus der Nase ziehen.

CW
 
Liebe Chiarina,

dafür, dass Du nichts sagen kannst, sagst Du eine Menge.
Es ist eben Deine Art von "Marketing", um Deine entgeltlichen Dienste bekannt zu machen.
Mit Verlaub: Angestaubt, dröge, emotionsfrei, unverbesserlich.
Ich empfehle Dir die genaue Lektüre der HP von @chiarina.
(Ehrlich gesagt, ich kringele mich vor Lachen über Deine Ferndiagnose.)
Ich habe sehr begrüßt, dass meine Tochter nicht die Tortur durchlaufen hat, die man mir als Teenager angetan hat, als ich Klavier spielen lernte.
Und von Deiner individuellen Erfahrung schließt Du auf den gesamten Klavierunterricht in Deutschland?
Mutig, mutig.
Das Erfolgserlebnis steht im Vordergrund, der Spaß ein Lied zu erschließen und es spielen zu können.
Und genau dies hält meine Tochter bei der Stange mit bereits erstaunlichen, ja verblüffenden Ergebnissen.
Und jede Menge Kinder und Jugendliche (und auch Erwachsene) erleben dies ebenfalls mit einem Unterricht, der analog in Präsenz eines/r KL abläuft.
 
Es ist immer schön zu lesen - und das hatten wir hier schon hundertmal - wie sich Leute Rechtfertigungen dafür zurechtbasteln, NICHT höchst arbeitsintensiv Klavier zu lernen. Leider ist das die einzige Methode, die funktioniert.

CW

Das ist wie mit dem Fahrradfahren. Wer in DE Fahrrad fahren möchte, der erwirbt erst einmal ein Rad für 5000 Euro, dann weitere Ausrüstung bis hin zu den angepassten Schuhen für weitere 3000, lässt sich privat von seinem Arzt untersuchen und schließt diverse Versicherungen ab.
Und all dies nur, um dann beim Fahrrad fahren festzustellen, dass es vielleicht doch nicht den erhofften Spaß macht.
Anstatt sich vorher mal das Rad des Nachbarn auszuleihen.

Verbissenheit bis zur Selbstaufgabe ist anscheinend wichtig.
Und natürlich der deutsche Ton in einem Forum: Herablassend, verurteilend, Häme ...
Ich habe sehr viel Zeit damals in das Klavierspielen investiert und später in den USA studiert, wo ich meine Kenntnisse ausbauen konnte.
Ein Quantensprung, Erleichterung und Spaß.
Rechtfertigung? Wofür?
Bei meiner Tochter sehe ich, dass die Methoden und die Pädagogik hier Jahrzehnte weiter sind.
Lernen muss sie trotzdem ... aber nicht online. Bei "Gordon" würde ich nichts buchen.
Und aufgrund des Spaßes spielt und übt sie täglich, sodass wir sie sogar bremsen müssen.
Ich will auch nicht weiter stören.
Ich lasse Euch Euren deutschen Weg.
 
Mein Tip: such dir einen Lehrer. Die bieten normalerweise auch 10er Karten oder Einsteigerpakete an. Davon hast du tausendmal mehr als bei irgendwelchen Onlinekursen. Onelinekurse können dir nicht auf die Finger schauen und deine Körperhaltung, Atmung, Phrasierung, ect ... beobachten und korrigieren. Vor Noten brauchst du keine Angst zu haben, aber ja, es geht bis zu einem gewissen Grad auch ohne. Nur eben nicht so leicht.
Fürs Hobby reicht auch ein Plastik-Keyboard. Wichtig sind hier nur normalgroße, gewichtete Tasten und ein halbwegs ansprechender Klavierklang. Roland fp10 wird gern empfohlen, oder Yamaha p35.
Du unterstellst gestandenen Konzertpianist:innen und studierten Pädagog:innen (sehr erfolgreichen, um das mal anzumerken), sie hätten nix zu sagen, während du deine Lernkompetenz mit Stevie Wonder und Co vergleichst... Und deine Tochter bremst du aus? Ich hoffe das war ein Scherz.

...du weißt, wie man sich beliebt macht :-D
 
und wieder jemand der es nicht lernen wird...
 
@TomChina : 7 Beiträge, null Ahnung, aber große Klappe - DAS ist die deutsche Mentalität.

die "mittlerweile" ""deutsche"" Mentalität. Über gefühlt eine der letzten ihrer Art (und damit lobens- wie schützenswerten) aufregen mit "Argumenten" und dann weiter zersetzen.

Aber was ist denn deutsche Mentalität? Ich glaube ich wander auch mal mit ein paar Kumpels in den Jemen aus um da für und gegen Eritrea zu protestieren, die Weiber"" als Almende zu sehen, Bürgergeld zu kassiere, das Rechtssystem lachend auszunutzen, weil man mir gar nichts kann, Kirchen zu errichten, eine Weißwürschtel - Bude zu errichten, Bierfeste veranstalten und alle zu verpflichten nackert rumzulaufen, weil ich mich von zu vül Verhüllung in der Auslebung meines Glaubenssystem eingeschränkt fühle.

Mal gucken ob wir da so viele werden, dass wir jedes Stadtbild usurpieren und überhaupt alles unterwandern, weil ... okay zugegeben, unsere Predigten sind echt fad. Vielleicht sollten wir auch mal mehr Jungfrauen als nur eine predigen. Aber hey: "kommt nur rein, hereinspaziert, wer will noch was, wer hat noch nichts? Es sind immer noch Freibäder offen, bitte ... greift doch zu"

Lächerlich!
 
Ich habe sehr viel Zeit damals in das Klavierspielen investiert und später in den USA studiert, wo ich meine Kenntnisse ausbauen konnte.

Ein Quantensprung, Erleichterung und Spaß.
Ich habe ebenfalls meine Klavier-Kenntnisse in den USA ausgebaut, sogar an zwei sehr renommierten Instituten (Curtis und Juilliard).

Unterricht und Lehrveranstaltungen dort sind ganz sicher nicht dazu da, den Studenten Erleichterung und Spaß zu verschaffen, sondern sie auf den Musikerberuf mit all seinen Herausforderungen bestmöglich vorzubereiten. Das bedeutet auch in den USA Blut, Schweiß und Tränen.
 

Wer in DE Fahrrad fahren möchte, der erwirbt erst einmal ein Rad für 5000 Euro, dann weitere Ausrüstung bis hin zu den angepassten Schuhen für weitere 3000, lässt sich privat von seinem Arzt untersuchen und schließt diverse Versicherungen ab.
Was schreibst Du denn für einen Quatsch??

Und irgendwie kommt mir Dein Liedchen, was Du hier singst, bekannt vor. Warst Du schon einmal - oder auch mehrfach - unter anderen Namen hier angemeldet?

CW
 
Ha! Ich hab mein zweites Studium in Großbritannien absolviert und jeden Sonntag in Brixton mit den Jazzern rumgehangen. Ich kann diese Tugend bestätigen.
 
Völlig überflüssiger Beitrag in diesem Forum.
Kostet nur verschwendete Lesezeit.
Bar jeden Informationswertes mit Blick auf das Thema des threads.

An sich lohnt es sich nicht, Beiträge auf diesem Niveau zu kommentieren, noch dazu von einer Person, die nicht einmal fünf Stunden lang in diesem Forum weilte. Jetzt sehe ich allerdings, dass der Beitrag von Nachtmusikerin, auf den sich der zitierte Kommentar bezieht, heute von einem Moderator geändert wurde. Warum? Was ist verwerflich an der Aussage "Bei so einem Satz könnte ich mich kringeln. Du bist Ende 30 und hast tatsächlich nicht den Hauch einer Chance."?

Warum meldet sich eine Person hier an, schlägt ein paar Beiträge lang Schaum, spielt sich auf, beleidigt und macht sich dann genauso schnell wieder aus dem Staub, wie sie gekommen ist? Da hat wohl jemand nach Erfahrungen mit dem Gordon November-Kurs gegoogelt, sich davon versprochen, Klavierspielen zu lernen, wurde durch die Diskussion hier jedoch auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und hat sich aus purer Enttäuschung dann hier angemeldet um auf den Putz zu hauen.

Ich habe sehr begrüßt, dass meine Tochter nicht die Tortur durchlaufen hat, die man mir als Teenager angetan hat, als ich Klavier spielen lernte. Das Erfolgserlebnis steht im Vordergrund, der Spaß ein Lied zu erschließen und es spielen zu können.

Ich habe sehr viel Zeit damals in das Klavierspielen investiert und später in den USA studiert, wo ich meine Kenntnisse ausbauen konnte.

Klingt nach am Klavier gescheitert. Insbesondere auch deswegen, weil jemand, der sehr viel Zeit in das Klavierspielen investiert hat, kein solches besitzt, sondern nur ein Spielzeugklavier mit 8 Tasten (zu mehr hat offenbar auch die bessere US-amerikanische Ausbildung nicht geführt)! Da ist wohl einiges schief gelaufen, was man nicht pauschal dem damaligen Unterricht anhängen kann.

Verbissenheit bis zur Selbstaufgabe ist anscheinend wichtig.
Und natürlich der deutsche Ton in einem Forum: Herablassend, verurteilend, Häme ...

Sowas ist auch typisch. Anstatt die Schuld für irgendein Scheitern einmal bei sich selbst zu suchen, wird pauschal angeklagt und ein Sündenbock gesucht. Warum meldet sich jemand in einem deutschen Forum an, wenn deutsche Foren herablassend und verurteilend sind und wenn er internationale Foren bevorzugt?

Mein Klavierlehrer hat mir einmal erzählt, dass die Kinder heute deutlich weniger üben als noch eine Generation zuvor. Ich weiß nicht, ob man das generell sagen kann, hier in unserem Einzugsgebiet, wo viele Leute viermal im Jahr verreisen und wo die Kinder unzählige Freizeitaktivitäten haben, ist es aber wohl so.
 
Warum meldet sich jemand in einem deutschen Forum an, wenn deutsche Foren herablassend und verurteilend sind und wenn er internationale Foren bevorzugt?

Vielleicht steht er drauf. Vielleicht meckert er gerne.

Es könnte natürlich sein, dass er es als seine hehre Aufgabe empfindet, uns von der 'richtigen' Art und Weise der Klavierpädagogik und des Klavierspielens zu überzeugen, aber dann sind die Mittel (Strohmannargument) entsetzlich falsch gewählt, eine der Erfolgsmethoden, wenn man garantiert nicht ernst genommen werden will.

Ich versuche immer zuerst das minimal Negative (mithin das maximal Positive) anzunehmen. Ich weiß nur nicht, was das ist.

Warten wir auf einen konstruktiven Beitrag. Wer weiß? Vielleicht war es nur ein misglückter Einstieg!?


Ich war lange Zeit in einem US-amerikanischen Saxophonforum unterwegs. Ich bin beim deutschen geblieben, im US-amerikanischen lese ich mittlerweile nicht mehr. Ist allerdings auch nur eine Beobachtung, ein Datenpunkt.

Grüße
Häretiker
 

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